Posts by AlexAhrer

    wer freie Hand haben will, muss lernen loszulassen :)


    zum Verkauf steht deshalb ein handgefertigtes Lieblings-Stück - sixbyeleven #1


    Die Kamera wurde auf Basis einer Zeiss-Ikon Klappkamera aus den 1930er Jahren angefertigt und ist in ihrer Konstruktion einmalig


    Die ursprüngliche Kamera war nicht mehr zu gebrauchen - Balgen, Objektiv und Belederung kaputt bzw. unbrauchbar - und der damals verwendete 116 Rollfilm wird seit mehr als 40 Jahren nicht mehr produziert


    sixbyeleven bezieht sich also auf das (neue) Filmformat - die Kamera wurde für Rollfilm 120 adaptiert und belichtet nun 6 Frames im Panorama-Format 6x11cm


    Die Kamera ist sehr wertig aus massivem Aluminium und Messing gebaut. Sie wurde von Belederung/Klebstoffen/Balgenmechanik etc befreit und mit einem Rodenstock Weitwinkel ausgestattet, das in einer Fassung aus Zwetschgenbaum-Holz montiert ist (auch der abnehmbare Sucher ist in demselben Holz gefasst).

    Das Aluminium wurde poliert, im Laufe der Jahrzehnte "angegriffene" Stellen wurden belassen und geben der Kamera eine einzigartige Patina. Vernickelte Messingteile tragen ihren Teil dazu bei. Die Holzteile sind mit Schellack poliert.


    Der Filmlade-Mechanismus ist mit Adaptern für Rollfilm 120 angepasst worden , ebenso das verschließbare Bildzähl-Fensterchen an der Rückwand der Kamera. Belichtet werden nun die 6 "ungeraden" Frames (1,3,5,7,9,11)


    Über die fest verbaute Optik aus dem Hause Rodenstock muss hier nicht viel gesagt werden: Apo-Grandagon 55mm 1:4,5 - gefasst in einem (selbstspannenden) Copal Press Verschluss und der Original Rodenstock Einstellschnecke. Die Optik ist mit einem B+W XS-pro UV-Filter geschützt.


    Der Bildkreis der Optik liegt mit 163mm weit über der Formatdiagonale von 119 mm und leuchtet das Panorama-Format also perfekt aus. Die Brennweite entspricht etwa einem 24mm Objekltiv im Digital Vollformat. Auskenner/innen wissen in welcher Preisklasse diese Linse gehandelt wird (ohne Einstellschnecke!)


    sixbyeleven #1 ist die erste und einzige Kamera dieser Bauart. Weitere Kameras sind in Planung/Konstruktion, werden sich aber in vielen Aspekten (Basisgerät, Objektiv, Design, ...) unterscheiden und ebenfalls Einzelstücke sein


    Diese Kamera ist die professionelle Antwort auf den Hype um Plastiklinsenpanoramakameras aller Art. Sie ist qualitativ in der absoluten Ober-Klasse angesiedelt und designmäßig ein Kult-Stück - ein absoluter Hingucker


    Die Kamera kommt mit Sucher, B+W Filter, Objetkivdeckel und einem eleganten und weich fallenden, geflochtenem Kamera-Gurt.


    Meine Preisvorstellung: 1.900 € (inkl Versand)



    --- es handelt sich um einen Privatverkauf: Garantie, Gewährleistung, Rücknahme sind ausgeschlossen ---

    Ich hab jetzt keine Ahnung, wie dick diese Hülse ist, bzw. welches Maß das Gewinde hat - ziemlich fein vmtl. ... eine Frage des verfügbaren Werkzeugs also


    Wenn sich das größenmäßig machen lässt, würde ich diese Hülse, in der die Schraube (bzw deren Gewinde) steckt, mit einer sehr feinen Säge ca 1 mm tief einsägen, so weit halt, bis du mit einem feinen kleinen Schraubendreher gutsitzend in das abgerissene Gewinde reinkannst. Dann sollte sich das Gewindestück rausdrehen lassen ...

    kommt drauf an wie risikobereit du bist - andererseits: Wenns nicht klappt ist nix passiert, dann kannst du immer noch den Verschluss zerlegen (lassen) und diese Gewindehülse ersetzen ...

    ich sehe Tiefe, Struktur, Vergänglichkeit und Bestand, viel Zeit, viele Geschichten

    das Bild gefällt mir sehr gut


    ich scroll jetzt schon zum 10ten mal hoch und seh mir das Bild immer wieder an: kann es sein, dass es "eine kaum merkbare Spur" zu viel entzerrt ist - oder bild ich mir das nur ein?

    Die Adresse ist CT-CT-Kameraservice | Christian Tondera | Karlsberg 12 | 85221 Dachau


    Aber ja. Meine Fuji gehen dort auch immer hin.


    Gruss Sven.

    natürlich - sorry :)

    kommt davon, wenn man kopiert ohne drauf zu achten, dass das ein eMail aus 2017 war ...

    Hallo, ich habe meine Sinar Kameras immer mit allergrößter Zufriedenheit bei Christian Tondera (CT-Kameraservice) warten und Instandsetzen lassen. Dort werden auch Objektive und deren Verschlüsse fachmännisch überholt und justiert. Abwicklung erfolgt schnell und nach meinem Empfinden auch preiswert.

    Von mir eine klare Empfehlung!

    Beste Grüße, Uli

    Das kann ich auch bestätigen - hab dort alle meine Hasselblad/Zeiss-Objektive warten lassen - prompt und wirklich auch zu einem fairen Preis.

    guter Tipp :thumbup:


    (CT-Kameraservice, Christian Tondera, Landsberger Str. 394/EG rechts, 81241 München, Tel. +49 (0) 89 203 597 73, info@ct-kameraservice.de  www.ct-kameraservice.de )

    habe mich letztendlich entschieden, mich von der guten EC-TL - die beste 6x6 die ich je hatte - zu trennen.

    Ich verwende 120er Film fast nur mehr im 6x12 oder 6x17 Format und benutze die Bronica deshalb viel zu selten - für's Regal ist sie zu schade ...


    Die Kamera ist in sehr gepflegtem Zustand, die Belederung schön, die Objektive alle in einwandfreiem unbeschädigtem Zustand.

    Der einzige sichtbare Schaden an der Kamera ist das Hebelchen am Lichtschacht, das die Lupe ausklappt, wenn man es zur Seite schiebt. Das war mal gebrochen und wurde wieder geklebt - funktioniert also und ist kaum bemerkbar.


    Die Kamera hat einen elektronisch gesteuerten Verschluss, Belichtungsmesser und Zeitautomatik (funktioniert alles). Ohne Batterie kann die Kamera mit 1/40 benutzt werden.

    Die Mattscheibe ist besonders hell und sehr gut benutzbar, der Lichtschachtsucher ist von der neueren Generation (die Sucherlupe schließt den Lichtschacht komplett ab, was Streulicht vermeidet)


    Die Objektive:

    • Nikkor H.C 2,8 / 75mm (mehrfachvergütet)
    • Nikkor O.C 2,8 / 50mm (mehrfachvergütet)
    • Nikkor D 4 / 40mm (einfachvergütet)
    • Zenzanon MC 3,5 / 150mm (mehrfachvergütet)

    mit dabei auch:

    • die original Bedienungsanleitungen für die Kamera
    • 3 Bronica Magazine 6x6
    • original Sonnenblende
    • Prisma
    • Ersatzbatterie
    • sowie der original Tragegurt zum Einklippen

    Ich verkaufe dieses feine Komplettpaket (nur im Set) hier um 1450 incl. Versand nach Ö/D (Gewährleistung / Rücknahme als Privatverkäuferausgeschlossen)



    weitere Fotos im folgenden Beitrag ...

    ich hab da eine Frage an die Objektiv-Spezialist/innen hier ...


    beim Symmar (und anderen ...) ist ja die Verwendung auch nur einer "Hälfte" des Objektivs möglich.

    Die Rede ist meist vom hinteren Linsenelement

    folgende Fragen stellen sich hier für mich:

    1 - verwendbar sind sowohl vorderes als auch hinteres Element alleine - welchen Unterschied macht es, die eine oder andere Variante zu wählen ?

    2 - welchen Einfluss hat die Blende dabei - die sitzt ja entsprechend vor oder hinter den Linsen ...

    3 - wie wirkt sich das auf den Bildkreis aus?


    danke für eure Tips dazu

    Alex

    hallo Sascha - danke für das tolle Bild


    hast du eine Vermutung, worauf diese Muster zurückzuführen sind? Das ist ja sehr deutlich konturiert und auch nicht am ganzen Bild ...


    lg und ein gutes neues Jahr

    Alex

    Danke für die Vorstellung.
    Spannend an den Deardorffs ist auch der Top Rail Fokus der Rückstandarte,
    der es erlaubt zusammen mit dem Zurückkippen der Frontstandarte(Base Tilt) und dem
    axialen Tilt (Senkrecht stellen des Objektivs) sowie Shift nach oben (Objektiv in die Bildmitte),
    sehr kurze Bernnweiten einzusetzen.

    Danke für den superwichtigen Hinweis - hier sehr extrem dargestellt - da kratzt das hintere Element schon an der Mattscheibe ...

    ich freu mich auf weiteres, wer weiß was ich noch alles vergessen hab ...


    nun zur hinteren Ebene:


    Der hintere Teil der Kamera kann sowohl noch hinten als auch nach vorne geneigt (tilt) als auch nach re/li geschwungen (swing) werden.

    Er ist auf einer Schiene montiert und kann so für kurze Brennweiten innerhalb des Laufbodens nach vorne bewegt werden (leichtgängig "geschoben" bzw. über die große Stellschraube feinjustiert)



    Die vordere Standarte kann am Laufboden nach vorne bewegt werden, die hintere Standarte entsprechend nach hinten.


    Die jeweiligen Verstellungen vorne und hinten bleiben davon unberührt.


    Die Kamera bleibt auch beim Einsetzen der Kassette gut stabil (liegt wohl nicht nur an der Kamera, sondern auch auch am Berlebach ...)


    Ich hab versucht, die Kamera nicht kaputtzurestaurieren - dh es ist mir daran gelegen dass es spürbar ist, wie alt die Kamera ist, was sie schon "gesehen" hat.

    Gebrauchsspuren durften bleiben, es wurde die Oberfläche repariert, aber nicht der Anschein erweckt, hier eine neue Kamera zu haben.

    Die Mechanik funktioniert wieder wie geschmiert - das ist wichtig - und die einzelnen Teile sind wieder frei von den üblen Beschädigungen.


    Insgesamt eine sehr gut durchdachte und gut benutzbare 8x10 Kamera, wie ich meine
















    Jetzt kommt eine indische Rajah dran (war in Teilen auch in der Kiste ...) und dann wende ich mich wieder meinen 6x11 Umbauten alter 116/616 Klapp-Kameras zu ...