Posts by Kaj

    Hallo,
    Ich verwende das 38 auf der Master mit Unendlichanschlägen. Allerdings etwas anders als Normal. Da die Schärfentiefe eh relativ groß ist, spielt die Fokusierung eine untergeordnete Rolle.
    Die Anschläge sitzen dazu bei mir auf dem Laufboden. Ich schiebe mit Ihnen die Standarte auf den Parkschlitten in die Unendlich Position (frontstandarte wird nach hinten geschoben). Anschließend nur noch den laufbodenschlitten wieder nach vorn fahren und den Laufboden abklappen. Fertig. Keine Schnecke nötig!


    Mit der 3000 geht es natürlich besser und einfacher.


    Die Schnecke ist - wenn ich mich recht erinnere nur ein Fokusierhilfsmittel. Für die Skale müsste es ansonsten einen exakten Anschlag in der Master geben. Diesen hat sie meines Wissens nicht.


    Viele Grüße
    Kaj

    Hi,


    stand vor einigen Jahren vor einem ähnliche Problem.
    Für eine Bildagentur sollte ich einige 6x12Dias einliefern.
    Man hat mir einen Digitalisierung beim Dienstleister angeboten die mir aber in Rechnung gestellt werden sollte.
    Deshalb habe ich mich auf die Suche nach Sannmöglichkeiten gemacht.


    Dazu habe immer das selbe Dia auf diversen Geräten gescannt.
    -Canon 9950f (damals mein eigener Scanner)
    -Imacon Flextight
    - Nexscan (Agentur)
    - Anagramm Scannback
    - Polaroid Sprintscan 45
    - Epson V750


    am Ende
    Habe ich einen V750 gekauft!


    Die Ergebnisse waren bei Nutzen zu Kostenaufwand einfach unschlagbar.
    Und die Durchzeichnung in den Schatten war besser! als beim Imacon.


    Am besten von allen, war allerdings ( wenn ich micht recht erinnere) das Scannback von Anagramm.
    Hat aber auch ewig gebraucht und das Handling der Dias war nicht zumutbar.


    Den Dainippon Screen DT-S1045 von Micha habe ich dann nie mehr getestet, abwohl mich das Ergebnis schon interessiert hätte.


    Viele Grüße
    Kaj



    So.


    Mein Projekt ist mitlerweile schon weit voran geschritten und ich habe den Wechsel von Rollei IR 400 zu dem Rollei (Maco) Infrared 400s vollzogen.


    Deshalb möchte ich meine Erfahrungen kurz zusammenfassen, vielleicht wird es ja von jemandem mit einem ähnlichen Problem gelesen.


    Es lässt sich zusammenfassend sagen, dass der 400s sehr ähnlich der alten IR400 Emulsion ist!


    Die von Maco empfohlenen 200 ISO sind nicht zwingend erforderlich.
    Ich habe ihn durchgehend als 400 ISO Film belichtet.
    Als Empfindlichkeit habe ich auf den Belichtungsmesser 12 ISO eingestellt (Infrarotfilter Heliopan 715 = 5 Blendenstufen) und mit dem 5° Spot auf mittleres Grau gemessen.
    Zwecks besserer Schattendurchzeichnung bei kritischen Motiven habe manchmal bis zu einer Blende dazu gegeben - oder anders gesagt mit 6 ISO belichtet.


    Die empfohlene Entwicklungszeit mit Rodinal (1:50 bei 20°C) von 22min ist - wie schon vermutet -viel zu lang.
    Der alte IR400 kam mit 12min zurecht.
    Ich habe mich deshalb beim "Neuen" auf 15min eingepegelt.


    Der Infraroteffekt (Wood-Effekt) auf den Bildern ist eher moderat.
    Obwohl ich aufs Frühjahr gewartet habe, ist der Unterschied zum Spätsommer nicht so gewaltig.
    Einen größeren Enfluss scheint mir hier die tatsächliche Sonneneinstrahlung (Wärme-) zu haben.
    Diese schwankt aber im Tagesverlauf erheblich.
    Das gewünschte Ergebnis schwarzer Himmel und weisse Blätter gab es zwar, bisher konnte ich aber nur schwer vorhersagen, ob sich dieser Effekt auch einstellt,


    Jetzt könnte man sagen - eigentlich logisch, dass das Ergebnis an sonnenreichen heißen Tagen eher eintritt.
    Verblüfft war ich aber doch, als der Woodeffekt sich auch unter vermeindlich schlechten Bedingungen einstellte.


    Es ist manchmal doch ein Experiment! :-)


    Gegenlichtaufnahmen sind mir auch gelungen, obwohl viele davon abraten.
    Man sollte aber konsequent die Sonne aus dem Bild halten und die Linse abschatten.
    Der Himmel wird wie bei jeder SW Aufnahme dann aber auch überbelichtet. Leider!


    Viele Grüße
    Kaj

    Das es keine richtigen Infrarotfilme mehr gibt habe ich auch schon gemerkt.
    Ich habe gelesen das der Rollei 400s ein AGFA Graevert Aviphot Pan 200 sein soll.
    http://www.agfa.com/docs/sp/ae…_pan200_2004-06-15_en.pdf
    Was mattes ja auch so sagt.
    Von der spektralen Empfindlichkeit würde es passen.


    Eigentlich wollte ich wissen, ob jemand Erfahrung mit dem Rollei 400s hat.


    Maco hat mir am Telefon gesagt, dass es die gleiche Emulsion auf einem angepassten Träger sei. :-(
    Sie das Datenblatt aber angepasst haben, weil es im alten Rollei IR 400 Datenblatt Fehler gab.


    Das Die Empfindlichkeit nicht bei 25 ISO (mit Helio 715) lag hatte ich aber auch schon gemerkt.


    Was mich nur verwirrt ist der massive Anstieg der Entwicklungszeit.


    Altenativ habe ich jetzt "SFX200", "Rollei Infrared 400s" und ein paar verbliebene "Rollei IR400" zum testen.


    Ich möchte ein Projekt mit der Linhof Technorama 617 fotografieren, deshalb ist digital nicht die Lösung für mein Problem.
    Denn Digital fotografiere ich schon parallel.
    Dabei verwende ich eine Nikon D700 mit Heliopan 715 und stitche die Aufnahmen zusammen.
    Vor allem wenn viel Weitwinkel nötig ist kommt die Nikon zum Einsatz.


    Die Ergebnisse sind dem alten "Rollei IR 400" sehr ähnlich. Wobei der Film aber noch besser abschneidet (zumindest was das Blattgrün( bzw- weiss) betrifft).
    Man muss aber dank des IR Sperrfilters aber ordentlich lange belichten.


    Viele Grüße
    Kaj

    Hallo Uwe,


    das abgebildete Objektiv ist leider schon weg.
    Die Paltine gibt es aber noch.


    Eine solche Linse (Vorder- und Hinterglied) habe ich aber noch einzeln.
    Es fehlt nur der Verschluss. Du bräuchtest nur einen Copal zum modifizieren, oder idealerweise einen
    Copal Press 0.


    Viele Grüße,
    Kaj

    Hallo zusammen,


    hat von Euch schon mal jemand den "neuen" Rollei Infrared 400s angetestet?
    Bei meiner letzten Bestellung wurde nicht wie gelistet, der "Rollei IR 400" (von AGFA) geliefert, sondern
    die von MACO vertriebene "Rollei INFRARED 400s" Version.


    Habe ihn nicht zurückgeschickt, da ja die AGFA Zeiten schon länger vorbei sind und ich kaum noch Hoffnung habe,
    irgendwo das alte AGFA Material zu bekommen.
    Und alte Infrarotfilme altern ja bekanntlich etwas schneller. Wie ich selbst schon erfahren musste.
    Der Alterungs Fehler wurde bereits hier beschrieben.
    http://www.martinzimelka.com/pages/Rollei_Infrared_400.html
    Bei mir kam aber noch eine Wolkigkeit hinzu, die wie Emulsionsablösung aussah.


    Den alten habe ich mit Heliopan RG 715 meistens mit ISO12 belichtet und in Rodinal 1:50 12min entwickelt.


    Der neue 400s wird von MACO als 200-400 ISO Film beschrieben.
    Entwicklungsempfehlung gibt es nicht.
    Bin mir deshalb nicht sicher, ob das noch die gleiche Emulsion ist.
    Die spektrale Empfindlichkeit ist auch nicht vergleichbar da die Nullachsen verschoben sind.
    Vielleicht ist es auch nur ein Fehler im Datenblatt.


    Das Datenblatt von Maco sieht überhaupt recht zusammengebastelt aus.
    Da finden sich Bilder die aus einem Bericht einer Italienischen Zeitschrift stammen, die mit der alten AGFA Emulsion fotografiert wurden.
    http://www.maco-photo.de/files…ti_Fotografi_06_06_dt.pdf


    Also maximale Verwirrung!!!!



    Vielleicht hat ja jemand von Euch ein paar Tipps.
    Die Infrarot Saison geht ja erst los.


    Viele Grüße
    Kaj

    Richtig!
    Aber meine Kamera hatte dieses Rückteil nicht.
    Ursprünglich hatte sie Schieber, die zum Wechsel zw. Mattscheibe und Kassette sehr mühsam gelöst werden mussten.
    Deshalb wurde es nachgerüstet und der Sucher abgenommen.
    Das Rückteil ist natürlich gleich geblieben.


    Kaj

    Biete eine Linhof Technika III (IV) Set zum Verkauf.


    Die Kamera ist eine Spezialanfertigung und verfügt über eine Schnellwechselrückteil (Entfernen und Ansetzen der Mattscheibe mit nur einem Hebel in Sekundenbruchteilen) und einem großen Zubehörschuh für Linhof Aufstecksucher. Der ursprüngliche Entfernungsmesser wurde dazu entfernt.


    Ein Handgriff mit neuem Lederriemen gehört zum Set.


    Auf der Kamera sind Skalen für 90mm und 65mm Brennweite aufgeklebt. Diese helfen bei der Einstellung der Entfernung.
    Die Kamera wurde mit einer neuen Mattscheibe (mit Gittereinteilung) und Fresnel-Linse nachgerüstet.


    Über einen separaten Adapter können auch Digi Backs angesetzt werden.


    Im Set befindet sich eine Super Rollex 6x9 Kassette in schwarz. Im Bezug auf Planlage ist dieses Produkt unübertroffen. Preis aktuell 1220,-€ zzgl. MwSt. Die Kassette ist im besten Zustand.


    Der alte Balgen wurde letzte Woche gegen einen neuen originalen Linhof Balgen getauscht.
    Der Auszug der Kamera reicht bis 210mm Brennweite aus.


    Die Technika 6x9 ist die perfekte Outdoor Kamera.
    Kleiner und leichter ist keine 6x9 Kamera mit Wechseloptik.


    Vier Objektivplatinen lege ich dem Set bei (1xCompur00; 3xCopal0; 1xCopal1).


    Preis: 580,-€

    Hallo,
    bin lange mit einer Technikardan 45s in der Natur unterwegs gewesen.
    Man muss wissen, dass diese Kamera immer vernünftig verpackt werden muss.
    Der Fotorucksack oder Koffer ist Pflicht.
    Habe mir später noch eine Technika 4x5 gekauft und es war eine Offenbarung!
    Ich habe von da an nur noch einen normal Wanderrucksack verwendet.
    Die Technika habe ich in eine Fleecejacke eingeschlagen ( denn sie ist ja rundherum geschlossen, quasi ein Blechkasten) und die Linsen (38mm bis 300mm) in einen kleinen Daypackeinsatz gepackt.
    So hatte ich noch Platz für andere Dinge wie Verpflegung und Kleidung.


    Die Technikardan ist durchaus mit langen Brennweiten verwendbar. Meine längste Linse waren 420mm.


    Die Technika ist aber unschlagbar. Habe es mit ihr bis nach Kuba geschafft.


    Die Auflösung von GF Linsen muss nicht schlecht sein.
    Häufig werden Aussagen von Usern, auf Basis der theoretischen optischen Anforderung an das jeweilige Format getroffen. Was ich damit sagen will ist, dass nur weil das GF eine Mindestauflösung von xx l/mm erfordert, keiner eine optische Rechnung deshalb schlechter macht.
    Häufig kommt die Frage ob eine GF Linse an einem Digitalrückteil verwendbar ist.
    Die Antwort muss ganz klar lauten: Man muss es probieren!
    Ich habe alte GF Linsen vor einem P45 gehabt die sich passabel geschlagen haben. Und neuere Rechnung die einfach schlecht waren.


    D.h. GF Objektive müssen nicht pauschal schlechter auflösen als Mittelformatlinsen.
    Auch heute werden noch sagenhaft schlechte Linsen gebaut! :-)


    Kaj

    Hallo,


    Es handelt sich um eine "Super Technika IV 6x9".
    Hätte sie den Einhebel-Schnellwechselrückteil nicht, wäre es eine "Technika III".
    Die zuvor genannte Bedienungsanleitung, gehört zu einer Technika III.


    Hoffe, ich konnte helfen.


    Viele Grüße,
    Kaj

    Damit Ihr euch nicht so allein fühlt, möchte ich mich hier kurz zu Wort melden.


    Ich habe zwar schon beim letzten Thema darauf gewartet das der Termin konkretisiert wird um dann ein "Ich bin dabei" einzuwerfen, aber leider passierte dann lange Zeit nichts mehr. Das Beste wird wohl sein, einen fixen Termin anzusetzten und hoffen, dass jemand mitkommt!
    Vielleicht lassen sich noch einige Leute vom alten Thread mobilisieren.


    VG
    Kaj

    Hallo cp,


    es dürfte aber schwierig werden, den Schlitten rein visuell exakt (reproduzierbar) zu positionieren. Bereits kleine Unterschiede von wenigen 1/10mm verändern die Lage der Schärfeneben massiv.
    Längere Brennweiten können ohne weiteres so auf unendlich gebracht werden, aber bei extremen Weitwinkeln würde ich davon absehen.


    VG
    Kaj

    Wenn du das 38er mit einem 6x12 Magazin im Hochformat nutzen willst, mußt du die ganze Kamera (wie zu Kleinbildzeiten 8) ) drehen.
    Würdest du nur das Rückteil drehen, hast du bei der zweiten Rastung den ganzen Laufboden mit im Bild.


    VG
    Kaj


    PS: das 38er leuchtet mit leichten Abschattungen auch ein 9x12 aus :shock:

    @ Thilo Schmid


    Um abblenden zu können mußt du aber zunächst erst einmal eine sinnvolle/gewünschte Entfernung einstellen (es sei mal dahingestellt ob hyperfokal oder nicht).
    Aber wie findest du diese?
    Die Lösung mit den Anschlägen ist bei mir nur ein Notnagel, denn ein nachfokusieren über Feintrieb ist ja nicht möglich. Normalerweise muss der Schlitten mit der Hand bewegt werden. Ich vermag es aber nicht mit bloßen Händen so präzise einzustellen :? .
    Deshalb stelle ich (wie du schon erwähnt hast) auf unendlich ein und blende etwas ab.
    Wenn ich genau fokusieren muss, ziehe ich den Schlitten über das eigentliche Auflagemaß heraus und schiebe ihn mit dem Feintrieb (bei Mattscheibenkontrolle mit der Lupe) wieder zurück. So weit, bis ich die Schärfe habe. Das Eingrenzen des Schärfebereichs ist aber mit dieser Technik nicht möglich. :-(
    Die Hasselblad SWC stellt sich mit Sicherheit angenehmer ein.


    In manchen Fällen genügt es halt nicht, einfach nur abzublenden! Besonders wenn wenig Licht vorhanden ist und man noch den Centerfilter vorn drauf hat.

    Kaj

    Hallo CP,


    ich setze eine Master Technika in Verbindung mit einem 38mm Super-Angulon XL ein. Kurz gesagt, man kann durchaus damit arbeiten.
    Allerdings ist die Einstellung der Schärfe nicht so einfach.
    Linhof bietet mit der Einstellschnecke eine recht gute Lösung an. Dadurch kann die Standarde auf dem inneren Schlitten verbleiben und die Schärfe recht gut justiert werden.
    Da ich mein 38er aber auch für die Technikardan verwende, verbietet sich der Einsatz der Schnecke (das Auflagemaß wäre zu groß). Deshalb habe ich mein 38er auf eine 1051 (versenkte) Platine mit Einstellelementen montiert. Die gerade Rapidklemmung benötigt allerdings eine Deckelklappe!


    Zur Fokusierung auf unendlich habe ich auf dem Laufbodenschlitten zwei zusätzliche Anschläge. Siehe auch das Bild in der Galerie:
    [/img]http://portfolio.grossformatfotografie.de/details.php?image_id=4686<br>Diese schieben (beim zurückfahren des Laufbodens) die Standarde in die Unendlichposition. Erst danach klappe ich den Boden vollständig nach unten.<br>Ansonsten sieht es so aus:<br>http://portfolio.grossformatfo…age_id=4145&mode=lightbox


    Die Verstellreserven der TK sind allerdings recht bescheiden. Die Frontstandarde läßt sich leider nur ca.5mm shiften.
    Für 6x12 ist das auch ok (Bildkreis gibt ja nicht mehr her). Willst du aber 6x9 einstetzen, ist praktisch kaum ein wirksamer Shift möglich.
    Man kann zwar noch den Zubehörschuh entfernen (dann ca. 8mm), aber das möchte ich meinem Balgen nicht antun!!!


    Als Sucher verwende ich den aktuellen, mit eine 4x5" Maske bei 72mm Brennweiteneinstellung.
    Damit ist eine Abschätzung des Ausschnitts in der Höher recht gut möglich.
    In der Breite zeigt er viel zu wenig. Hier hilft nur eine Schätzung (doppelt so breit wie hoch! :D ).


    Ansonsten noch ein Tipp: Den Centerfilter nicht vergessen und besonders, den Centerfilter auf keinen Fall vergessen!!!! :?


    Viele Grüße
    Kaj

    Danke für die Antwort.


    Aber wie kann ich denn das Problem nun beheben?
    Unabhängig von meinem Farbmanagement im Photoshop sollte es doch die Möglichkeit einer vernünftigen Farbdarstellung im Web geben!?!
    Oder zumindest eine Möglichkeit das Ergebnis vorher in PS zu simulieren um entsprechend gegenzusteuern.



    Kaj