Posts by Peter Volkmar

    Computar, meist zu lange Brennweiten, 11x14, cameraeccentric, Wollaston


    Da siehst Du aber schon, dass es schwierig wird. Ist die Frage, warum man das möchte. Klar, man kann alles machen. Aber für 2m Kantenlänge langen 8x10 ohne Probleme, die Bildwirkung ist da nicht mehr sooo anders, dafür kann man "normale" Stative, Kameras, Objektive, Filme, Vergrößerer nutzen.... Ich fotografiere bis 30x40, aber dann zum Kontakten, das ist was anderes, vergrößern würde ich das nicht mehr. Sag ich jetzt mal so ;-)


    Derzeit habe ich keine Duka, nach Umzug komm ich wohl erst nächstes Jahr dazu, eine wieder aufzubauen. Vorher hatte ich bis 4x5, überlege aber auch, wie groß ich gehe. Mittels LEDs geht da sehr viel sehr recht einfach, aber immer die Frage, was sinnvoll ist. 5x7 überlege ich aber eh, aber auch 8x10, sogar 24x30 oder 8,5x15". Aber dann kontakte ich nicht mehr. Ganz bestimmt ;-)

    Ja, aber dann brauche ich vier Standarten und drei Balgen für 480 Millimeter. Transportabler wären zwei Standarten und ein Balgen

    Wie schon gesagt gibt es die "Stäbli", die gerade bei 480mm draußen meist langen, also "nur" noch 3 Standarten und 3 Balgen. Wäre mir aber auch lieber als der ganz lange Balgen und 2/2. Wenn ich den ganz langen Balgen zuwenig ausziehe hätte ich Angst, dass er durchhängt. Als Zwischenstandarte hab ich auch ne Hilfsstandarte zur Norma, die ist nicht so stabil und fummelig einzustellen, aber viel leichter und kleiner als eine F-Standarte.


    eine Wonnenblende

    fehlt mir leider noch ;-)

    1-2 Infos wären da schon noch angebracht.

    Allein "scharf" ist gerade in diesem Zusammenhang definitionswürdig....Weitwinkel übrigens auch, das würde eigentlich schon bei 599mm anfangen...

    Bei was brauchst Du die 600mm? In US-Foren werden die Bildkreise oft bei einem Abstand von 20m und Blende 45 oder 64 angegeben...

    Beim Kontakten sind gute Löcher oder Zonenscheiben schon recht scharf.

    Noch was schärfer sind Meniskuslinsen.

    Norma hat einige Tips gegeben.

    Es gibt ein Repromaster mit 270mm, das hat über 500mm, wieviel genau konnte ich nicht messen....

    Auf CamerEccentric kannst Du Dich durch Kataloge durchlesen, die teils über 100 Jahre alt sind, da wurde sowas häufiger gebraucht ;-)

    ....

    Weiterhin habe ich noch eine Asphäre von Zeiss mit etwa 110mm Ø und etwa 250mm Brennweite, eine negative Linse, auch Zeiss mit 120mm Ø, Brennweite habe ich noch nicht ausgemessen und eine mit 220mm Ø und 400mm Brennweite.

    Das wäre aber eher etwas für ULF Fotografen.


    Allesamt aus Quarzglas gefertigt.

    Ich muss ja noch ein paar andere Sachen durchlesen zu den UV Linsen, aber prinzipiell melde ich da Interesse an. :-) Ich denke, gerade wenn man bei ULF nur kontaktet, ist der Effekt sehr schön!

    Im allgemeinen sagt man, dass man Shim-Ringe immer mitnehmen sollte.

    Jetzt ist aber die Frage, ob die vom Hersteller drin waren, oder aus anderen Gründen da reingewandert sind.

    Da wäre es ganz interessant, welche Optik das ist.

    Meine Erfahrung ist, dass alle Hersteller ab den 70-ern nicht mehr mit Shim-Ringen gearbeitet haben, die Toleranzen waren gering genug. Shim-Ringe hab ich bei neueren Optiken nur bei G-Claronen im Verschluß gefunden. Die waren ursprünglich aber auch auf 1:1 gerechnet und wurden so auf oo getrimmt. Bei Ronaren sah ich das übrigens nie, da sind die Repro Linsen im Vergleich zu denen im Verschluß aber auch ganz anders gefasst.

    Das ist aber nur angelesenes Wissen, gepaart mit eigenen Erfahrungen, ich kann weder Optiken konstruieren noch adäquat durchmessen.

    Die Ronare waren nicht nur für 1:1 optimiert, sie waren für Repros ausgelegt, mussten also möglichst verzeichnungsfrei sein. Man denke nur an militärische Landkarten, die reproduziert wurden. 1° Verzeichnung an den Rändern kann da schon dazu führen, dass die Bombe im Wohngebiet und nicht in der Panzerfabrik landet, was so natürlich....lassen wir das.....

    Die Ronare, die direkt in den Verschluss gesetzt wurden waren aber schon für 1:20 optimiert, da man festgestellt hat, dass die Dinger zwar gut ne Blende weniger bieten, aber auch in der Nähe und bis oo hervorragend funktionieren und schön klein und leicht sind. Soviel günstiger waren sie neu übrigens nicht.

    Für den Studioeinsatz bei Makros (die 1:1erreicht man logischerweise schnell bei 4x5 oder größer, gerade bei Schmuck ist man sogar leicht drüber..) waren z.B. die Makro Sironar. Da war das 120-er für 4x5 gedacht, bei Maßstäben von 1:5 bis 2:1.

    Erst mal ne doofe Frage: War es bei der X nicht so, dass man die Formatrahmen nicht ändern konnte? Kann man ja, wie man sieht, aber ist das "normal"?

    Ansonsten meld ich mal Interesse am 8x10 WW-Balgen an, falls Du das Set doch zerpflückst.

    Nachdem wir jetzt von 8x10 bei 6x9 gelandet sind noch was zu 13x18 vs 5x7:


    13x18 war meines Wissens nach ab den 50-ern das "Königsformat" zumindest in D, wenn nicht auf Kontinental-Europa. Die ganz großen Formate waren tot und 18x24 auch nicht so verbreitet. Grade in den 50-er und 60-er Jahren war Geld knapp und Objektive teuer. Und dann ist es günstiger, z.B. ein Angulon 120 zu nehmen, was bei 9x12 ca. 38mm Kb entspricht und bei 13x18 24,5mm. Okay, mit 13x18 hat man keine Verstellungen mehr, aber man kann dem Kunden ja auch im Pass-partout ein 11x16 abliefern, da entspricht das 120-er 27mm Kb und man hat noch Verstellungen. Das 210-er Symmar ist bei 13x18 43mm KB, bei 9x12 67mm usw.

    Das nur dazu, weshalb in D vor allem 9x12 und 13x18 verbreitet waren, ab den 70-ern, spätestens 80-ern hat sich das geändert, aber da war massig Geld in der Werbung zu verdienen....


    Also 13x18 in Kontinental-Europa, Inch Formate in den USA.

    GB hatte aber sehr lange noch "Plate", "Half-Plate", "Quarter" usw. Sind die dann u.U. lieber zu " als zu cm gewechselt, da es ihnen durch Zoll näher war und sie eh keine "Deutschen Filme" wollten? Weiß ich nicht, aber nach den "Quarter" hat sich da " durchgesetzt.

    Dann zu Japan: die hatten bis in die 60-er auch Formate, die den "Plate" Formaten entsprechen, warum auch immer. Und dann sind sie auf die Inch-Formate gewechselt. Aber warum? Vielleicht haben sie auch die besseren Märkte dort gesehen, waren den Amerikanern mehr verbunden (die Verbindung mit D war ja keine so gute Idee...), oder was auch immer.


    Somit sind halt sehr viele Märkte und Produzenten bei Inch gelandet. Auch da war keine Verschwörung nötig....


    13x18 Kassetten sind viel billiger, wenn man eh mit Foma oder Adox fotografieren will sollte man die nehmen, sonst 5x7.

    Genau dieses Vorgehen hab ich hier schon mal für die Plaubel beschrieben und erfolgreich angewandt.

    Ohne die Intrepid schlecht reden zu wollen (ich fotografier auch damit): Man muss sich bewusst werden, dass der Schwerpunkt sehr weit von der vorderen Standarte weg ist. Bei der Plaubel und einem 360-er Trioplan hatte ich keine Probleme damit. Bei der Intrepid und einem schwereren Objektiv wäre ich aber sehr vorsichtig und würde mir auch Schwingungen beim Auslösen sehr genau ansehen.


    P Kameras wurden nicht selten "richtig" hergenommen, waren Sie doch die Studiokamera der 80er Jahre.

    Auf welche Studiokameras trifft das nicht zu?

    Nur zur Erinnerung: Ein Privatmann hatte früher nahezu keine Möglichkeit, eine Fachkamera zu kaufen. Linhof wurde von vielen Profifotografen gedisst, da sie Profikameras auch an andere Gewerbetreibende als Fotografen verkaufte, sprich Architekten usw. Von Privatiers war damals nicht die Rede. Gottschalt hat in den 80-ern eine verbesserte Sinar Handy rausgebracht. Er war Architekt und wollte eine einfach zu bedienende WW-Kamera mit Shift haben.



    Bei den Gelenkblöcken sind demzufolge nicht selten die Zahnstangen verschlissen, haben Spiel, oder der Höhenshift kann Macken haben.

    It's not a bug, it's a feature ;-)

    Bei den Ps gibt es Zahnstangen aus Kunststoff. Ich hab mich (unabhängig voneinander) darüber mit einem Ingenieur und einem Lehrer für Werkstoffe unterhalten. Beide meinten, dass das die richtige Variante für selbsthemmende Feintriebe, die bei unterschiedlichsten Temperaturen funktionieren sollen, sei. Natürlich waren die Ps früher regelmäßig zur Revision "zu Hause", da wurden die Kunsttoffzahnstangen getauscht. Reparaturhandbücher gibt es online. Ersatzzahnstangen? Keine Ahnung, ob das Standartware ist. Sollte aber heutzutage mit 3D-Druck kein Thema sein, oder? Ich hab eine P2 ohne jegliche Probleme. Vorher hatte ich eine P, bei der war an der Frontstandarte in der Drehung ein Haker, sprich ein Zahn abgebrochen. Hat über mehrere Jahre funktioniert (wenn man weiter wollte, musste man etwas schubsen), ob es schlimmer wurde weiß ich nicht, ich hab sie mit entsprechender Beschreibung verkauft, die Drehung vorne brauche ich halt fast nie....


    Plaubels wiederum hab ich schon sehr oft ausgenudelt gesehen. Da funktionieren die meisten Einstellungen über Klemmung. Und sehr viele Fotografen wissen nicht, dass nach "fest" "los" kommt. Und da ist eine Reparatur schwer bis gar nicht möglich.



    Du holst Dir für keines Geld z.B. eine Plaubel. Die geht auch schon mal für 600€ weg.

    Kosten die wieder soviel mitlerweile? Ich hab noch irgendwo in einer nicht ausgeräumten Umzugskiste ne 13x18, ohne das "fest-los-Problem", sollte ich mal zu Geld machen :-)

    Moin,


    es gab von Sinar die F auch als 13x18 Variante. Selten, entsprechend gesucht und teuer. Letztens hat hier jemand ein 13x18 Rückteil zur Norma für einen mehr als freundlichen Preis verkauft, da standen die Käufer Schlange :-) . Dann gibt es noch die Variante mit P Rückteil, also eine C. Oder halt was gebasteltes. Muss ja nicht so aussehen, wie das, was Du verlinkt hast. Ob da 3D Druck geht weiß ich nicht, oder ein Teil von jemand, der Dir das aus Metall macht.


    Gruß Peter

    Da bin ich interessiert dran und wollte eine Konversation starten, aber ich hab zuviele Konversationen und kann keine neue starten, nachdem alle Konversationen die ich je geschrieben hab nach dem Update wieder auftauchten. Dauert also etwas, bis ich die gelöscht habe....