Posts by Thomas Kreil

    Das Objektiv ist ein Weichzeicher-Objektiv mit viel chromatischer Abberation. Es ist für Color weitestgehend unbrauchbar wegen der Farbsäume. Deswegen hat es auch keine weite Verbreitung gefunden. Suche übrigens noch eines als "belegexemplar" für ein Buchprojekt über Weichzeichner-Objektive.


    VG Thomas

    Die Erstellung eines Psychogramms wäre hier sicherlich erklärend. Wenn jemand derart gegen ausgebildete und erfolgreiche Fotografen schießt hat er entweder / und menschliche Defizite, ist selbst erfolglos oder aus der Ausbildung "entfernt" worden und wird nie eine Leistung anzuerkennen bereit sein. Für die unqualifizierten und herabsetzenden Äußerungen sollte diese Person aus diesem Forum entfernt werden!!

    Auch wenn das Thema schon etwas betagt ist: Die Mentor Studio ist eine sehr stabile Laufbodenkamera und steht einer 13/18 Linhof-Technika oder deren tschechischem Nachbau Magnola nicht nach. Versenkte Objektivplatten gab es im Original in mindestens 3 Ausführungen, ich habe mir dafür noch einen Zwischenring aus Rotguss gedreht (für das 100-er und das 120-er Weitwinkel-Aristostigmat), um noch weiter zurücksetzen zu können (Die originalen Objektivplatten hatten am Übergang vom zylindrischen Teil des Tubusses zum konischen Teil eine Schraubverbindung, dort kann verlängert werden). Eine meiner Mentor Studio spendete mir den Tuchverschluss für meine große Studiokamera, so daß ich einen Verschluss mit 180 mm freier Öffnung habe, ideal für die 420-er und 480-er Heliare sowie die großen Voigtländer!


    Viele Grüße


    Thomas

    Ja, es gab da mal einen Umrüstsatz mit 2 Zahnriemenrädern und dem passenden Riemen. Ich hatte meine damals so umgerüstet. Die Motorengrundplatte ist allerdings so labil, daß der nunmehr höhere Zug zu Verformungen der Platte führte und der Riemen öfter einen Zahn weiter gesprungen ist, was zu häßlichen Knackgeräuschen führt. Da die RCP-40 nur von Trocken zu Nass arbeitet, musst Du zur Bildbearbeitung immer extern erst die Bilder trocknen, was auch nervig ist. Ich habe meine dann irgendwann einmal zum Sperrmüll gegeben.


    VG Thomas

    Schön gesehen! Auf meiner Monitordarstellung kann ich leider nicht sehr gut den Schärfeverlauf im Feld sehen (zur Entwicklung hatte ich ja schon etwas an anderer Stelle Dir geschrieben), hast Du hier den Scheimpflug bemüht? Stell Dir das Bild mal so vor: Kamera tiefer, die Halme im Vordergrund größer, über Scheimpflug die Schärfenebene bis zum Wald gelegt (..und die anderen mal staunen lassen...)


    Nur mal so als Anregung.


    VG Thomas

    Schön gesehen, eigentlich eine 3-fach-Absicherung (Efeu) ;) !
    Man sieht deutlich, daß der Film im Laufe der Jahre weicher geworden ist. Mir persönlich ist Rodinal in 1:25 zu hart (siehe fehlende Tonwerte im Bereich des Riegels), aber das ist ja bekanntlich Ansichtssache. Mir fehlt einwenig die Detailzeichnung (Mikrokontrast - Schärfe). Sind die beim Scannen verschwunden?


    Mach weiter so!


    VG Thomas

    Hallo,


    der Aviotone ist nach meinen Erfahrungen ein recht kontrastreicher bis harter Luftbildfilm, für diese Sujets also kontraproduktiv. Als Entwickler würde ich hier Rodinal 1:200 2 Stunden Entwicklungszeit vorschlagen oder eben PMK o.ä.


    VG Thomas

    Mit Leuten, Du traust Dich was!

    Die berüchtigte DSGVO gilt nur für digital erstellte Aufnahmen. Da das hier analog und noch dazu Kunst ist, gilt nur das Urheberrechtsgesetz. Und während des Kameraaufbaues hätten alle die Aufnahmen ablehnenden dies zum Ausdruck bringen oder flüchten können, von "umbemerkbarer" Fotografie kann also keine Rede sein!
    Schöne Aufnahme, weiter so!

    Überleg mal was Du da schreibst. Eine solche Verniedlichung des Kriegs, selbst als Scherz gemeint, ist einfach geschmacklos und bleibt hoffentlich vom Admin nicht unentdeckt..

    Den denkenden Menschen hier traue ich zu, diesen Beitrag auch ohne Anleitung und Gesinnungspolizei zu verstehen.

    Die Versuchsgiessmaschine in Wolfen produziert jedenfalls erstklassiges Material...
    Mir persönlich ist mal gesagt worden, dass der 400-er Bergger (Bergger war der ehem. Chefchemiker von Guilleminot) bei Ilford als Sonderguss hergestellt wird, aber die Branche streut ja mehr Nebelkerzen als je die Wehrmacht getan hat...
    Aber ist ja auch eigentlich egal, wenn ein anständiger 400-er Planfilm herauskommt.
    Und falls man es mit zeitgeschichtlichen Perioden nicht so eng sieht: Das Guilleminot-Werk stand bei Paris. Dieses Gebiet wurde doch mal von den Deutschen besetzt. Damit wäre es dann doch noch eine deutsche Produktion....

    Ja, Winfried, wir wissen beide, daß fotografische Fehler fast immer 10 cm hinter der Mattscheibe entstehen. Nur hat eben auch das Objektiv, auch gerade hinsichtlich seiner Konstruktion und nicht nur hinsichtlich seiner anderen Parameter einen heute vielfach unterschätzten bzw. nicht mehr bekannten Einfluss. Wenn man eben nur die Wahl zwischen dem einen hat, kann man natürlich nicht variieren. Und zeichnungsmäßig gibt es eben große Unterschied zwischen einem 6,3-er Tessar und dem genannte Heliar, vor allem, wenn beide Objektive nicht nach der Devise: "Blende 22 im Zimmer stimmt immer" verwendet werden.


    VG Thomas

    Hallo Ihr alle,


    für mich sind alle genannten Objektive es wert, gereinigt und benutzt zu werden. Das 6,3-er Tessar verfügt über einen Bildwinkel von 70 Grad und hat, wie jedes der angeführten Objektive, seinen eigenen Charme. Photographieren ist doch zeichnen mit Licht. Auf das Bild hat das Licht und seine Bildwirkung den entscheidenden Einfluss. Nun ist Licht als solches nicht gut darstellbar, die Objektive sind hierbei im Laufe ihrer Entwicklung immer nüchterner geworden (oder eben kratzig - siehe Habla-Objektive von Fuji -grauenhaft). Gerade deshalb beschäftigen sich überraschend viele Photographen mit alten Objektiven, die hierfür nicht zu ersetzen sind. Nicht umsonst hat der japanische Kaiser einmal verfügt, daß er und seine Familie nur noch mit den Meisterobjektiv (Heliar) fotografiert werden dürfen (war damals noch die alte Heliar-Konstruktion). Hüte also die alten Objektive und lerne sie zu nutzen - Deine Fotografie wird sich verbessern!


    VG Thomas

    Es gibt aber dennoch den Ilford Micrographic Film als höchstäuflösenden Farbumkehrfilm mit 500 Jahren Haltbarkeit, eingesetzt beispielsweise beim Bundesarchiv. Die notwendigen Ausbelichtungen digitaler Daten erfolgen dort mit Arri-Belichtern u.a.; es werden also all diese digitalen Aufnahmen brav zu analogen Datenträgern umgewandelt!

    Hallo Andi,


    sind soeben von der Eröffnung Deiner wundervollen Ausstellung zurück - einfach großartig: die Bilder, das Ambiente und die ganze Vernissage! Ganz tolle Bilder, die spannend ein Thema beleuchten und in bester s/w-Großformatfotografie handwerklich hervorragend und echt "handgemacht" sind. Man sieht, daß die Motive keine Schnellschüsse sind, sondern eben richtig erarbeitet sind. Möge Dir diese Ausstellung viele Besucher bringen!
    Einfach ganz großes Kino!


    Und nochmals vielen Dank für die Einladung!


    Thomas und Bernd