Posts by thomas_schertel

    Jetzt habe ich nochmal wegen der Leitz-Entfernungsmesser nachgeschaut:
    Der ursprüngliche FODIS geht von1 m über 20 m zu Unendlich.
    FOFERN hat ein größeres Rad und reicht von 1 m über 100 m bis Unendlich.
    FONOR entspricht FOFERN, aber er ist auf unterschiedliche Abstände zur Filmebene justiert.
    Alle diese Entfernungsmesser sind schwarz und etwa 10 cm lang.


    Die kleineren heißen FOKOS. Sie sind nur 7,5 cm lang und verchromt.
    Ihre Teilung reicht von 0,75 m über 50 m bis Unendlich.
    Alle diese Entfernungsmesser werden mit der Schmalseite in den Zubehörschuh geschoben. Vom FOKOS gibt es eine Variante namens HFOOK, die einen eigenen Aufsteckfuß besitzt (bei denen, die ich bisher gesehen habe, ist dieser Fuß meistens abhandengekommen, aber man kann sie trotzdem mit der Schmalseite in die Zubehörklemme schieben).


    Gruß
    Thomas

    Das Langzeitenwerk hält den 2. Vorhang auf.
    Ich habe die Zahnräder leicht mit Ballistol geölt. Hilfreich war es, die Lager der Vorhangachsen zu schmieren (findest Du, wenn Du den Mattscheibenrahmen abschraubst.

    am einfachsten sicher mit der Sinar-Meßkassette.
    Von Gossen gab es eine Meßsonde für den Lunasix und andere System - Belichtungsmesser, mit der man Punkte auf der Mattscheibe ausmessen kann.
    Ansonsten sollte es mit jedem empfindlichen Belichtungsmesser gehen. Den Korrekturfaktor mußt Du prinzipiell ausprobieren. Als erster Anhalt: Beleuchte nachts oder in einem dunklen Raum einen grauen Karton mit einer Lampe und miß die Belichtung (so nah drangehen, daß der Belichtungsmesser nur den karton erfaßt). Notiere den Wert. Dann baust du die Kamera so auf , daß sie auf Unendlich steht und du den (unscharfen) Karton formatfüllen auf der Mattscheibe hast.Miß nun auf der Mattscheibe, vergleiche diesen Wert mit dem ersten,dann hast Du einen Anhaltspunkt für die Korrektur.


    Gruß
    Thomas

    Es könnte folgende Probleme an der Kamera geben:
    - Die Löcher, in die die Standarte einrastet, können im Lauf der Jahre ausleiern, sodaß der Sitz nicht mehr korrekt ist
    - Vielleicht hat mal jemand die Objektive auf andere Platinen geschraubt
    wenn Du die Standarte durch Verschieben derselben (also ohne den Zahntrieb zu benutzen) über die Mattscheibe auf Unendlich bringst, sollte der Entfernungsmesser stimmen.
    Du kannst Dir die zutreffenden Positionen durch Anritzen der Schlittenbahn markieren, oder versuchen, neue Löcher zu bohren. Das Angulon könnte man abchrauben und einige Distanzringe zwischen Objektiv und Standarte legen, bis die Unendlicheinstellung stimmt. Du kannst beim Xenon schuen, ob es über solche Ringe verfügt, die man entfernen kann.


    Gruß
    Thomas

    Im Herbst 2009 habe ich meine Technika bei Linhof überholen lassen.


    Der Balgen selbst hat netto 175 € gekostet.


    Was das Entfernen des alten und einkleben des neuen Balgens gekostet hat, weiß ich nicht, denn daneben wurde eine neue Mattscheibe eingesetzt, es war eine Bosscreen drin, die ich im Auto geschmort habe. Jetzt ist wieder eine ganz normale Linhofscheibe eingebaut, einige Dichtungen wurden ersetzt, das Lichtschachtleder ausgetauscht, geschmiert etc.. Arbeitslohn war für alles 198 EUR netto (mit allen Ersatzteilen: 535 brutto).


    Vermutlich kannst Du Dir den Balgen von Linhof schicken lassen. Die sind sehr freundlich.


    Flicken würde ich den alten Balgen nicht. Selbst wenn Du ihn dicht kriegst, bekommst du die Laufbodenplatte u. U. nicht mehr zu.


    Gruß
    Thomas

    Wenn Du ein altes Symmar 150 nimmst, kannst Du das Vorderglied abschrauben und das Hinterglied mit 260 mm Brennweite alleine verwenden. Ich denke nicht, daß die optische Qualität schlechter ist, als bei einem modernen Objektiv + Konverter.

    Vermutlich kriegst Du für das Geld für den Konverter auch ein Apo-Ronar o.ä. Und mehr Platz braucht es nicht, sowie weniger Lichtstärke hat es auch nicht, als die Kombination Objektiv/Konverter. Und die Technika V ist ja sehr robust. Ich hätte keine Angst, ein 240 oder 300 er (wenn der Auszug reicht) draufzuklemmen.


    Gruß
    Thomas