Posts by der uli

    Auch wenn meine Antwort hier mal wieder etwas gedauert hat...


    Tageslichtprojektoren sind Durchlicht-Geräte für Format Din A4+ längs und quer, also Vorlagenfläche ca. 30x30 cm. Das überschüssige Feld müsste mit schwarzem Karton abgedunkelt werden. Die Helligkeit des Bildes ist trotzdem kein Problem. Aber lass Dich nicht vom Namen dazu verleiten, so was wirklich bei Tageslicht zu verwenden! Der Bildkontrast auf der Projektionsfläche ist dann für Fotos unbrauchbar. Mit den Schriftvorlagen, für die diese Geräte eigentlich gebaut sind, ist das nicht so kritisch. Leider sind aus demselben Grund auch die Projektionsoptiken nicht die besten (Einlinser), d.h. die Auflösung feiner Details ist viel schlechter als ein Großbilddia.


    Epidiaskope waren auch für Auflichtvorlagen, meist mit zwei Optiken und Vorlagenhaltern, d.h. die Hälfte davon brauchst Du nicht. Dafür waren die Objektive deutlich besser (zumindest die, die ich habe :roll: ). Die meisten konnten aber nur Postkartengröße, keine Ahnung ob wenigstens 4x5" passen würde.


    Viel Spass...

    Vor ein paar Jahren hatte ich mir auch mal über sowas Gedanken gemacht... müsste hier irgendwo tief unten im Forum dokumentiert sein (schön, dass es überhaupt wieder da ist!).
    Die Brennweite der Fresnellinse ist nicht extrem kritisch, etwa gleich der Aufnahmebrennweite oder mehr. Ausserdem um so kürzer, je größer der Streuwinkel der Mattscheibe ist. Ist die Brennweite zu lang, wird das Bild nur dunkler. Ist sie zu kurz, gibts einen hellen Fleck in der Mitte.
    Wichtiger als die Brennweite ist (mir) die Feinheit der Rillenstruktur: oberhalb ca. 0,3 mm stört die bei näherer Betrachtung ziemlich. Und dünn sollte die Fresnellinse auch sein, sonst kriegt man Schwierigkeiten mit der Einstellupe.


    Viel Glück

    Versuch doch mal, was anderes mit ähnlicher Farbe zu scannen: Farbfolien, Objektiv-Filter oder ähnliches. Die sollten kein Korn wie ein Film haben. Wenn Du dann immer noch verrauschte Flächen hast, liegt es am Scanner. Sieh auch mal in den einzelnen Farbkanälen des Scans nach (RGB und Lab). Ich wäre gespannt auf das Ergebnis!

    Nachdem ich mich auch endlich im doodle Terminplaner eingetragen habe, steht fest:


    Es gibt keinen Termin an dem alle 6 Interessenten können, aber wenn, dann um 13 Uhr.


    Da ich mich nicht selber als Maß aller grossformatigen Dinge ansehen will, ist Samstag 10.11. der Tag, an dem die meisten können.
    Wenn sich heute oder morgen nicht noch viele Leute eintragen, bleibt es dabei und ich schließe die Terminplanung dann ab.
    Einverstanden?

    Bei dem Treffen am 13.9. hatte ich versprochen, eine Terminplanung für einen Samstag Nachmittag im November anzustoßen. Im folgenden Link darf jeder seine Wunschtage und Anfangszeiten eintragen:


    http://www.doodle.com/pzxcupkanv769inn#table


    Wir könnten uns Ende Oktober auf den Termin mit den meisten Interessenten beschränken.
    Falls dann das Wetter zu schlecht sein sollte, bleiben wir einfach in der Gastronomie und bilden einen Stammtisch...


    Es gibt aber auch ein paar Motive, die überdacht sind. Und ab Einbruch der Dunkelheit eine Lightshow: http://www.landschaftspark.de/…nstallation/lichtprogramm


    Grüße

    Der Wetterbericht im Radio sagt für heute nachmittag stark zunehmende Schauer voraus. Die online-Wetterdienste sind ganz anderer Meinung mit Niederschlägen um 0,1mm und Wahrscheinlichkeiten von 17 bis 25%. Ich werde wohl mein Glück versuchen und kommen...

    MikeN hat geschrieben:
    <SNIP> (ohne zu Messen, nur nach Blick und Gefühl).


    Das könntest Du folgendermaßen machen, ganz ohne Film zu verbrauchen:


    Montiere die Linsen nacheinander in Unendlich-Stellung in der GF-Kamera. Auf die matte Innenseite der Mattscheibe machst Du zwei Markierungen, eine in der Mitte und eine nahe am Rand. Aber nur so, dass Du sie hinterher wieder abkriegst - Edding auf Tesafilm oder ähnliches. Stell eine Lampe hinter die Mattscheibe und sieh durch das Objektiv! Bei welcher Linse sind die Markierungen schärfer?


    Du kannst die Abbildungsfehler extrem genau erkennen, wenn Du mit stark vergrößerndem Fernglas, Spiegelreflexkamera mit Teleobjektiv o.ä. durch das Objektiv siehst. Wenn alles vorher auf unendlich eingestellt ist, ist der Abstand von Kamera und Fernrohr egal.

    Ich weiss zwar nicht, ob ich eine GF Ausrüstung bis ganz nach oben auf den Hochofen tragen möchte - da war letztens alles voll mit Digiihtalfotografen :mrgreen:
    Aber ich habe mir den 12.9. im Terminkalender vorgemerkt. Werde mich kurz vorher aber nochmal hier einloggen, falls sich der Termin verschiebt.
    Bis dann

    Diesch hat geschrieben:
    > Ich habe einen Vergleich angestellt:
    > Imacon (Scanservice) gegen Eigenscan mit Epson V700
    > Die Ergebnisse kann ich zugänglich machen, wenn das interessiert.
    > Die Scans sind vom SW-Negativ mit Kodak TMAX100.
    > Es sind keine heftigen Lichtverhältnise, bei denen der Imacon seinen
    > größeren Dichteumfang ausspielen könnte.
    > Die Epson-Scans sind schärfefördernd nachbearbeitet (USM-beim Scan).
    > Ich habe daraufhin vom Kauf eines Imacon abgesehen.
    >
    > Dieter


    Das würde mich schon interessieren. Ich hatte mal ein Problem in 13x18cm: Fuiji Velvia 50 für 100 ASA gehalten :oops:
    Diverse Flachbettscanner habe ich probiert (der Epson war nicht dabei). In den dunklen Bereichen war im Scan nichts zu erkennen - wenn ich das Dia gegen das Licht hielt, aber schon. Erst ein Imacon Scan beim Fotofachlabor hat die Details in den Schatten auflösen können.
    Aber dunkle Stellen gibt es auch in normal belichteten Dias. Ich habe deswegen vom weiteren Einsatz von Flachbettscannern abgesehen und lasse die Scannerei extern erledigen!

    Hier ein Bild von einem meiner G-Clarons:


    [Blocked Image: http://farm8.staticflickr.com/7016/6834738475_8ef32a9636_m.jpg]


    Ich verwende sie an einer Mentor mit Schlitzverschluss, da reicht mir der serienmäßige Blendenkörper.
    Johnars benutzt die Linsen in einem richtigen Verschluss montiert, der offensichtlich eine andere Blendenform hat.
    Es wäre mal interessant zu testen, ob dies allein einen Unterschied im Bokeh macht!
    Eure Vorschläge?



    [edit: wieso kann ich den BBCode nicht mehr einschalten?? Jetzt wird das Bild nicht angezeigt und man muss die Adresse zwischen den img] Kürzeln per Hand aufrufen :? ]

    Ein schöner Test! Vielen Dank, dass Du die Ergebnisse so selbstlos mit uns teilst.


    Die aufgenommene Szene kommt mir aber bekannt vor. Besteht sie schon länger, bzw. ist sie leicht reproduzierbar? Falls ja, würde ich gerne mal anregen, Dir ein paar weitere Objektive zu schicken! Ein Test unter vergleichbaren Bedingungen wäre nämlich toll. Hast Du da vielleicht Wünsche?


    johnars hat geschrieben:
    > die beiden Repro Optiken das G- Glaron und das Konica GR II sind voll geöffnet at f9 die positive Überraschung
    <SCHNIPP>
    > mit dem billigen unrunden Copal 3 Verschluss scheint es die These zu wieder legen das ein möglichst
    > Kreisrunde Blende förderlich ist für schönes Bokeh!


    Das G-Claron hat sogar eine sternförmige Blendenöffnung mit 5 Zacken nach aussen, die auch voll aufgeblendet sichtbar bleiben (zumindest bei mir). Dass das überhaupt nicht auffällt, ist erklärungsbedürftig.
    Es hätte eigentlich zu sehen sein müssen in den Abbildern kleiner Spitzlichter weit ausserhalb der Schärfeebene, z.B. die Reflexe an der "Western Gold" Flasche im Hintergrund. Für die kleineren Öffnungen wie f/45 waren die natürlich noch *innerhalb* der Schärfentiefe. Aber auch bei Offenblende erkenne ich in der picasa Bildauflösung bestenfalls die Abbildungsfehler der Linsen und nicht die Blendenform. Möglicherweise sind die Linsenfehler so schlimm, dass sie alles andere verschmieren.
    Vielleicht waren auch einfach die Lichtquellen zu großflächig - manche Bilder sind sehr weich ausgeleuchtet, nur bei einigen ist ein deutlicher Schattenwurf vorhanden. Eine grosse Fläche kann keine Ecken bekommen durch Bokeh, sondern nur einen verwaschenen Rand. Das bestätigt mal wieder die Tatsache, dass die Wirkung von Unschärfen sehr von der Beleuchtung abhängt!


    Aber Fotografie ist mehr als die Abbildung von Lichtpunkten. Da würde es mich mal interessieren, woran Ihr denn das Urteil "schönes/schlechtes Bokeh" genau festmacht? Sind es die Spitzlichter? Die Lesbarkeit der Schrift im Hintergrund? Oder die Struktur(-losigkeit) ihrer Unschärfe? Die Textur der Stoffe? Oder, wie abrupt der Übergang von scharf auf unscharf ist??


    Bin neugierig auf Eure Meinungen!

    Die konventionelle Weisheit sagt:


    Kondensorbeleuchtung gibt bis zu eine Gradationsstufe härtere Abzüge und deutlicher sichtbare Kratzer und Staub.
    Diffuses Licht (alle Misch-Aufsätze) ist weicher und verringert die Ausfleckarbeit.
    In der Schärfe soll es keine Unterschiede geben.
    Nicht alle hatten dieselben Meinungen und Erfahrungen dazu.


    Ich vermute, dass das auch vom Film und Arbeitsblende abhängt. Habe es aber nie restlos ergründet - ist wohl eher für Kleinbild-Vergrößerungen wichtig.

    Bei den Adaptern ist zweifelhaft, ob die Spannungskonstanz der modernen Batterien an die der alten Queckis heranreicht. Du könntest mit einem zweiten Beli vergleichen, wie empfindlich das Pentax-Gerät darauf reagiert.


    - ich hatte meinen für 50 Cent auf dem Trödel gefunden, ohne Objektiv und Batteriefachdeckel. An Stelle der 1,35 V Batterie habe ich einen elektronischen Spannungsregler eingebaut, der von der 9 V Blockbatterie mit versorgt wird. Das ging natürlich nicht ohne massive Eingriffe in die innere Verschaltung. Ein einfaches 80mm Objektiv hat das Ganze komplettiert. Die 9 Volt Batterie hält seit 3 Jahren...

    Klar ist vernünftige Belichtungsmessung nicht einfach, daher meine Frage nach Erfahrungen und Tests. Aber wenn ein Smartphone in der Lage ist, überhaupt ein Bild einer Szene aufzunehmen, könnte aus Blende, Belichtungszeit und Sensorempfindlichkeit auch die Lichtverteilung im Bild exakt berechnet werden. Bei großem Kontrastumfang dann aus mehreren verschieden belichteten Aufnahmen a la HDR. Selbst eine Lichtmessung ginge, wenn man einen Diffusor über das Objektiv hielte. Es müsste nur einmal kalibriert werden.
    Wie gut die Software das alles tatsächlich kann, ist aber fraglich.
    Ich sehe die größten Probleme bei schwachem Licht: bei Nachtaufnahmen hatte ich letztens Belichtungszeiten zwischen 2 und 10 Minuten vom Profisix empfohlen bekommen. Ich glaube nicht, dass ungekühlte Digicam-Sensoren in dem Bereich noch zuverlässig messen können? Mein Pentax Spotmeter kann das übrigens auch nicht :?