Posts by Stefan Caspari

    Hallo Elmar,
    zu dem 1200 Laborator kann ich Dir nur zuraten.
    Solide gebaut und sehr präzise.
    Wenn Du mit dem Farbkopf anfängst, solltest Du dir klarmachen, daß Du für jedes Negativformat einen eigenen Mischschacht brauchst.
    Es sei denn, Du nimmst den 4x5 für alles was auch kleiner ist, musst aber dann mit einer wesentlich geringeren Lichtausbeute rechnen.
    Aber es werden oft Kondensorhauben separat angeboten.
    Würde ich Dir für s/w in jedem Fall empfehlen.
    Du hast dabei einen wesentlichen Schärfegewinn, musst allerdings auch mehr ausflecken am Print.


    Herzliche Grüße: Stefan

    'die dose ist recht kurz, aber noch so lang, dass der deckelrand auf den rollen aufsetzt.'


    Du kannst das Rollenlager ja nach hinten verschieben entlang der Führung.
    Der Deckelrand soll in keinem Fall auf den Rollen liegen.
    Ansonsten brauchst Du ein exaktes!! Thermometer, was mindestens auf 2/10 Grad genau misst.
    Kontrolliere das Wassermantelbad und schau, um wieviel es abkühlt zwischen den Heizintervallen (Anschalt-Ausschalt).
    Bemühe Dich, die Bäder möglichst schnell zu wechseln. (Am besten wirklich mit Lift!)
    Wenn das Gerät länger an ist, kann es sein, daß die Wassertemperatur etwas abfällt, dann musst Du nachregeln.
    Herzlichst: Stefan

    Hallo Sandra,
    ich benutze zum Scharfstellen das gute alte Agfa-'Schnapsglas'. Das ist eine runde Aufsetzlupe, die jetzt von Hama, glaube ich, angeboten wird.
    Zum Lichteinfall: Ich hatte mal mit meiner Linhof das ähnliche Problem und hab festgestellt, daß es an der Kassettenhalterung des internationalen Rückteils lag. Da war die Feder zu schwach, sodass die Kassette nicht fest genug angedrückt wurde.
    Bei der Peco-Junior lags mal an einer defekten Balgendichtung beim WW-Balgen bei etwas stärkerer Standartenverschiebung.
    Gruß: Stefan

    > Bedauern tu ich, dass Peter K. an meinen Fortschritten keinen Anteil haben
    > kann - er war ein prima Mentor.


    Hallo Ritchie,


    Ich denke, Peter ist unersetzlich..
    Gerd und ich fahren demnächst nach Nürnberg, und bringen Grabplatte und -Schale an seinem Grab an.
    Herzliche Grüße: Stefan

    Hallo Ritchie,
    ich mache so etwas ab und zu mit KB und digital.
    Bei GF würde ich einen kleinen Handblitz mit dem Objektiv synchronisieren und irgendwo an die Decke blitzen als masterblitz.
    Die anderen zünde ich immer mit mehreren mecalux 11 von Metz.
    Die sind zwar nicht ganz billig, funktionieren aber wirklich verzögerungsfrei und zuverlässig.
    Herzliche Grüße: Stefan

    Hallo Martin,
    also ganz ehrlich glaube ich, daß Du nicht weisst, was du dir mit indoor-Dauerlicht auf Grossformat einhandelst.
    Ich habe meine ersten Aufträge mit GF Ende der 70er für eine Münchner Brauerei innen gemacht- ohne Blitz- mit Dauerlicht.(Fabrikhallen, Anlagen, Keller etc)
    Das bedeutet: 1. ganz viel Energie, weil Du grosse Leuchtdichte brauchst für kurze Belichtungszeiten bei GF-Blenden, also ab 11 abwärts. (also am besten Drehstrom oder mindestens vier mal 25Ampere 230V)
    2. Grosse Hitze, weil Halogen oder was auch immer sehr heizt
    3. Flächeleuchte für hell und heiss gibt's, ist aber schweineteuer
    4. viele Stative, Kabel- etc.- d.h. Assi!
    5. Abdunkeln der Fenster
    und so weiter und so weiter
    Hast Du immer noch Lust?
    Herzlichst: Stefan


    Hallo JoR,


    zunächst einmal stellt sich die Frage, ob Du die Fotografie als Hobby betreibst, also aus purem Interesse, oder ob Du damit Dein Geld verdienst.
    Zum Geldverdienen wirst Du sicherlich nicht um die Auseinandersetzung mit dem Thema 'Digital' herumkommen.
    Welchen 'workflow' Du bei deinem Hobby 'Fotografie' wählst, solltest Du ausprobieren, und dann im Bauch und Geldbeutel entscheiden.
    Herzlichst: Stefan

    Hallo,


    ich denke, wenn Du optimale Ergebnisse haben willst, musst Du optimale Technik und know how einsetzen.
    In jedem Fall brauchst Du als Ausgangsbasis ein Abbild der Scheibe, welches orthogonal und weitgehend verzeichnungsfrei erstellt wird.
    Du wirst also in jedem Fall die Kamera senkrecht ausrichten müssen.
    Gleichmässige Ausleuchtung führt zu gleichmässiger Dichte- führt zu gleichmässiger Dichte im Plot.


    Herzliche Grüße: Stefan

    Hallo beiernander,


    Von 'Entwicklung nach Sicht' kann ich auch nur abraten!
    Ausserdem führt die Entwicklung im Tank/Dose zu reproduzierbaren Ergebnissen.
    Wichtig ist allerdings, daß Du alle Parameter (Temperatur, Konzentration/Ausnutzung, Bewegung etc.) gleich hältst.
    Die Schalenentwicklung hab ich schon in der Fotoschule nicht gemocht, weil's ja doch immer irgendwie verschleiert und verkatzt.
    Herzlichst: Stefan

    Quote from "Hans_Jürgen"

    Hallo,


    habe ein Foto meiner Urgroßmutter von 1876 in die Galerie eingestellt. Dieses Foto habe ich hochauflösend eingescannt und mit der Silverfast-Entrasterung zu bearbeiten versucht. Hat wie erwartet natürlich nicht funktioniert. Ist einfach kein System in der flächendenkenden Beschädigung. Jetzt habe ich mir gedacht, ich quetsche das Foto mit Hilfe von Gel, welches auch bei Trommelscannern zu Einsatz kommt auf eine Glasscheibe und scanne es so noch mal. Kann man solches Gel auch für Fotos verwenden oder besteht die Gefahr, dass ich es dann hinterher wegschweißen kann? Hat jemand vielleicht eine andere Idee, wie ich das Foto evtl. restaurieren oder besser einscannen kann?


    Hallo Hans Jürgen,


    Ich würde das Foto nochmals scannen, und zwar ohne(!) Entrasterung oder ähnliches.
    Das Entrastern dient ja nur dazu, bei Drucken oder gerasterten Vorlagen ein Interferenzmuster(z.B. Moirée) zu vermeiden, was durch Überlagerung von Raster/Auflösung entstehen kann.
    Ein Original- Foto ist nicht gerastert, und kann somit ungerastert übernommen werden.
    Ich würde auch eine eventuelle Schärfung erst nach dem Scan am Rechner machen.
    Die von Dir angedeuteten 'flächendeckenden Beschädigungen' kannst Du möglicherweise durch
    unscharf maskieren- weichzeichnen, und anschliessend wieder schärfen etwas mildern(!).
    Ganz weg bekommst Du sie nicht!
    Herzlichst: Stefan

    Quote from "Mark S."

    danke stefan, ich werde morgen gleich noch mal entwickeln. Ich habe auf deiner website gesehen dass du auch adox filme verwendest. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Efke und Adox bzw. hattest du schon mal negative Erfahrungen damit? Ich hab schon öfters gelesen, dass die Qualitätskontrolle eher dürftig sein soll und auch die Größen der Planfilme leicht unterschiedlich sind, so dass sie in den Kassetten schief liegen etc.
    Wie sind deine Erfahrungen damit?


    Hallo Mark,


    soweit ich weiss, sind Eke und ADOX CHS-Filme emulsionstechnisch identisch.
    Allerdings ist möglicherweise der Schichtträger ein anderer.


    Ich entwickle die Adoxe wenn's schnell gehen soll, im Ultrafin/liq; besonders die Planfilme.
    Da kommt's oft nicht auf die extreme Feinkörnigkeit an, und mir dem Einmalansatz hab ich immer konstante Ergebnisse. Ausserdem kann ich da rotieren.
    Wenn ich feinstes Korn will, nehme ich den ATM 49/Atomal.
    Der muss gekippt werden, die Temperierung dauert etwas länger, aber das Ergebnis ist echt heftig!
    Die Probleme mit dem exakten Format-Zuschnitt sind auch bei Fotoimpex bekannt, hatte mal Probleme mit dem Pan 25.
    Die sind aber sehr kulant, bitten um Mitteillung, und haben mir mitgeteilt, daß dies auf Seiten des Konfektionierers lag/liegt.
    Meld' dich einfach bei Impex mit deinem Problem.


    Herzlichst: Stefan

    Hallo Mark
    zum Thema 'Flecken' und 'die Ränder stärker' ...


    Der Efke 25 hat, wie alle klassischen, niedrigempfindlichen Emulsionen, eine vergleichsweise geringe Bildspurzeit beim Entwickeln. Besonders, wenn Du konzentrierte Ansätze, und somit kurze Entwicklungszeiten hast.
    Da ist gute Agitation angesagt, oder evtl. längere Entwicklungszeit mit entsprechend geringerer Entwicklerkonzentration.
    In diesem Zusammenhang scheint mir auch die Verdünnung 1:50 für den Efke 25 zu konzentriert.
    Im Rodinal kannst Du in jedem Fall mit Rotation in der Dose arbeiten, was ich Dir in diesem Fall auch empfehlen würde.
    Herzlichst: Stefan

    Hallo Joachim,


    herzlich willkommen im GF Forum!
    Ich bin sicher, daß Du hier Antworten auf deine Fragen bekommst.
    Einen GF-Stammtisch gibt's nach meinem Wissen (noch) nicht in München.
    Aber das kann ja noch kommen.
    Wo wohnst Du denn? Ich wohne in der Nähe des Harras im Münchner Süden.
    Herzliche Grüße: Stefan

    Quote from "Osch"

    ... Nur, zum auch noch Objektivdeckel basteln habe ich jetzt weder Nerv noch Zeit.
    ...


    O.


    Hallo Oliver,
    auch wenn's ketzerhaft klingt: Wieviel ist Dir denn Dein Nerv und deine Zeit wert?
    Genau dafür und deswegen gibt's Industrieprodukte.


    Herzliche Grüße: Stefan

    Hallo Matthias.
    wichtig ist natürlich schon die Frage, ob Du reine zweidimensionale Repros machen willst (da reicht in jedem Fall ein Vergrösserungsobjektiv), oder ob Du Stils machen willst.
    Bei Stils kommt's drauf an. daß Du genügend Bildkreis hast, um eine Schärfendehnung nach Scheimpflug machen zu können (bei langen Auszügen im Makrobereich ist dies i.d.R. kein Problem), und daß du genügend Abbildungsleistung im abgeblendeten Zustand(Schärfentiefe) hast.
    In Kombination dieser Parameter kann ich hier die Apo Ronare empfehlen.
    Herzliche Grüße: Stefan

    Hallo Berry,


    auch von mir ein 'Herzlich willkommen!'
    Ich hab die Sonde für den Profisix, konnte aber wie Gerd nie wirklich etwas damit anfangen.
    Für's Gelände hab ich mir mal den Spot-Vorsatz für den Lunasix3/Profisix gekauft- der nützt schon was, wenn es darum geht, den Motivumfang zu ermitteln.
    Aber bei 23 Jahren Erfahrung kommst Du sicherlich auch ohne klar.
    Ansonsten arbeite ich mit Linhof und Plaubel - auch auf der 'Bank'.
    Herzliche Grüße aus München:
    Stefan