Posts by lorio

    Musiker mache auch Fingerübungen und spielen Etüden - ab und zu schaffen es die auch in den Konzertsaal.

    Wenn ich schreibe Form ist relativ denke ich an den Physiker, der vieles, das fix und starr scheint relativierte... Ist vielleicht etwas weit hergeholt?

    Fast außergewöhnlich, wirklich sehr beeindruckend. Das hat einen gewissen informellen Gestus. Karl Otto Götz winkt anerkennend mit dem breiten Pinsel. Eine technisch "bessere" (fotografischere) Ausarbeitung würde diesem Bild seiner Kraft berauben.

    Das ist wohl des guten zuviel was Du da schreibst.

    Hier habe ich ein Bild das meinen Vorstellungen wie es sein sollte entspricht, Belichtung und Entwicklung war da besser und entsprechend auch weniger Korn.

    Das Bild hat für mich auch Aussage und Kraft, trotz der "besseren fotografischen" Ausarbeitung.

    Ebenfalls Rolleiflex TLR 80mm Planar, Tmax 400, HC110 1+31

    Wer weis, wer weis.

    Bei einem Kaffee die Sachen besprechen ginge vermutlich einfacher.

    Tja, nun habe ich Anstoss und Hinweise um alles zu überprüfen und zu hinterfragen. Die Kälte und damit einen trägen Verschluss, daran habe ich natürlich nicht gedacht. Und die Entwicklungszeiten muss ich ebenfalls überprüfen.

    Vielen Dank für die Hinweise und für die Hilfestellung. Es wartet Arbeit auf mich... ;) Wenn nur der Job nicht wäre, der beansprucht leider auch immer ein bisschen Zeit...

    Hei, genial. Die "Stofflichkeit" vom Glas kommt perfekt rüber.

    Perfekte Arbeit.

    Ein kleiner Kritikpunkt wenn man das so sagen kann, die Fliessen passen für meinen Geschmack nicht unbedingt zum geschliffenen Kristallglas.

    Wie hast Du die Belichtung gemessen bzw. wie bist Du vorgegangen?

    Läuft der Verschluss sauber?

    Der Verschuss läuft sauber, Belichtung messe ich mit dem Minolta Spotmeter (übrigens bei beiden Fotos das selbe Vorgehen). Ich messe die dunkelste Stelle an und belichte dann knappe drei Blenden weniger. Die Entwicklungszeit wird dem gesammten Kontrastumfang entsprechend festgelegt.

    Du sagst es wohl richtig, das Negativ ist überbelichtet, aber nicht überentwickelt.

    Ich hätte HP5+ für 9 Min in HC110H 1+63, also kürzer, bei geringerer Verdünnung. Dafür aber nur 125ASA.

    Hmm, ich belichtete den Film mit 320 ASA, mit 125 ASA hätte ich anderhalb Blenden mehr belichtet und dazu noch eine geringere Verdünnung - n.m.M. hätte das Negativ damit noch weniger Kontrast und wäre nicht weniger dicht. Der Ansatz von Christian scheint mir richtig. Vermutlich habe ich nicht sauber gemessen oder die Belichtungszeit von einem andern Motiv/ Bild einfach unüberlegt übernommen und damit eine Überbelichtung erhalten.

    Vielen Dank für die Ratschläge und Überlegungen!

    Simon

    Das betreffende Negativ zusammen mit einen (für dich) gut kopierbaren Negativ digitalisieren.

    Also beide Negative neben einander legen und zusammen fotografieren, am besten auf einem Leuchtpult.

    Gute Idee.

    Hier die Negative:

    Bild links

    Rollei TLR 80mm Planar, Tmax 400
    ich notierte bei der Enwicklung: Motiv 2BL Konstrastumfang (war aber für den ganzen Film und das vorliegende Bild war wohl das kontrastreichste)

    HC 110, 1+31, 15`, 20o C

    Bild rechts

    SL 66, vermutlich Distagon 50mm, Gelbfilter, Ilford HP 5

    2Bl Kontrastumfang

    HC 110, 1+31, 16`, 20oC

    Hier noch das Digitalisierte Bild vom Negativ rechts:

    Vielen Dank für Deinen Beitrag.

    Korn kann ich am Handy nicht beurteilen.

    Ich habe ein uraltes Handy, kann damit keine Bilder ansehen und wenn ich dann nicht an den PC ran komme, kann es etwas dauern bis ich antworte, aber dafür werden Analogfotografen Verständnis haben. :)

    Hm, ich habe mir angewöhnt, solche Bilder mit Nebel etwas knapper zu belichten und kontrastreicher zu entwickeln.

    Mach ich eigentlich auch so, ich fotografiere nach sehr vereinfachtem Zonensystem und meist habe ich damit bei Schnee oder Nebelbildern gute Resultate, mit denen ich zufrieden bin. Ich möchte den Schnee durchgezeichnet, mit Struktur, Schneekristallen, nicht als eine ausgefressene, weisse Masse und das ist auch gut machbar.

    Doch ab und zu gelingt das eben nicht ganz wie hier, da ist das Negativ für mich persönlich nicht ok. (etwas überbelichtet - ev überentwickelt?) aber das Motiv ist mir zu schade, um es einfach in die Tonne zu werfen.

    Beim Digitalisieren und Daten aus dem Negativ rauskitzeln ist auch einmal das Ende der Fahnenstange erreicht und die Resultate sind für mich nicht mehr ok. Beim Vorliegenden Fall würde mich die Sicht von andern interessieren, ob das Ergebnis noch ok ist oder schon überzogen - was natürlich letztlich Geschmacksache ist.

    es Dir zuviel Bildbearbeitung ist, zieh das Bild analog ab, dann weisst Du, wie es kommen muss.


    Korn kann ich am Handy nicht beurteilen. Digitale Bilder sind irgendwie körniger als analoge. Aber Korn bringt die Rauhreifstruktur ja auch deutlicher hervor, oder?

    Analog habe ich es schon abgezogen, doch auch analog ist es nicht einfach zu kopieren, die Kontraste sind auch da schwierig.

    Korn bringt Raureifstruktur deutlicher hervor, das mag sein, aber mein Ziel wäre Raureifstruktur mit möglichst wenig Korn... :)

    Hallo,

    ich möchte hier ein Bild aus dem Jura und habe auch Fragen dazu.

    Oft geht das Digitalisieren (Epson V850) leicht und locker. Doch bei diesem Negativ tat ich mich sehr schwer.

    Ist das Resultat einigermassen zu gebrauchen oder für die Tonne?

    Und habt ihr ev Tipps wie man das besser machen könnte (Negativentwicklung / Scannen ).


    Rolleiflex TLR, HP5, HC 110

    Beste Grüsse

    Simon

    Gefällt mir, doch warum nicht nur die Schilfstrukturen? die Grafik wirken lassen ohne Ablenkung durch Bäume...

    War einfach mein erster Gedanke.