Posts by stormy_weather

    Quote from "bequalm"

    Auf den ersten Blick ist mir Deine Tabelle genauso chinesisch wie das originelle Original :)
    ...


    Ist von links nach rechts zu lesen…


    (1) Wenn das gewünschte Format des nächsten Bildes 6x9 ist…
    (2) und das Format des letzten Bildes 6x12 war…
    (3) und die Bildnummer (beispielsweise „5“) aktuell auf der Position 3 steht…
    (4) dann muss der Film transportiert werden bis eine um zwei höhere Bildnummer…
    (5) auf Position 6 steht


    [Blocked Image: http://i43.tinypic.com/33z3aci.jpg]


    Quote from "bequalm"

    ...Und schauen, ob man vielleicht nur mit einem Schieber arbeiten kann - dem langen.


    Gruss,
    Ritchie


    Ja, das wäre in der Tat einfacher und weniger fehleranfällig. Aber so "außerhalb der optischen Achse" zu fotografieren ginge mir erheblich gegen den Strich ;)


    Gruß,


    Sven

    To whom it may concern...


    Von "Ecbuyonline" habe ich eine Kopie einer wundervollen chinesischen Anleitung bekommen, teilweise von Hand korrigiert, die auf vier Seiten und mit unendlich vielen Schriftzeichen die Funktion erklärt:


    [Blocked Image: http://i40.tinypic.com/16gn677.jpg]


    Es wäre zwar lustig, die zu entschlüsseln, aber auf den ersten Blick geht da nichts...


    Ich denke aber, ich habe es auch so herausgekriegt. Für eine einfache Tabellendarstellung habe ich die verschiedenen Positionen im Fenster des Rückteiles durchnummeriert, von 0 bis 9:


    [Blocked Image: http://i41.tinypic.com/333dh7d.jpg]


    Wenn man sich auf 6x9 und 6x12 beschränkt, ist das Ergebnis ganz simpel, man muss nicht einmal wissen, was für ein Format das letzte Bild war. Mit "aktuelle Position" ist die Position der Bildnummer auf dem Rückpapier in Bezug auf die Skala gemeint:


    [Blocked Image: http://i39.tinypic.com/20gz289.jpg]


    Das finde ich durchaus noch praktikabel.


    Wenn man auch noch 6x6 Bilder dazu mischen möchte, wird es komplizierter und man muss in der Tat die Merkscheibe benutzen, um das Format des letzten Bildes festzuhalten:


    [Blocked Image: http://i44.tinypic.com/2w4wtv4.jpg]


    Ob das letztlich noch fehlerfrei hin zu bekommen ist bezweifle ich auch - aber ich will es zumindest mal versuchen...


    Gruß,


    Sven

    Wäre schön, und so einfach, passt aber nicht, habe ich ausprobiert. "1 3/4" Umdrehungen bedeutet am Anfang des Filmes etwas ganz anderes als am Ende, d.h. wo am Anfang der Anschluss nur knapp falsch ist, bedeutet er am Ende mehrere Zentimeter Überlappung ... leider.


    Gruß,


    Sven

    Ja, kompliziert, aber für 6x9 kaum anders zu machen, wenn es nur für die mittlere Zahlenreihe auf dem Papier ein Fenster gibt, dann bleibt ja nichts anderes übrig, als jede "eineinhalbte" Zahl zu verwenden - eigentlich ganz clever.


    Es müsste möglich sein, in einer Tabelle für das gewünschte Format die nächste Filmposition abzulesen, wenn man die derzeitige Position abliest und weiß, welches Format dort zuletzt belichtet wurde (woran einen die kleine Merkscheibe erinnern könnte).
    Aber diese Tabelle ist nicht leicht aufzustellen - dabei sollte das eigentlich schon mal jemand gemacht haben, auf dieser Erde.


    Das mit den zwei Schiebern ist kein Problem. Der eine ist so lang, dass er in eingeschobenem Zustand das ganze Filmfenster abdeckt.


    Gruß,


    Sven

    Das Herumspielen mit einem Film ergab, dass ich acht 6x9 Bilder belichten kann, wenn ich bis zu folgenden Positionen auf der Skala transportiere


    Bild 1 Bildnummer 1 auf Position "0 - 6x9"
    Bild 2 Bildnummer 3 auf Position "0 - 6x15"
    Bild 3 Bildnummer 4 auf Position "0 - 6x9"
    Bild 4 Bildnummer 6 auf Position "0 - 6x15"
    Bild 5 Bildnummer 7 auf Position "0 - 6x9"
    Bild 6 Bildnummer 9 auf Position "0 - 6x15"
    Bild 7 Bildnummer 10 auf Position "0 - 6x9"
    Bild 8 Bildnummer 12 auf Position "0 - 6x15"


    Gruß,


    Sven

    Quote from "henningr"

    Hallo Sven,


    Erfahrung hab ich mit dem Teil keine, ich würde aber immer erst mal einen Paperbackfilm opfern. Den Schieber aufmachen und mir mit einem Stift die Bildstände auf dem Film markieren. Dann sieht man schon ob es funktioniert und wie. Die Nummern auf dem Schutzpapier können nicht einfach so stimmen, wenn mitten im Film die Bildstände wechseln. Es sind zwar sehr einfache Rechnungen, aber noch was zu rechnen, das wäre mir zu kompliziert. Ich würde pro Film bei einem Format bleiben und hätte dann weniger Ausschuss durch falsches Transportieren.


    Gruss, Henning


    Der Film zum Markieren ist schon drin gewesen, mehrmals sogar, aber so ganz simpel ist es nicht (oder ich habe gerade keinen guten Tag). Ich würde sicher in der Regel 6x9 nutzen, aber ein gelegentliches 6x12 Panorama machen wollen, ohne ein weiteres Magazin dabei haben zu müssen, dafür ist das Teil ja gedacht.


    Gruß,


    Sven

    Hier ist die Skala, hinter der die Nummern auf dem Film vorbeiwandern:


    [Blocked Image: http://i44.tinypic.com/j0wck7.jpg]


    Vor der Skala ist noch eine drehbare Scheibe die so aussieht, aber wohl nur eine Merkscheibe ist und keine Funktion hat:


    [Blocked Image: http://i41.tinypic.com/300ehp2.jpg]


    Der Aufdruck auf dieser Scheibe ist der gleiche wie der auf dem Transportknopf:


    [Blocked Image: http://i42.tinypic.com/othr3m.jpg]


    Und als letztes gibt es noch Markierungen auf den Schiebern:


    [Blocked Image: http://i41.tinypic.com/2wg5fzn.jpg]


    Aber keine Anleitung…


    Gruß,


    Sven

    Gibt es jemanden, der mit dem Gaoersi 6x12 Rückteil Erfahrungen gesammelt hat, diesem hier:


    [Blocked Image: http://i44.tinypic.com/2le32uw.jpg]


    ?


    Es hat zwei Lichtschieber, links und rechts, mit denen man das Format zwischen 6x6, 6x9 und 6x12 auch während eines Filmes umstellen kann, und verschiedene interessante Skalen und Beschriftungen, mit denen damit man den Film genau um das richtige Maß transportieren kann - wenn man es versteht...


    Das Ding macht ansonsten einen guten Eindruck und ich werde meinen Weg damit schon finden, aber vielleicht kann jemand meine Lernkurve etwas abkürzen?


    Danke und Gruß,


    Sven

    Auch wenn die Antwort vermutlich schon gefunden wurde, der Vollständigkeit halber: Die Einstellscheiben der Wista sind eine Kombination aus Einstellscheibe und Fresnel, und das ist Mist, da die Standard Scheibe zwar bei 150mm Brennweite wundervoll hell ist, bei 75mm aber nicht mehr toll und bei 65mm und drunter zappenduster.
    Es hat eine Weitwinkelscheibe von Wista gegeben, ich wüsste aber nicht, wo man die noch bekommen könnte. Der Wechsel ist ohnehin nichts für unterwegs, da würde nur die Luxusversion eines zweiten "Weitwinkel"-Mattscheibenrahmens mit Lichtschacht helfen.


    Gruß,


    Sven

    obifipskenobi hat geschrieben:
    > Hallo
    >
    > Aus reinem Interesse, wie kann ich an einer Linhof Technika die Mattscheibe
    > Justieren habe mal in diesem Forum gelesen:
    >
    > Zitat:
    >...
    > Zitat Ende:
    >
    > So ganz steige ich da noch nicht durch ....
    > Ist das richtig bzw. gibt es mehrere Methoden ... ????
    > Von wo weg wird er Abstand zwischen Objektiv und Aufnahmegegenstand
    > gemessen (von der Linse oder von der Objektivplatte, wie genau muß man da
    > messen .... ?
    >
    > Ich hoffe es kann mir zu diesem Thema jemand weiterhelfen ...
    >
    > VG aus Österreich Helmut


    Die Methode ist ganz richtig, denke ich und durchaus praktikabel um festzustellen ob die eigene Kamera richtig justiert ist und wie viel korrigiert werden muss. Mit "Abstand zwischen Objektiv..." ist die jeweilige Hauptebene des Objektives gemeint, die man aber oft nicht kennt, so dass Du wohl bis zur "Mitte" des Objektives messen wirst. Dadurch entsteht eine Ungenauigkeit, die ist aber nicht so groß, dass das Ergebnis nicht mehr brauchbar wäre. Auch das Auslesen der Fokusdifferenz auf dem Film mit einer Lupe oder anhand eines Scans ist fehlerbehaftet. Und das Aufbauen der Kamera im 45° Winkel - und, und, und.


    Etwas anderes ist, ob man sich an die Justierung selbst wagen sollte, da habe ich auch Zweifel. Genauer als auf +/- ein oder zwei Zehntel wird man an den Idealwert kaum rankommen, wenn überhaupt, und bestimmt nicht ohne Messuhr und -tisch.


    Ob man überhaupt Interesse an einer so perfekt justierten Kamera hat ist noch einmal eine andere Frage. Mich persönlich ärgert es schon, wenn ich auf einem Scan sehe, dass die Fokusebene nicht da ist, wo ich sie haben wollte, auch wenn man im fertigen Bild an der Wand die Auswirkung gar nicht sieht.


    Gruß,


    Sven

    Ja, das sieht sehr richtig aus - gibts also doch.


    Bleibt die Frage nach der Position der Filmebene, weil diese für die Verwendiung des Mamiya 50ers mit dem Adapter nicht nennenswert weiter hinten sitzen dürfte als beim originalen Plaubel Rückteil (sonst stoßen die Standarten beim Versuch auf unendlich einzustellen aneinander).


    Könntest Du das in etwa messen - Filmebene zu Anlagefläche an der Standarte?


    Und auch schon einmal über einen Preis nachdenken 8)


    Danke und Gruß,


    Sven

    Was es gibt sind Adapter auf das "internationale" 4x5 Rückteil, das auch aus der Graflex Geschichte kommt. Dafür gibt es natürlich problemlos Magazine, z.B. auch das in der Auktion angebotene.
    Was ich suchte war ein Adapter auf das kleinere 6x9 Graflok Format, wie es die kleineren Graflex Kameras für Rollfilm haben (und das gibt es vermutlich nicht). Magazinseitig sieht das so aus wie hier: 350815918646


    Würde ich darauf verzichten so ein 6x9 Magazin zu verwenden und eines für das internationale Rückteil kaufen und es mir gelingen das 50er Mamiya ausreichend nah an die Plaubel zu basteln wäre ich ungefähr da - aber der Umstand ist groß und die Plaubel für das kleine Format eigentlich albern schwer und unhandlich.


    Ja, Selbstbau Lösungen - auch mit "Fotoman" Vorderteil sind auch schön, dazu fehlt mir zur Zeit die Zeit...


    Danke und Gruß,


    Sven

    Danke für die Antworten!


    Rada oder Plaubel Rollfilm Magazine habe ich an der Plaubel auch schon verwendet, ich kann sie aber nicht leiden und finde z.B. die "23" Graflex Magazine funktionaler und besser - und außerdem habe ich hier gerade ein solches Magazin...


    Plaubel habe ich inzwischen auch gefragt, die sagen nein, "Graflok auf Plaubel 9x12" gab es nicht. Und ob es solch ein Reduzierteil von internationalem Rückteil auf Graflok gab, weiß ich auch nicht, gesehen habe ich das bewußt noch nie. Am ehesten möglich scheint mir da das Leerräubern einer kaputten alten Kamera mit Graflok Anschluss und das Adaptieren an eine Plaubel Platte.


    Der eigentliche Grund die Plaubel rauszuholen war der Versuch, ein Objektiv an 6x9 auszuprobieren (mit Verstellung), und zwar das bemerkenswerte Mamiya Press 6,3/50, das eigentlich für 6x9 ist aber einen noch deutlich größeren Bildkreis hat, wie mir aufgefallen ist. Allerdings ist das Auflagemass mit etwa 65 mm sehr gering. Ich könnte das Objektiv (ohne Platte) etwas weiter nach hinten basteln, aber auch dann wird es nur scharf, wenn die Standarten fast ganz zusammen stehen.



    Alex, kannst Du sagen, ob bei Deinem internationalen Rückteil die Filmebene weiter hinten steht (was ich vermute) als normal bei der Peco Junior, könntest Du also für mich z.B. den Abstand zur Anlagefläche an der Standarte ausmessen (bei mir am normalen 9x12 Rückteil 9mm).


    Wenn das mit dem Adapter fürs internationale Rückteil nennenswert mehr ist, geht es sowieso nicht so einfach...


    Danke und Gruß,


    Sven

    Hallo Großformat!


    Ich habe eine Frage zum "kleinen" Großformat, und zwar möchte ich ein 6x9 Rollfilm Magazin mit Graflok Anschluss, so wie er bei den Horsemans, Mamiya RB oder eben den Graflex Kameras verwendet wird an einer 9x12 Plaubel Peco Junior verwenden (die kein internationales 4x5 Rückteil sondern eben ein "Plaubel" Rückteil hat).


    Weiß jemand ob es so eine (Adapter-)Platte jemals gegeben hat - oder ob es gar keinen Sinn hat danach zu suchen?


    Danke und Gruß,


    Sven

    Meine hier (http://forum.grossformatfotogr…viewtopic.php?f=21&t=6614) vorgestellte 6x14 Rollfilmkamera macht zwar (gelegentlich) durchaus Spaß, hat aber leider einen prinzipiellen Nachteil: Das Format nutzt den möglichen Bildkreis ganz aus, was leider bedeutet, dass das Objektiv stark abgeblendet werden muss. So ist die Kamera selbst zwar transportabel (und auch nicht schwer), aber 'freihand' kann man sie dennoch nur bei guten Bedingungen verwenden, weil genügend Licht für 1/125 und Blende 22 einfach recht selten ist.


    Außerdem ist das Bildformat irgendwie nicht Fisch nicht Fleisch. Es ist schon kein normales Seitenverhältnis mehr, aber als Panoramaformat mir nicht spektakulär genug. So fing ich halt wieder an nachzudenken…


    Das breiteste Format das ich gefunden habe, für das es Kameras gibt ist 6x24 (also ein Seitenverhältnis von 4,3 :1). Das ist dann wirklich spektakulär, aber diese Kameras sind auch heftig groß und nicht mehr gut transportabel.


    Aber wenn schon, 4,3:1 war das Ziel, allerdings (das war die Idee) auf Kleinbildfilm, um die Kamera kleiner (und die Kosten etwas runter) zu bekommen.
    Bei der Suche nach einem passenden Objektiv hat man mir hier (http://www.grossformatfotograf…viewtopic.php?f=11&t=7155) schön geholfen. Ideal ist die Mamiya Press Serie, deren Linsen zwar nur einfach vergütet sind, aber wohl einen guten Ruf haben.


    Das Rückteil der Kamera besteht aus drei Gehäusen von Dacora Super Dignette Kleinbildkameras. Bilder vom Bau und von der fertigen Kamera gib es in der Galerie zu sehen.


    Man muss dreimal spannen bis zum nächsten Bild und bekommt so auf einen 36er Film 12 wirklich schöne, große Negative vom Format 24x105. Also Grossformat immerhin in einer Richtung :wink:


    Leider habe ich immer noch etwas Lichteinfall zu beheben…


    Das Fotografieren ist nicht ganz einfach, man muss die Kamera sehr exakt gerade halten, schon kleine Abweichungen bedeuten „ganz schiefe“ Bilder. Der horizontale Bildwinkel des 65mm Objektives entspricht etwa dem eines 22,5 mm Objektives an Kleinbild.


    Wirklich vorzeigbare Bildbeispiele habe ich noch nicht, arbeite aber daran....


    Gruß,


    Sven
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    Tja, ich überlege auch wieder.


    Ich habe ja eine selbst gebaute 6x14 Kamera mit einem 8/65 Super Angulon - und die Idee so etwas in entsprechend geringerer Größe und dafür noch weiterem Bildformat für Kleinbildfilm zu machen, hat mir gefallen.


    Leider sehen meine bisherigen Ansätze nicht wirklich so aus als würden sie kleiner werden und damit ist der Witz irgendwie weg.


    Beispielsweise gibt es ein 6,3/50 zur Mamiya Press Serie, mit sehr respektablem (etwa) 106mm Bildkreis - und wenn ich ein Press Gehäuse als Basis nehmen würde und das Bajonett behalten, könnte die Kamera sogar Wechselobjektive haben ... aber besonders klein wird das dann nicht.


    Danke für den Hinweis auf das "Omegon", danach werde ich mal was "rumgoogeln"


    Gibt es irgendwo ein Bild Deiner Kamera?


    Gruß,


    Sven