Posts by stormy_weather

    Richtig, das ist der Grund!


    Der Drehpunkt der Objektivstandarte liegt etwa in der Fimebene, deshalb kann man bei der SL66 schwenken ohne einen größeren Bildkreis als den für 6x6 zu brauchen.


    Ich habe vorhin mein Rollei 6000 Distagon provisorisch an die Plaubel geklemmt und mir den Bildkreis auf der Mattscheibe angeschaut - und zumindest bei offener Blende ist er wirklich nicht viel über 8 cm groß (keine Rede also von 9 oder gar 10 Zentimetern.


    Also bleibt das Mamiya 50er oder das erwähnte Fuji 5,6/50 nach dem ich suchen könnte.


    Gruß,


    Sven

    ...Tschuldigung, die 65mm waren natürlich Quatsch.


    Geträumt hatte ich von einem Seitenverhältnis von 1:4 - das würde auf 135er Film ein Format von 24x96 bedeuten und einen Bildkreis von 99mm.


    Der horizontale Bildwinkel dieser Kombination wäre dann fast 88° und würde dem eines 18,5mm Objektives an 24x36 entsprechen.


    Gruß,


    Sven

    Mir schwebt ein weiteres Selbstbau Projekt einer Weitwinkelkamera vor, für Kleinbildfilm analog der Hasselblad X-Pan.


    Dafür bräuchte es halt ein Objektiv mit max. 50mm Brennweite und einem Bildkreis von minimal vielleicht 65mm, besser mehr.


    Auf das Distagon bin ich gekommen, weil es schön scharf ist (ich habe eines als Rollei 6000), aber das kann man natürlich nicht verwenden) und z.B. mit Hasselblad Bajonett sogar schon einen Verschluss hat und bezahlbar ist.


    Ausserdem hat es eine schön große Schnittweite und vignettiert entsprechend weniger (hoffe ich) als das Super-Angulon, das ich an meinem 6x14 Selbstbau verwende.


    Alternativ noch ein 4,5/50 zur Mamiya RB, das sollte vom Bildkreis her ja wirklich langen.


    Oder gibt es andere Vorschläge?


    Gruß,


    Sven

    So, ich wär dann soweit!


    Als Fokussierschnecke habe ich ein Konica 1,7/50 verwendet, in dessen inneren Tubus der hintere Teil des Angulons haarscharf hineinpasste.


    Das Gehäuse der Kamera ist aus 1,5mm Alu. Die Teile sind mit 2K Kleber verbunden.


    Natürlich hat das ganze nur "Meßschieber-Genauigkeit", aber deutlich abblenden muss man ohnehin, damit das Angulon in den Ecken nicht vignettiert.


    Komplett (ohne Akku und Speicherkarte :wink: ) etwa 1,3 Kilo, also gut tragbar (wenn auch doppelt so viel wie die 650g von Stefans 6x12 Kamera oben)


    Testbilder am nächsten (regenfreien) Wochenende...

    In der Galerie Bilder vom Angulon im Konica Tubus, vom Rohbau mit Lego-Vorrichtung für den richtigen Abstand des Objektivträgers und von der fertigen Kamera (die schönen Holzgriffe hat mein drechselnder Schwiegervater beigesteuert).


    Gruß,


    Sven

    Quote from "fourbyfive"

    ...Suche nach einer passenden und günstigen Fokussierschnecke. Die von Pentax (Helicoid Extension Tube) für KB dürfte vignettieren. Der Durchlass der anderen, für 6x7, müsste eigentlich groß genug sein; für das 70mm-Anlagemaß des Angulon 8/65 ist diese aber vermutlich zu lang. Selbiges dürfte auch für die Schnecke des 105mm Magnolar von Agfa Varioskop-Vergrößerer gelten. Immerhin gibt es aber kurz gebaute KB-Normalobjektive (pancake) mit Lichtstärke 1:2, deren Fassung vielleicht dafür verwendbar wäre, wenn man nur das "Hinterteil" nimmt. Und dann auch die Schnecken des Elmar etc. für die Schraub-Leica, in die der Compur 00 passen könnte...


    Viel Spaß mit dem Überlegen und Basteln wünscht
    Uli


    Im Moment überlege ich ein preiswertes altes M42 50er auszuweiden, so dass nur noch äußerer Tubus mit Filtergewinde übrigbleibt (und natürlich das Fokus Gewinde). Wenn ich das umdrehe und mit dem Filtergewinde ans (zukünftige) Kameragehäuse anschraube, könnte der hintere Teil des Angulons "im" Objektivtubus liegen und der vordere (mit dem Verschluß) außen.


    Wäre fast so etwas wie eine Wechselobjektiv Fassung :lol:


    Wenn es denn paßt...


    Gruß,


    Sven

    Ja, abblenden ist klar, die ersten Testbilder waren mit 22 und 32 gemacht, etwa eine Stufe unterbelichtet und das Licht war nicht gut, trotzdem sieht es schaurig aus (ein Beispiel in meiner Galerie). Mal sehen wie das auf Negativfilm aussieht, hoffentlich besser.


    Den richtigen Centerfilter zu finden, stelle ich mir ziemlich schwer vor, hoffentlich brauche ich das nicht.


    Gruß,


    Sven


    Danke Stefan, für den link und die vielen schönen Bilder und Dinge, die es da zu sehen gibt (auch für die Links zu den anderen Dingen!).


    In "meiner" Galerie gibt es jetzt ein paar Bilder des 'Making Of' meines Rückteiles zu sehen. Der erste Testfilm offenbarte leider einige Lichtlecks, die ich hoffentlich inzwischen alle abgedichtet habe. Der zweite Testfilm ist zur Entwicklung - wir werden sehen.


    Die heftige Vignettierung (auf dem ersten Testfilm) gibt mir aber schon zu denken. Wirklich Diafilm-tauglich wird das wohl nicht werden, fürchte ich.


    Die Bilder Deiner Kamera haben mir aber auch noch sonst zu denken gegeben. Deine Kamera kann man ja richtig tragen...


    Gruß,


    Sven

    Die 14cm ergaben sich ziemlich zwingend aus dem Bildkreis des 65mm Super Angulons (155mm) und den Innenmaßen der hinteren Plaubel Standarte.


    Aber ich gebe zu, dass das Seitenverhältnis etwas eigenartig aussieht, nicht Fisch nicht Fleisch.


    Immerhin sind es 5 Bilder...


    Der erste Testfilm mit dem noch ziemlich unfertigen Rückteil ist zur Entwicklung und ich bin sehr gespannt.


    Gruß,


    Sven

    Hallo,


    ich bin neu hier und bastele gern, und mache Fotos mit einer Canon 5D2, verschiedenen Rollei, Pentax und einer Plaubel Peco Junior.


    Ich werkele gerade an einem 6x14 Rollfilm Rückteil für die Plaubel (und ein Schneider Super Angulon 8/65) und wollte fragen, ob es hier vielleicht noch mehr solche Selbstbau Lösungen gibt?


    Ich habe gefunden, dass es verschiedene kaufbare 6x12 Rückteile gibt, aber ich wollte ja basteln...
    Außerdem hat das Angulon ja einen noch größeren Bildkreis und an die Plaubel würde ja auch noch mehr passen - so kam ich auf 6x14 (ich zeige meine Lösung gern, wenn sie fertig ist).


    Bin ich der einzige?


    Gruß,


    Sven