Posts by wwelti

    Danke! Den Provia habe ich gebraucht auf Ebay erstanden. Da gabs mal ein paar günstige Angebote. Ich finde das Format 13x18cm wirklich nicht schlecht... deutlich preisgünstiger (wenn man es findet) und leichter zu handhaben als 8x10", aber immer noch eine anständige Größe. 4x5" ist irgendwie schon ein bissi klein...


    Nochmals Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

    Viele Grüße

    Wilfried

    Aussichtspunkt über das Weschnitztal mit zwei Hängebirken.


    Aufgenommen mit einer Sinar P/X in 13x18cm.

    Nikkor-SW 120/8, bei

    1/4 Sek. und Blende 22.

    Provia 100F.
    Filmentwicklung bei Studio 13 (wohl das letzte Mal, seufz...).


    Making of:


    Frohe Weihnachten!

    Wilfried

    Dumme Frage... kann mir jemand sagen, wo man in Zukunft 8x10"-Negativfilme (Farbe und S/W) entwickeln lassen kann? Bei Prolab scheinbar nicht, laut Webseite.


    Ich bin ja froh, daß sie zumindest Diafilme machen, das mache ich ja eh hauptsächlich.


    Es gibt sicherlich ein paar Anbieter, aber ich habe nicht so den Überblick. Studio 13 war eine Institution... ich hatte mich ein bisschen an den Luxus gewöhnt, diesen Service zur Verfügung zu haben... Einen wirklich vollwertigen Ersatz gibt es wohl nicht...


    Nachtrag: Ich bin bei Aphog auf den Hinweis zu Foto Weckbrodt gestoßen. Dort werden scheinbar alle für mich relevanten Entwicklungsarten täglich angeboten. Immerhin.


    Viele Grüße

    Wilfried

    Ich finde die Idee nicht schlecht. Man bekommt halt wesentlich mehr Licht in die Ecken. Das einzig blöde ist daß die Fokusebene bezüglich zur Mattscheibenebene gekippt ist. Ich habe mal eine Idee gehabt für eine Fokuslupe, die mittels eines Linsensystems all die Probleme angeht. Ist aber ein bisschen kompliziert, und wie immer komme ich eh nie dazu, all meine Projektideen durchzuziehen. Eins ist klar: Eine gute Fokuslupe hilft sehr.


    Manchmal verwende ich eine Lupe mit einem eingelassenen Stück Fresnelscheibe (Bastelei). Bei starken Weitwinkeln kann das helfen, etwas mehr Licht in den Ecken zu bekommen beim fokussieren.

    Einen Esel zu verwenden ist nicht verkehrt. Ich verwende ja oft und gerne meinen Drahtesel auf meinen Touren. Das hilft durchaus bei der Schlepperei!
    Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, eine Großformat-Fahrradtour zu organisieren... Funktioniert wahrscheinlich besser allein oder in ganz kleinen Gruppen.

    wwelti: Ich bin ja im Grundsatz ganz bei dir, aber wenn ich meine A7RIV Kameras an meine Sinar Kameras adaptiere, habe ich halt nur einen KB-Sensor im Einsatz und da hilft es nicht, dass man mit dem Grossformat mehr Linien auf den Film bekommen kann. ;)

    Man könnte natürlich per focal plane stitching ein hochauflösendes Digitalbild zusammenpuzzeln.


    Davon abgesehen: Es gibt spezielle Digital-Objektive für digitale Fachkameras, die man ohne größere Probleme mit einer Sinar nutzen kann. Z.B. die gegenwärtig für Sinar p3, Arca Swiss, oder Alpa angebotenen Objektive. Diese haben üblicherweise einen kleineren Bildkreis und kürzere Brennweiten als normale Großformat-Objektive. Wahrscheinlich wären sie sehr gut für Deine Zwecke geeignet, sie sind aber halt nicht ganz billig. Im Arca-Swiss-Shop kann man einige dieser Objektive bestaunen.


    lenses F&M-Mount
    www.arca-shop.de


    Aber es stimmt schon, auch unter den "normalen" Großformat-Objektive gibt es viele, die auch bei Verwendung mit einem digitalen KB- oder sogar APS-C-Sensor eine ausgezeichnete Abbildungsqualität liefern. Ich hatte früher gelegentlich mal ein Symmar-S MC 5,6/180mm in Kombination mit einer 600D verwendet (APS-C). Was die Bildschärfe anging, gab's da definitiv nix zu meckern.

    So ein Super-Angulon 5.6/47 muß ich mir auch irgendwann mal zulegen...

    Gruß
    Wilfried

    Da das Zeiss Batis 2.8/135 ein Kleinbild-Objektiv ist, liefert es natürlich eine höhere Ortsauflösung (sprich: mehr Linienpaare pro Millimeter). Aber dafür hat es einen deutlich kleineren Bildkreis. Über den gesamten Bildkreis betrachtet, haben die Großformat-Objektive wahrscheinlich eine höhere Auflösung (sprich: Mehr Linienpaare über die gesamte vom Bildkreis her mögliche Bildhöhe).


    Das ist eine ganz normale Sache. Sehr hochwertige Großformat-Objektive haben dennoch auch selbst für Digitalzwecke noch eine brauchbare Ortsauflösung. Ich werde da demnächst wieder ein bisschen was probieren. Hab' mir vor kurzem einen Sinar-Adapter für eine Canon M100 gebastelt. Die M100 ist eine sehr preiswerte, ziemlich flach gebaute spiegellose Kamera, so daß ich den Adapter derart auslegen konnte, daß die Sensorebene gegenüber der Mattscheibe nur geringfügig zurückversetzt ist. Mit meiner Sinar-X Standarte habe ich ca. 8 cm Verstellweg, das reicht schon für ein bisschen focal plane stitching.


    Selbst starke Weitwinkel sollten mit diesem Setup noch funktionieren. Schade nur daß ich zur Zeit kaum interessante Objektive für diesen Zweck zuhause habe. Naja, bei Gelegenheit probiere ich es mal mit einem alten Super-Angulon 75/5,6 sowie dem Nikkor-SW 120/8.

    Gruß
    Wilfried

    Hmmmmmm... wurde Velvia 50 Planfilm nicht schon einmal eingestellt? Da war doch was?

    Und Velvia 50 als Kleinbild-Film soll als einziges übrig bleiben? Was für ein Unsinn. Das ist ein Film für Landschaftsfotografie.


    Die Politik von Fujifilm werde ich wohl nie verstehen.


    Gruß
    Wilfried

    Ich finde das Projekt großartig. Sowas will ich auch irgendwann mal probieren. Ja, 8x10" geht auch aus der Hand, das hatte ich mir auch schon mal überlegt. Ist aber natürlich ein bisschen grenzwertig.
    Ich hatte mal versucht, eine hosentaschenfähige 4x5"-Handkamera zum auseinandernehmen und immer dabeihaben zu basteln. Leider bin ich mit dem Projekt auch nicht zu Ende gekommen. Irgendwas kommt immer dazwischen.
    Deine Kamera gefällt mir sehr gut!

    Natürlich wäre es toll einen Jahrmarkt-Trubel mit vielen Leuten zu fotografieren, würde technisch sicher auch funktionieren... aber heutzutage ist das halt alles auch ein rechtliches Problem, da bekommt man sofort Ärger... vor 100 oder selbst 50 Jahren war das alles noch viel unverkrampfter.

    Die Bilder sind auch menschenleer interessant, und die Farben kommen gut.


    Viele Grüße
    Wilfried

    Verordnungen sind sinnvoll, wenn sie einen Nutzen haben, und die Kosten nicht den Nutzen übersteigen.


    Das Problem ist, daß schon allein die Recherche aller relevanten Verordnungen mehr als problematisch ist. Eigentlich hat man keine Chance, ohne professionelle Hilfe alles korrekt hinzubekommen. Die meisten machen vieles nicht korrekt. Das Problem dabei: Wenn man Pech hat, bekommt man unvermutet eine dicke Strafe 'reingedrückt.

    Ich werde jetzt ganz bestimmt keine Rechtsberatung zu dem Thema machen, da ich selbst auch kein Experte dafür bin. Es ist mir nur unangenehm aufgefallen, wie groß der neu hinzugekommene Wust an Reglementierungen und Bestimmungen ist.


    Es gibt ja noch mehr als nur die Verpackungsverordnung. So muß man unter Umständen verkaufte Waren im Zielland besteuern, und wenn man einen Webshop hat, muß man die jeweiligen Gesetze des Landes, aus dem der Käufer kommt, mitberücksichtigen. Viel Spaß dabei! Und gibt es nicht eine Verordnung, die gebietet, daß man keine EU-Länder ausschließen darf? Es gab noch mehr neues Zeugs das ich kopfschmerzlastig fand, aber auswendig weiß ich das nicht mehr alles. Nur eben, daß es ein riesiger Wust ist, und daß vieles davon neu ist. Und daß wohl noch mehr hinzukommt.


    Gruß
    Wilfried

    Ich werde hier jetzt bestimmt keine Aufstellung aller neu aufgebauten bürokratischen Instrumente machen...
    Schon Kleinigkeiten wie die Verpackungsverordnung sind ja durchaus "witzig".

    Gewinnen werden die großen Importeure, den Billig-Kram (ob Schrott oder preiswert sei mal dahingestellt) wird man immer noch bekommen, egal was passiert. Allerdings wohl mit weniger Vielfalt als bei Direktimport... Aus dem Rennen werden jedenfalls die kleinen Fische sein, wie immer. Denn auf Zoll-Streß hat kaum ein Kunde Lust. Großimporeure freut's, die kaufen containerweise das Zeugs zum Billigst-Preis ein und verkaufen es nun ganz streßfrei innerhalb der EU an die verwöhnte Kundschaft weiter. Das bisschen Umsatzsteuer juckt da niemanden, ob der Billig-Artikel nun 99 Cent kostet oder eins zwanzig... wobei ich davon ausgehe, daß es eben doch deutlich teurer wird, und die Großimporteure sich über fette Gewinnsteigerungen freuen können, da sie nun unter sich sind.


    Also, wie gesagt... wie immer: Vor allem weitere Umverteilung von unten nach oben. Die Großen gewinnen, die Kleinen verlieren.

    Den unnötigen zusätzlichen Bürokratieaufwand, der für die übrigbleibenden Kleinimporte anfällt, zahlen wir natürlich alle.


    Was mich immer erschreckt, wie viele Leute solche Regelungen gut finden. Bloß niemandem was gönnen. Da könnte ja ein Kleinhändler in China ein bisschen zuviel verdienen. Oje, das darf nicht sein! Daß die großen Haie nun üppigst gemästet werden, und jeder andere draufzahlt, scheint OK zu sein. Wer glaubt daß nun kleine Händler in Deutschland davon profitieren, der wird sich noch umgucken... für die gelten nämlich auch immer heftigere Bedingungen, wenn man exportieren will. Und die Konkurrenz durch die Großimporteure fällt ja nicht weg.


    Willkommen in der schönen neuen Welt, in der alles perfekt geregelt ist.

    Ich will's mal hart ausdrücken.

    Es ist ein Stück mehr Umverteilung. Ein Riesenproblem für viele Kleinst-Händler, ein Geschenk für große Importeure. Wieder wird mit einem ordentlichen Hammerschlag die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter aufgemurkst.


    Aber diese Entwicklung nehmen wir ja inzwischen als völlig selbstverständlich wahr, niemand würde je etwas Schlechtes darin sehen.


    Gruß

    Wilfried