Posts by TomT

    Hallo,


    mir ist gestern eine kleine Großformat-Kamera aus einer Haushaltsauflösung "zugelaufen", jetzt bin ich mir nicht ganz sicher, welches Modell es genau ist.


    Auf jeden Fall ist es eine Toyo-View G mit einem 6x9 cm2 Rückteil. Für eine 4"x5" scheint sie etwas zu klein, vielleicht könnte es eine Toyo-View 23G sein?


    Vielleicht weiß hier ja jemand weiter.


    Gibt es dafür noch Zubehör, z. B. einen WW-Balgen und noch ein Rückteil, um Horseman Rollfilm-Kassetten anzuschließen?


    Hier mal zwei Bilder (die Bildqualität entspricht keinen Ansprüchen an Bildgestaltung, Schärfe etc.)


    [Blocked Image: http://www.jockers-klawon.de/GF/IMG_0227.jpg]


    [Blocked Image: http://www.jockers-klawon.de/GF/IMG_0228.jpg]

    Zuerst einmal ist es schön, daß es das Forum wieder gibt! Super!


    Aber ein wenig mehr Information wäre auch nett gewesen. In anderen Foren gab es schon die wildesten Gerüchte über grossformatfotografie.de, nicht immer die schönsten jedoch.


    Gruß Tom

    Quote from "Hans_Jürgen"


    ... Ich könnte den Scanner mit der Monaco-Software kalibrieren und dann das Profil in SilverFast importieren (wenn ich das jetzt richtig verstanden habe). Da aber Ektachrom und Velvia eine deutlich sichtbar unterschiedliche Farbanmutung haben, dachte ich es könne sich lohnen dafür getrennt zu kalibrieren. ...


    Hallo Hans-Jürgen,


    ich nutze auch einen V750pro mit EZ-Color zur Kalibrierung und Silverfast zum Scannen. Ein getrenntes Kalibrieren mit verschiedenen Targets für verschiedene Film-Materialien halte ich für Unsinn. Die Kalibrierung macht ja nichts weiter als die Differenz zwischen dem zu ermitteln, was der Scanner "gesehen" hat und dem was er hätte "sehen" sollen und das in das Farbprofil des Scanners zu schreiben. Das Farbprofil des Scanners ist eine Eigenschaft des Scanners selbst und nicht eine Eigenschaft des Kalibrierungstargets. Entscheidend ist ein Target zu besitzen mit der passenden Datei dazu und damit die Kalibrierung zu machen.


    Gruß Tom

    Hallo Michael,


    was hast Du denn genau gemessen, den Innendurchmesser oder den Außendurchmesser des Gewindes?


    Falls Du den Innendurchmesser mit 61 mm bestimmt hast, wird es sich wahrscheinlich um ein 62er Gewinde handeln. Die Bezeichnung eines Gewindes gibt immer den Außendurchmesser an (das einer Schraube z. B.) und ist der Nenndurchmesser. Eine Mutter mit dem gleichen Nenndurchmesser hat logischerweise einen kleineren Innendurchmesser.


    Wenn ich mich recht an meine Ausbildung erinnere, gilt in der Regel folgender Zusammenhang:


    ---> Innendurchmesser + Steigung = Außendurchmesser


    Für Filtergewinde ist eine Steigung von 1 mm pro Umdrehung für ein Gewinde durchaus üblich. Das würde auch mit der o. g. Gleichung und Deiner Messung (falls Du den Innendurchmesser ermittelt hast) passen.


    Gruß Tom

    Hallo Ritchie,


    was die Papiergröße angeht kann ich meine Erfahrung beisteuern: Alles unter 13cm x 18cm bzw. 5"x7" mach eigentlich keinen Spaß, außer vielleicht ein Kontaktprint vom 4"x5" Negativ.


    Gruß Thomas

    Quote from "JUTTA"

    Aber so einfach wie Kuchen backen.....?..... :roll: Das wäre schön!...


    LG Jutta


    Hallo Jutta,


    S/W-Dias sind eher die "Schwarzwälder Kirschtorte" als der einfache "Sandkuchen", wenn Du es mit "Kuchen backen" vergleichen willst. Aber mit etwas Sorgfalt ist es kein Problem.


    Gruß Tom

    Hallo PeMaty,


    meiner Meinung nach könnte dies ein Problem mit Lichtdichtheit des Balgens sein. Ich hatte auch gerade vergleichbare Effekte auf dem Film, bei mir war der Balgen die Ursache. Der Effekt tritt nicht bei allen Bildern auf, da es davon abhängt, wie das Umgebungslicht auf den Balgen fällt und wo dann die undichte(n) Stelle(n) ist bzw. sind.


    Gruß Tom

    Quote from "Peter K"

    Nun, wer will sich heute noch mit diesem alten Ramsch beschäftigen seit es digitale Projektoren gibt? :cry:


    Offensichtlich gibt es noch Leute, die sich mit altem Ramsch beschäftigen, nicht nur S/W-Dias, sondern auch alte Print-Techniken, wie Cyanotype, Salzprints etc. und das trotz moderner Tintenstrahldrucker :smile:


    Quote from "Peter K"

    Da aber die Perforationslöcher als auch der aus dem Patronenmaul ragende Filmanfang eines KB-Filmes zusammen mit der Unterlage wie ein Lichtleiter wirken können wird KB-Film häufig auf eine eingefärbte Unterlage gegossen. Da es sich heute kaum mehr lohnt KB- und Rollfilm separat zu gießen findet man auch Rollfilme mit gefärbter Unterlage. Die Färbung ist so gering dass sie beim Kopieren/Vergrößern nur eine vernachlässigbar längere Belichtungszeit verursacht, wird solch ein Film aber direkt zum Dia entwickelt und dann entweder auf dem Leuchttisch betrachtet oder gar projiziert stört die Färbung.


    Einige Angaben sind hier so nicht ganz richtig. Alle Rollfilme (120) von Ilford - außer SFX200 - sind auf einen klaren Träger gegossen. Viele Filme der Marke Rollei, u. a. Rollei Infrared, Rollei PAN25 sind sowohl als Rollfilm wie auch im Kleinbild auf klare Träger gegossen. Siehe auch Datenblätter. Bei den gefärbten Trägern der Kleinbildfilme kommt es sehr auf die Projektionsbedingungen an, ob sich die Einfärbung des Trägers störend bemerkbar macht.

    Hallo Peter,


    das Grundprinzip der Umkehrentwicklung haben wir sicher nicht selbst entwickelt, das ist seit über 100 Jahren bekannt in der einen oder anderen Ausprägung. In dieser Beziehung hast Du sicher recht. Unsere Entwicklung besteht in der Abstimmung der einzelnen Prozeßschritte, d. h. Mischungsverhältnisse der Zutaten zu den einzelnen Bädern, Anwendungszeit und -bedingungen für die von uns verwendeten Filmmaterialien. Daß Thiosulfat ebenso als Silberlösemittel eingesetzt werden kann, ist auch beschrieben, daher frage ich mich, was Du mit "abenteuerlich" meinst. Das Problem mit dem feinen Korn ist vielleicht nicht erschöpfend beschrieben, daß er mit Thiosulfat auch erreicht werden kann, wie Du beschreibst, konnten wir nicht experimentell nachweisen und ist auch sonst nach unseren Recherchen nicht dokumentiert. Da wir beide keine Chemiker sind, kann es aber durchaus sein, daß der eine oder andere Fakt im theoretischen Teil nicht ganz exakt ist, es beruht im wesentlichen auf Beobachtungen und Experimenten. Darauf ist aber auch hingewiesen in Kap. 2, Abs. 1. Fakt ist jedoch, daß dieser Prozeß für die genannten Filmtypen funktioniert. Das zeigen unsere eigenen S/W-Dias und auch die Rückmeldungen, die wir inzwischen von recht vielen Selbstentwicklern weltweit bekommen haben. Einige meiner Bilder kannst Du hier ansehen:


    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1529280 und
    http://www.jockers-klawon.de/Galerie/GF-Workshop (hier sind nur die quadratischen Bilder Dias)


    Du machst nur recht pauschale Angaben, wie "Papierentwickler", ohne zu sagen welcher. Da gibt es schon Unterschiede! Die Angaben zu Verdünnungen des Entwicklers, Agitation, Angaben zur Lichtmenge für die Zwischenbelichtung fehlen ebenfalls, 60W Lampe ist etwas ungenau, da die Energie des Lichtes mit dem Quadrat der Entfernung abnimmt, dieses Problem hat das Dia-Kit von Foma ebenfalls mit all den damit verbundenen Nebenwirkungen, die Du in Kap. 6.1 nachlesen kannst. Weiterhin ist Kaliumdichromat, wie von Dir vorgeschlagen, für normale Menschen ohne kommerzielles Geschäft und Sachkundenachweis nicht mehr legal beschaffbar. Daher wage ich mal zu bezweifeln, daß Dein hier vorgeschlagenes Rezept praktisch einsetzbar ist, es sei denn, Du präzisierst Deine Angaben. Auch wäre es interessant zu wissen, für welche Filme Dein Prozeß einsetzbar ist. Wie auch bei der Negativ-Verarbeitung gibt es hier Unterschiede. Man kann nicht jeden Film mit allen Entwicklern mit gleichen Zeiten und Verdünnungen entwickeln. Das trifft auch auf die S/W-Dias zu.


    Wenn Du sowohl praktische Erfahrungen wie auch theoretisches Wissen hast, welches hilft, die Angaben in diesem Dokument präzisieren und vervollständigen, bist Du natürlich herzlich eingeladen, unter Nennung Deines Namens an der Fortschreibung des Dokumentes mitzuwirken.

    P. S. Solange ich noch (ca. 4 Wochen) arbeitsfähig bin vor dem Umzug und dann irgendwann zum Frühjahr wieder (hoffentlich) kannst Du Dir den Prozeß in Hann. Münden (zwischen Göttingen und Kassel) auch mal live ansehen nach Absprache.

    Hallo Stefan,


    ich fotografiere fast ausschließlich Dias in S/W und Farbe, vorwiegend Mittelformat auf 120er Rollfilm und gelegentlich noch auf Kleinbild. Nach dem Ende von AGFA stand ich vor der Frage: Was nun? Rollfilm-Scalas sind nicht mehr zu bekommen. Wenn Du nicht selbst entwickeln willst, ist Studio 13 in Stuttgart die beste Adresse. Dort wird der Scala-Prozeß noch immer in sehr guter Qualität durchgeführt. In diesem Prozeß können inzwischen auch APX100 (@200 ASA), Rollei Infrared (@125 ASA) (APX und Rollei IR sehen dem Scala sehr ähnlich) und Fomapan R100 (@100 ASA) entwickelt werden. Ich verlasse mich gelegentlich auf Studio 13, wenn ich keine Zeit oder Möglichkeit zur Selbstentwicklung habe (so wie demnächst wegen Umzug).


    Wenn Du es selbst tun willst, was durchaus empfehlenswert ist, da Du viel mehr Möglichkeiten hast, was Empfindlichkeit, Filmkorn, Kontrastverhalten/ Gradation betrifft, solltest Du mal hier schauen:


    http://home.snafu.de/jens.osba…ssing/osbahr_reversal.pdf


    Mein Freund Jens und ich haben diesen Prozeß in 2006 selbst entwickelt. Ganz so einfach, wie Peter es darstellt, ist es in der Praxis leider nicht, das fängt schon damit an, daß man Chromverbindungen wie Kaliumdichromat als Privatperson nicht mehr kaufen darf, u. a. weil sie schwer krebserregend sind. Das Dokument ist recht umfangreich, neben einem konkreten Rezept zeigt es auch Alternativen mit ihren Vor- und Nachteilen, sowie Beweggründe und Randbedingungen für die Entwicklung "unseres" Rezeptes auf. Meßergebnisse für verschiedene Filmmaterialen sind ebenfalls enthalten. Das Dokument ist in englischer Sprache verfaßt, da wir zu diesem Thema sehr viele Diskussionen in der englischsprachigen APUG geführt haben.


    Bei Fragen zu diesem Rezept kannst Du Dich an Jens oder an mich wenden, wir helfen gerne.


    Gruß Thomas

    Ich habe mal mit dem Direkt-Positivpapier von Efke Prints von S/W-Dias gemacht. Das hatte Monochrom mal als "Pinhole Paper" verkauft. Die Gradation dieses Papiers war sehr hart, es war recht schwierig, einen brauchbaren Print zu erstellen. Vielleicht mit Centabrom als Entwickler wird das Papier etwas weicher (1 Gradationsstufe lt. Aussage von Tetenal). Centabrom habe ich aber noch nicht probiert.


    Bei Macodirect (http://www.macodirect.de) ist das Harman Direct Positive Paper deutlich preiswerter als bei Monochrom.


    Gruß Tom

    Hallo Ritchie,


    bist Du sicher, daß Du den Verschluß im Objektiv wirklich brauchst? Nach meinen Recherchen - ich hatte vor langer Zeit mal an einer Mentor überlegt - hat die Mentor doch einen eigenen Verschluß (bis 1/125 sec). Natürlich kann man diesen auf "offen" stellen und dann einen Verschluß im Objektiv benutzen.


    Gruß Tom

    Quote from "sanchi heuser"

    Hans Jürgen,


    Was ist wenn du den Tri X 400 nimmst? Den gibt's in 35 und in 120.


    sanchi


    Der TX400 ist nicht schlecht, aber etwas anders als der TXP. Ich meine, es ist einen Versuch wert. Den TX400 habe ich bisher nur eingesetzt für Push-Zwecke bei 3200 ASA. In einer Standentwicklung in Rodinal 1:100, 60 min, 20°C wird er zwar recht hart, im Vergleich zum Delta 3200 und zum TMZ (Tmax 3200) ist er aber geradezu feinkörnig.

    Hallo photo-freund,


    auf den aktuellen Kodak-Internetseiten ist der TXP320 als Planfilm noch immer als verfügbar gelistet


    http://www.kodak.com/global/de…s/filmAnnouncements.jhtml
    http://www.kodak.com/global/de…ucts/films/bw/triX2.jhtml


    auch wenn er nicht mehr hergestellt wird. Vielleicht sind die Lager aber doch schon leer und Angaben im Internet nicht ganz aktuell? Eine Anfrage direkt bei Kodak wäre vielleicht sinnvoll.


    Es ist schade um den Film, stimmt.


    Gruß Tom

    Hallo Sanchi Heuser,


    wenn das mit dem Malen so einfach wäre, wie Du beschreibst, würde ich vielleicht nicht fotografieren. Aber zu Deiner Beschreibung des Malens fällt mir ein Vergleich ein: Klavierspielen ist auch nur das Drücken von Tasten zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Intensität. Wenn das so einfach ist, warum spielen dann nicht mehr Menschen Klavier?


    Tom

    Hallo,
    vielleicht hilft das:
    JOBO Maschinenreiniger Processor Clean (bei Nordfoto Art. Nr. jobo4181) oder das
    TETENAL Entwicklertank-Reiniger für S/W und Colormaschinen (Nordfoto Art. Nr. tt104005)


    Gruß Tom