Posts by Hei Sluft

    der Kundenservice ist auch echt gut

    Brauchte es schon Service?

    Das Gewicht schreckt mich ab- in dieser Klasse kann man auf Altbewährtes setzen.

    Mein ähnlich schweres Vermesserstativ (mit 1Kg Kopf!) würde mir das nicht ersetzen.

    An die Standfähigkeit würde ich schon eher glauben, weil schwere Stative nun mal meistens standfähig sind; der Price ist nice, also viel Spaß damit.


    Wer Deutsches unterstützen will, und was Leichtes braucht, kann ja ein Feisol kaufen.

    Schließlich war Feisol zuerst am Start mit diesen Stativen, dann kopierte Sirui, usw.

    FEISOL Elite Stativ CT-3372 M2 Rapid - FEISOL Europe
    Versandgewicht: 3 kg
    www.feisol.eu

    Den Nivellierer oder eine Mittelsäule (pfuideibel) muß/kann man zukaufen.

    Es gibt gute Kugelköpfe.

    Die lassen sich wie ein Kugelkopf bedienen, aber auch einzeln in den Achsen feinjustieren.

    Aber die tragen nicht viel


    Ich arbeite bis zur 13x Fieldkamera ausschließlich mit (normalem) Kugelkopf.

    Man kann es schönreden wie man will:

    Mit nur 2 Händen drei mit einer Kamera beschwerte Achsen zugleich ausrichten zu wollen, ist kniffelig.

    Bremst man die Friktion zu sehr, wirds durch das Losbrechmoment an der Kugel ruckelig, stellt man lascher ein, flitscht gern die gefundene Einstellung weg, man kann das schlecht halten bis die Klemmung greift.

    Eine Fieldkamera kann man noch ganz gut greifen und dirigieren - bei einer Bank erliegt man dem Taumeleffekt :)


    Eine üblicherweise schwere MF Kamera mit langer Optik kann ich mir auf einem Kopf nur nach Verlagerung des Drehpunktes der Achse Optik/Gehäuse vorstellen.

    Schon meine DSLR mit handelsüblichem Zoom will auf dem Kopf immer nach vorne kippen.


    Ich benutze Köpfe nur, weil a) die mir bekannten Mehrwegeneiger sich eher schwerer einstellen lassen - abstehendes Geschräub, jede Achse einzeln lösen, ausrichten (auch hier zeigen sich Gewicht und Hebelwirkung durchaus nachteilig), und beim Klemmen dann gerne ein zartes Abdriften.

    Und b) weil mir das Zurechtgekurbele mit einem präzisen Getriebeneiger zu nervtötend wäre.


    Prima könnte eine stativeigene Neigemulde sein, mit anschließender Feinjustierung durch einen Getriebewürfel a la Arca Swiss ( nur in leicht).


    Perfekt wäre eine kardanische Aufhängung der Kamera, mit einem bis zum Boden reichenden Rohr, wo dann ein Gegengewicht befestigt ist.

    Das selbstnivellierende Gependele könnte man mit einem Kreisbegrenzer minimieren, bzw. sogar gradgenau verstellen.

    Hab da lange drüber sinniert, würde mir auch gerne was bauen ( die Idee entsprang mir parallel zur Idee meiner Hingerule-Kamera); Stativrohre hatte ich besorgt, bin aber zu dem Schluß gekommen, das "perfekt" nicht gleich praxistauglich heißen muß :mrgreen:

    Das stimmt nicht.

    Nicht mal 3kg mit Nivellierkopf.

    4,5 Kg steht aber in Deinem link:

    Kompatible Geräte Kamera
    Marke ARTCISE
    Material Kohlefaser
    Farbe Schwarz
    Maximale Höhe 63 Zoll
    Mindesthöhe 3.9 Zoll
    Faltmaß 23
    Gewichtsbegrenzung 6.8 Pfund
    Artikelgewicht 4500 Gramm


    Und:

    "" Hauptteile komplett aus Metall und mit CNC-anodischer Oxidationstechnologie""


    Ich nehme an, ein Teil Deines Stativs ist anodisch wegoxidiert.

    Insofern kann ich geo s Frage nachvollziehen, wie man die Unschärfe erkennt - und genauer beschreibt.


    In jungen Jahren war ich in der HiFi/Fernsehbranche tätig, habe auch reparierte Fernseher zurückgeliefert.

    Ein Klassiker war der Spruch des typischen Schlechtelaune--Kunden ("Holzfresse"):

    "Der war aber vorher schärfer!!".


    Natürlich.

    Wieder eingepackt, in der Firma dann den Bildschirm halbflächig gereinigt, oder manchmal auch nur einen kleinen Kreis reingeputzt.


    Zurück beim Kunden:

    "Kieken se mal, wir sind unschuldich.

    Aber wenn se gelegentlich mal den Siff von ihrem Bildschirm kratzen würden, wirds auch wieder schärfer".

    Und schon war der Kunde handzahm :mrgreen:


    Sebastian schätze ich so nicht ein.

    Dagegen sprechen auch Seine Bilder:



    6x17 erfordert schon Aufmerksamkeit und Anforderungen ans Equipment , also glaube ich Seinem Urteil " war vorher mein Schärfstes, jetzt ist es sehr, sehr weich und defokussiert".


    Hinzu käme wohl noch, daß man nach Politur und Erneuerung der Vergütung kaum "sehr weich" erwartet, also genau das, was eine mürbe Linse bietet - vermindertes Kontrastverhalten.



    Da eine Nachbesserung nicht erfolgte, würde ich nun einige exemplarische Bilder vorzeigen, dazu noch ein Beispielbild mit der reparierten Scherbe, und freundlichst auf meine Rechtsabteilung verweisen, sollte sich nicht schleunigst was tun.

    sieh zu das du den Kauf rückgängig machen kannst.
    Das Ding ist schrecklich!!!!!!

    Sieht auch schrecklich aus- sind das Bremsriefen für die Friktion? :mrgreen:


    Die Rückgabe dürfte wegen Vorgaukelns falscher Tatsachen kein Problem sein - das Teil wurde fälschlich als ein echter Schimanski deklariert!

    Lumpp Kugelkopf, Gewicht 1 Kg.




    Der Kopf, deutlich größer als der Bankhalter.

    Friktion? Kein Problem.

    Eisenplaubels? Nimmt er.


    Einmal das ursprünglich vermessende tief Stativ ins Erdreich getreten, würde ich da mit meinem Auto nicht gegenfahren wollen - das gibt bestimmt ne Delle im Blech.

    Dennoch ist so ein nur zweihändig bedientes Kopf/Kamera/Stativ-System nicht ganz taumelfrei, wie ich feststellen durfte :mrgreen:


    Gut geht auf dem riesigen Kopf meine 13x18 Feldrussin, besonders weil ich final auf dem Grundbrett des Vergrößerers ausrichte.

    Sein Restleben aber wird der Kugler als zentrales Element in einem Fünfbeinkonstrukt für die 30x40cm Kamera herhalten.

    Was ist das eigentlich für ein Gefühl, wenn 11 Männer, denen die Schüchternheit ihre Sprache verschlug, ein rosafarbenes Herzchen unter Dein Bild krakeln , nachdem Schweiß und Testosteron aus Deinen Zeilen suppten :mrgreen:


    Mir gefällt hier, wie der Film abbildet, wie der tonal flankierte Fluß mit seiner eigenen Dynamik diagonal durchs Bild zieht, und daß mein Auge mit dem Wurzelsteindings unten rechts genau an richtiger Stelle einen Anker erhält.


    Schönes Bild, Geo, und für heute auch eine schöne Erfrischung! :thumbup:

    Danke Euch Beiden für die Antworten.


    Du fixierst doch immer nach dem Re-lith? Oder?


    Natürlich.

    Aber da ist zwischen Bleach und Fix ja auch klassisch die , das Silber nicht schützende, Entwicklung dabei.



    können so nervige Schleier auftreten, wenn man es mit dem Catechol übertreibt. Die kann man dann einfach wegbleichen und anschließend fixieren, also quasi genau das, was Du angesprochen hast.


    Guter Einwurf.

    Hört sich verdächtig Moerschig an, ich ich meine, ich hätte das auch mal beim Lithen mit Zugabe von Additiven gelesen - ich schau da noch mal nach.



    ..und entwickelst es in Lith vollständig zurück, dann sieht es i.d.R. so ziemlich aus wie vorher...

    Nee.

    Also zumindest in Abhängigkeit vom Papier gibt das bei mir einen herrlich seichten Lith-Look, gepaart mit ungewöhnlicher Färbung.

    Und dies reagiert dann auch wieder anders auf Tonungen.

    Auch laufen die Schatten nicht unbedingt so zu wie beim Lithen, was wiederum recht gut zu kontrollieren ist.


    Mein Lieblingsbeispiel, eine Stahlbrücke mit Durchblick am Ende, hab ich im Redev nahezu komplett von bildunwichtiger Umgebung befreit, was dem Bild einen grafischen Touch verleiht, den es anders kaum zu erreichen gelänge.

    Für mich ist Redev mit den erweiterten Möglichkeiten der Schatten/Lichterkontrolle inkl. leichter Farbgebung jedenfalls ein tolles Werkzeug.


    Also würde nahe liegen, dass es evtl. ausreichen würde das Originalbild mit Selen zu Tonen und dann im Kupferbleicher zu bleichen. Ist aber nur so eine Idee....


    Das (Bleichen im Kuppersaft) ist ja die übliche Vorstufe vom Redev.

    Hier erhalte ich einen ganz anderen Bleich, als wenn der klassisch entwickelte Abzug ( in einem anderen Bleichtyp dann) gebleicht wurde.

    Es entstehen teils kuriose, teils wunderbare Farben, die bei Teilbleichung bis zum genannten Effekt blöderweise aber gerne auch wieder nach Redev, Fix und Trocknung entfleuchen :)

    Ok, das könnte man also ruhig mal mit dem Kupferbleicher probieren.

    Der eigentliche Haken an der Idee aber dürfte sein, daß sich Selengeschütztes nicht gut bleichen läßt, wie die Dualtonung zeigt - da nutzt man das Nichtbleichenlassen ja schamlos aus.

    Nach meinen Bleichungen im Kupferbleicher für die Lithrückentwicklung, oder im Bleicher des indirekten Toners, folgt im Allgemeinen der nächste Schritt - Brauntonen, oder Lithen.


    Heute hatte ich einen dunkler gehaltenen Abzug für die Rückentwicklung vergrößert, dann weggebleicht, anschließend im dünnen Lith rückentwickelt - und wieder ein noch zu dunkles Bild erhalten.

    Hier hab ich mir erst mal die Schatten in kräftigem Selen gesichert, und danach die Lichter angebleicht (Kupperbleicher).


    Vom gebleichten Bild mit nun rötlichbraunem Farbeinschlag in den Lichtern war ich derart angetan, daß ich mir das ohne weitere Nachbehandlungen erhalten wollte.

    Mein natürlicher Reflex war daher eine Fixierung.


    Die Schatten hat das Selen bereits fest im Griff, aber reicht die Fixierung für die Lichterund Mitten aus, bleibt mir das Bild stabil?