Posts by Shen Hao

    Gibt es hier schwarze Schafe im Forum?


    Es wird zumindest zunehmend schwarze Schafe geben, nachdem sich hier Hinz und Kunz ausschließlich zum Verkauf anmeldet.

    Eine erste Empfehlung wäre daher vorm Kauf zu schauen, ob der Forent nur verkauft. Das sagt schon was aus - bei den Amis sogar meist im positiven Sinne (Reputation).


    Ich hatte übrigens vom gleichen Verkäufer ebenfalls eine Kamera mit hakeligem Verschluß, besser gesagt mit hängendem Spiegel, gekauft :-)

    Ging 2x auszulösen, und beim ersten Einsatz ging ihm dann nicht. Ein "Zeitfehler", bei dem dann auch unklar ist, welche Kenntnis ein Verkäufer davon hatte.


    Da der Deal für mich ok war und ich den Defekt selber beheben kann, es ist "nur" leicht verzogenes Holz, war das für mich kein Problem, und auch nicht erwähnenswert; anderenfalls hätte ich eine Nachbesserung ausgehandelt, mit der beide Parteien leben können.



    Nun interessiert es ihn überhaupt nicht mehr, ob sie funktioniert oder nicht.

    Sagt wer - Er oder Du?


    Ich denke, das Benennen der Situation im Forum kann durchaus eine schlichtende Funktion ausüben, wenn Sachlichkeit gewahrt wird; aus der Ferne ist das natürlich nicht zu beurteilen, wer was und vor Allem dann wie gesagt hat.


    Der Kollege ist nun auch schon ein paar Tage dabei, und wird doch wohl auf einen guten Leumund wert legen - da will ich zunächst mal nichts von schwarzen Schafen hören, gerne aber auch mal die andere Partei.

    Wenn es eine Top-Qualität sein soll:

    Klar.

    Aber die Chinabalgen sind auch Top - dazu sehr leicht und flach.

    Dem Hersteller Shen Hao hats gereicht, und ich war begeistert.


    Wo läßt denn Chamonix fertigen, bei custombellows?

    Die Objektive wurden z.B. auf Polaroid-Handkameras verwendet, die man auf Bildschirme von Oszilliskopen..usw. aufsetzen konnte.


    Hm.

    Für Oszilloskope gab es Tuben für anschraubbare Spezialobjektive im (ich glaube elektronischem) Verschluß mit nötiger Offenblende, 1,2 oder 1,4 - Oscilloraptar oder so, ungefähr 1 Kg schwer - ich hatte mal eins seziert, und hier auch vorgestellt.


    Hier mal gefunden:

    https://www.ebay.de/itm/274102682787

    MF: Ich habe eigentlich überwiegend Nachteile, oder?


    Zeigt sich dann beim Vergrößern :-)


    Ich wäre nach wie vor eher geneigt, KB zu verschrotten - benutz ich trotz gelegentlicher Vorsätze einfach nicht mehr - und eine Psix (nee) oder Pentax 67 (nun zu teuer), oder doch eine 6x6 R-Flex zu holen.

    Dann aber holen mich stets Martins Gedanken, und meine Erfahrungen mit der verhökerten RB 67 ein.


    Ein guter Ausweg ist das 30x40cm Format, wie ich finde - da ist einfach alles anders :mrgreen:


    Recht nette Aufnahme, Martin :thumbup:

    Nee, Auflagemaß - so funktioniert das m.M.n. leider nicht.

    Die "Barrels" im Verschluß sind nämlich teilweise vorn und hinten auch noch unterschiedlich lang.


    Mein Eurynar saß in einer Plattenkamera einer rührenden Fotografendame, Sie bekam den Geräät 1957 vom Papa zur Lehre.

    Da ist garantiert nix verbastelt, ich such es Dir - oder Deinem Nachfolger - einmal raus.


    Wegen dem Verschluß und dem Uno nachher mal PN.


    VG,

    Ritchie

    Mit den Verschlüssen zu diesen tollen Kleinlinsen isses so eine Sache - auch bei gleichem Gewinde sind die Mittelteile ("Barrels") gern unterschiedlich lang.


    Für einen passenden Verschluß und Eigenbedarf müßtest Du da mal Daten liefern.


    Oder ich such mal mein Eurynar raus und messe das :-)



    Am Unofocal melde ich mal Kaufinteresse an.

    Ja, da wars dann von Anfang an dunkel.


    Aber wenns erst geht, dann bei der Zweitaufnahme plötzlich nicht mehr, das ist schon schwer verwunderlich.

    Auch die Nachgedanken zum entfleuchten Film waren noch recht zeitintensiv :mrgreen:

    Mein Lieblingsdesaster war:


    Eine unerklärbar dunkle Kamera, ich konnte bei offenem Verschluß nicht fokussieren, weil auch nichts sehen.

    10x um die Kamera gelaufen - geht doch gar nicht, Kassette ist raus, Verschluß ist offen - aber nanu, ich seh die Mattscheibe auch nicht???

    Nach Entfernen der Mattscheibe präsentierte sich ein Blatt Planfilm der vorhergehenden Aufnahme, halbdiagonal im Balgen steckend

    (seitdem klebe ich hauchdünne Filme immer an)

    klar kann man Makros auch mit Schreibtischlampen machen. Es legt einen halt auf einige wenige Bildwirkungen fest.


    Ein komplettes Lichtstdudio mit zusätzlichem Schwarzraum ersetzt das natürlich nicht.

    Tisch - oder Stehlampe, kann man sich dennoch (mühsam?) halbwegs flexibel zurechtschieben und -stellen, bis das Licht im Bild gefällt.

    Beim komfortableren Blitz sollte schon ein vernünftiges Einstellicht dabei sein; sowas ist aber inzwischen bezahlbar.

    Die schnellen Abbrennzeiten bieten natürlich ihre eigenen Vorteile, da kann das Sterben der Blume auch eingefroren werden.


    Dann kann man die ganze Kamera bidirektional vor und zurück schieben, bis das Bild bei gewähltem Auszug und Abbildungsmaßstab scharf ist.


    Optische Bank, genau.

    Wenn man es wirklich komfortabel im Makrobereich haben will, holt man sich ein paar Blitze, wenigstens eine preiswerte Reprooptik, und dann eine Fachkamera, die für ebensolche Anwendungen prädestiniert ist - die kostet auch nur rund 300 Ocken.


    Zum mal eben Reinschnuppern muß man halt mit Vorhandenem friemeln, kommt aber dennoch zum Ergebnis.

    Könnten wir so stehen lassen, oder?

    Ist nur schade, das sich aus dem Abbildungsmaßtab,
    der ja bekannt ist, nicht die Gegenstandsweite ausrechnen lässt.


    Gegenstandsweite = (Abbildungsmaßstab +1 ) x Brennweite.


    Gegenprobe für die gewünschte 1:1 Abbildung:


    (1+1) x was hat er noch mal, 210mm? = 420mm


    Die Formel ist unter Zunahme von Gegenstandsgröße, Bildgröße, Bildweite nach dem jeweils Gesuchten umstellbar.

    Sie scheinen keinen Einfluss auf die Abbildungsleistung zu haben


    Jede Abweichung vom Originalzustand hat Auswirkungen; nicht immer machen die sich dem Benutzer bemerkbar.

    Bei Sonne und fehlendem Kompendium würde ich zumindest eine zarte Kontrastverringerung erwarten.


    Auch wenn wie oben erwähnt Ferndiagnosen schwierig sind, würde ich zunächst mal ganz optimistisch von der klassischen "Schneideritis", einem schneidertypischen Lackfehler, ausgehen.

    Wird zwar nicht besser, man kann aber ganz gut damit leben :-)

    Ich hatte vor 30 Jahren ein entsprechend altes 305er G-Claron zu meiner 13x18 Mentor dazubekommen, und ich wollte es immer schon mal an der 30x40Kamera auf Bildkreis checken, wohingegen mein 420er Messing Dagor an 30x40 einen guten Job macht...


    Was ist für Dich ein neuerer Plasmattyp?

    Wenn man sich die Daten der Objektive anschaut dann erkennt man sehr schnell das es sich nicht um eine extra Konstruktion handelt sondern lediglich um die Einzellinsen der G-Clarone.


    Könntest Du das schematische Gedöns hier mal gegenüberstellen?

    In meinen Unterlagen sind die Einzellinsen nur als komplette Linsengruppen dargestellt.



    Beim Wisner Satzplasmat jedenfalls wird laut B&H Katalog ein Gelbfilter für S/W empfohlen, und bei Farbaufnahmen müssen sogar mithilfe eines optischen Vorsatzes Koma, Distortionen, und "lateral color - color fringe at the edges" korrigiert werden.


    Die G-Clarone hingegen sind laut Schneider apochromatisch korrigiert, was in der exorbitanten Preisklasse der Satzplasmate als herausragendes Merkmal sicher ebenfalls Erwähnung gefunden hätte, so vorhanden.


    Daß Reprooptiken wiederum erst mal mit Filtern und optischen Vorsätzen gebrauchstauglich gemacht werden müssen, hatte Thomas als alter Reproexperte hier nie erwähnt :-)


    Ein Vergleich der Optiken wäre da mal recht spannend.


    Bin grad am Überlegen, mein Bausch und Lomb Convertible zu entstauben, ich weiß gar nicht was da drinne steckt...


    VG,

    Ritchie

    LED.


    War ne Scherzfrage.

    Aber, LED sind klar im Vorteil, wenn man Blümchen macht; die welken und bewegen sich nicht so schnell weg wie beim Baustrahler oder sonstigem giftigheißen Glühlicht.


    Ich glaube, bis auf die noch unerwähnte Tatsache, daß kurze Brennweiten zum Verzerren neigen (kreisrundes Oval), haben wir alle wesentlichen Makrotips beisammen.


    Und spätestens die bloßfeldtschen Blümchen dürften die Frage der Sinnhaftigkeit beantworten.

    geht es hier nicht darum mit dem vorhadenem

    Material ein 13x18 1:1 Negativ zu erzeugen.


    Ja.

    Ich empfehle eine Kamera mit/auf Rädern; was mir zu Beginn mit GF und Makro am meisten auf den Keks ging, war das Rumgescharre des Statives auf dem Parkett, ohne kurzfristig eine gelungene Symbiose aus Abbildungsmaßstab und sitzendem Fokus zu erhalten.

    Da hatte ich mir mein eine simple, rollbare "Spinne " fürs Dreibein gebaut, das war schon ein guter Anfang.


    Alternativ dazu - ein Formelbuch.

    Dann erübrigen sich Fragen nach der notwendigen Optik ebenso wie zeitraubende Verhältnisfindungen von Filmebene/Objektivebene/Motivebene.

    Kann man sich dann im Vorfeld schon ausrechnen.


    Perfekt finde ich Rollfuß UND Formelsammlung.


    Wenigstens die Front- UND die Rückstandarte sollten im Sinne des gehobenen Komforts im Auszug verstellbar sein; allein dies erleichtert die Arbeit bereits ungemein.

    Anderenfalls siehts aus wie beim Vergrößern nach althergebrachtem Prinzip - Belichtung sitzt, Gradation stimmt nicht; Gradation wird nachgebessert, aber dann haut die Belichtungszeit nicht mehr hin.

    Gleiches mit Fokus und Maßstab bei einfachen Kameras, wobei dann eben das Staiv geschoben werden muß, wonach erst mal gar nichts mehr paßt :mrgreen:


    Ich rolle meine Kameras mit grob voreingestelltem Auszug in Position, bis der Ausschnitt oder Maßstab sitzt; Nachfummeleien lassen sich mit der allenorts veränderlichen optischen Bank gut handhaben, und es bleibt mir Zeit und Muße, mein Sujet zurechtzurücken (was wiederum Stunden dauern kann, und darf):