Posts by fiedelhund

    Nachtrag:


    Machen lässt sich nicht durch Fachsimpeln erstetzen!


    Das gilt für alle Formate und Materialien die man benutzen kann um sich bildnerisch möglichst verständlich auszudrücken.


    Ausprobieren und gucken was gut kommt!


    Das Erste ist doch immer die Frage was will ich und wozu brauche ich (oder wer auch immer) das Bild,
    wie soll es aussehen, was soll es bewirken, wie groß muss es werden, wie schnell muss es gehen, und was ist der eigentliche Verwendungszweck...


    Allen Respekt vor GF-Ehre (gibts das??), aber entscheidend ist nicht worin das Maximum liegt,
    sondern wie man mit seinen technischen Mitteln zielgerichtet das Optimum erreicht und das ist nicht das Gleiche...



    Gruß, Horst.

    Sagen wir mal so:


    Es wird erwachsen, aber der Erzeuger will es nicht wahrhaben.


    Was macht sein Kind? - Ausziehen natürlich.


    Die ersten Vorbereitungen sind im Gange und wer mitkommen will kann sich bei mir melden.


    Dort soll es wieder allen Spass machen!


    Gruß, Horst.

    Für alle Nichtschweizer...


    Armin meint mit occ. "ocassion", wie frz.Gelegenheit
    und das ist im Bänker- und Bauernstaat der gebräuchliche Ausdruck
    für gebrauchte-, also Secondhand-Artikel.


    Gruß, Horst

    Das glaube ich nicht!


    Jeder hat mal angefangen.
    Ist das bei Dir schon sooo lange her, daß Du diese Zeit komplett vergessen hast??


    Keine Fehler macht nur der, der gar nichts macht - aber ob das richtig ist???


    Komm jetzt, Du willst uns auf den Arm nehmen, Superman ;)
    Du bist kompent, das wissen wir und wenn Du nie was falsch gemacht hast auf dem Weg bis dahin,
    dann fresse ich einen Besen samt Putzfrau ;-)!


    Gruß, Horst.

    Hallo Micha!


    Vielen Dank für die Anpassung durch diese neue Kategorie in der Architektur.
    Ich freue mich darauf demnächst die Stadtansichten geschlossener ansehen zu können sowie auch die anderen Architektur-Bilder im Sinne Deiner ursprünglichen Formulierung ("rund um die schönsten Gebäude der Welt").


    Gruß, Horst

    Dieses Thema ist eine nette Idee, Armin - gerade jetzt!


    Diesen Sommer erst bin ich mit der 8x10 Kardan Color auf dem Grimsel gefahren und stelle nach zig Kilometern Bergstrecke fest,
    daß ich den Bankhalter zu Hause gelassen hatte.
    Wenn man für jede Gelegenheit theoretisch das richtige Equipment besitzt ist übrigens die Pleitengefahr (in jeder, auch in der wörtlichen Hinsicht...) größer.
    Wunderbar verzetteln kann man sich auch wenn man viele Planfilmkassetten hat:
    Ich habe am Wochende z.B. noch drei belegte Kassetten aus der Zeit gefunden wo ich noch gar kein System hatte und ging davon aus,
    daß sie mit dem belegt waren was draufstand: T-Max.
    In der Duka fühlte ich aber Ektachrome und hatte keine E-6 Chemie im Haus,
    wollte aber unbedingt wissen ob ich die Schärfeebene richtig im Griff hatte.
    Daraus entstand der Thread mit den Diafilmen in SW-Entwickler...
    Aber mit das Beste war eigentlich die Sache mit meinem Kompendium,
    das ich zum Spannen des Verschlusses und zur Abblendung abgenommen hatte.
    Ich hatte es zu diesem Zweck auf der Wiese vor dem Wald auf die Anhängerkupplung eines alten Wagens gehängt.
    Mir war garnicht bewusst, daß ich es vergaß wieder anzubringen, so war ich mit meinem Motiv beschäftigt und ich packte ein um in die DUKA zu gehen.
    Erst ein paar Wochen später nach einer richtigen Regenperiode sah ich im Rückspiegel beim Wenden meines Autos etwas, was mich an Fotografie erinnerte:
    Ein Stück Balgen
    und ich fuhr ungläubig näher heran bis ich wie vom Schlag getroffen sah,
    daß es mein Linhof-Kompendium war, das Wind und Wetter über Wochen dort getrotzt hatte!
    "By the way": Es hat die Freizeit draussen gut überstanden bis auf etwas Flugrost an der Kompendiumstange ;)


    Klaus: In der Hasselblad hätte ich fast eine Portaitserie auf Schutzpapier gemacht weil ich in der Eile die Rolle falschrum drin hatte...


    Gruß, Horst.


    PS: Das sind natürlich alles Peanuts im Vergleich zu denen, die hier beruflich einiges vergeigt haben,
    aber zu deren Beruhigung eine kleine Story aus meinem Berufsleben als Musiker:


    Es war mein erstes musikalisches Geschäft, also der allererste Auftritt für Geld und es war Silvester, minus elf Grad und Glatteis.
    Wir waren schon fast am Ziel, da kam mein Schwester mit meinem Bogen hinter uns her gehechtet, den ich vergessen hatte.
    Meinem Vater sagte ich, er dürfe keinesfalls bei diesen Temperaturen den Kasten öffnen weil das Intrument sonst Schaden nehmen könnte und das ziemlich sicher, schliesslich habe ich einen Ersatzbogen.
    Er liess sich aber nicht beirren und öffnete unter meinem Gezeter den Kasten und siehe da:
    Es war keine Geige drin - sie lag noch zu Hause auf dem Bett.
    So begann meine musikalische Berufskarriere ...

    Hallo Klaus!


    Vielen Dank für die informative Antwort :D


    Ich hatte es inzwischen einfach gemacht und habe nun SW-Negative
    mit einem kräftigen bräunlichen Grundschleier an der Wäscheleine.
    Wenn sie trocken sind werde ich mal eins davon scannen und in die Galerie stellen.


    Gruß, Horst.

    Hallo liebe Laborexperten!


    Etliche kennen verschiedene Cross-Verfahren wie:
    Chrom in C-41 entwickeln und Color-Negative ein E-6.
    Ich selber habe auch mal versehentlich einen chromogenen SW-Film
    in Rodinal entwickelt und dabei brauchbare Negative erhalten.


    Aber was würde passieren, wenn man einen Diafilm mit SW-Entwickler verarbeitet???


    Hat das schon jemand ausprobiert??


    Gruß, Horst

    http://www.erik-krause.de/schaerfe.htm
    Damit kannst Du Deine theoretische Schärfentiefe berechnen.


    Die Mattscheibe sollte natürlich exakt das Auflagemass wie der Film in Deiner Kassette haben.
    Je nach Hersteller und alter von Planfilmkassetten kann das schon störend variieren.
    Ich würde mal nachmessen...


    Gruß, Horst.


    PS: Schreib mal Jutta an, sie hat Erfahrung mit dem Ausmessen von Kassetten und dabei schon erstaunliche Unterschiede zwischen Fidelity und älteren Sinar-Kassetten festgestellt!

    Schärfeeindruck sollte es besser heissen, denn je mehr man ein Negativ aufbläst
    umso deutlicher wird es vor unserem Auge in seine Einzelteile zerfallen
    wenn wir nicht den Betrachtungsabstand erhöhen.
    Im Prinzip wurde alles gesagt:
    Aufgrund der Notwendigkeit der Vergrößerung sind die guten KB und MF Objektive wesentlich höher auflösend
    als es die alten Linsen für die Salonkameras waren und als gute GF Linsen sein müssen.
    Aber wir empfinden trotzdem beim Betrachten eines 30x40 Kontaktabzugs mit einer Scherbe fotografiert aufgrund der viel dichteren Auflösung
    das Bild sei schärfer und klarer als ein gleichgrosser Abzug eines KB Negativs von einer Edellinse.
    Was wollen wir mehr??


    Gruß, Horst


    Hubraum statt Spoiler ;)

    Ausserdem hast Du auch für im Dunkeln Markierungen an den Schiebergriffen:
    Auf den weissen Seiten sind fühlbare Noppen (=Emulsion)
    und auf der schwarzen Seite sind sie glatt.
    Dadurch kannst Du in der Dunkelkammer auch unterscheiden,
    wenn Du nur ein Blatt in einer Doppelkassette belichtet hast.


    Ist doch praktisch, oder? :D


    Gruß, Horst.

    Kein GF, soviel vorweg.
    Nichts besonderes, aber auch nicht etwas was jedem in den Sinn kommt:
    http://portfolio.grossformatfo…details.php?image_id=3793
    Natürlich schreibe ich dazu was ich da gemacht habe!


    Es geht nicht mal um die Qualität einer Aufnahme!
    Wenn ich gut beschriebene Aufnahmesituationen zusammen mit mangelhaften Bildern eingestellt habe oder ansehen durfte war der geteilte Lerneffekt der größere als beim blossen Betrachten eines Traum-Fotos ohne Angaben!


    Gruß, Horst.

    Hallo Bernd!


    Wir haben auch Anfänger unter uns, die gerne etwas lernen möchten.
    Ich bin kein Fotograf sondern ein Autodidakt, der in den Anfängen des Forums viel lernen durfte.
    Man soll jedem der sich hier interessiert die Möglichkeit des Nachvollziehens bieten.
    Deswegen finde ich sollte man wenigstens dazuschreiben ob etwas mit der Digitalkamera, einer Mittelformatkamera oder was auch immer aufgenommen wurde.
    Wie soll sich sonst ein interessierter Hobby-Fotograf ohne große Vorkenntnisse ein Bild von Großformatfotografie machen?
    Fotos die mit einer digitalen Spegelreflex gemacht werden sind keine Großformatfotografien, das sind und bleiben Digitalfotos - ohne den Wert einzelner Aufnahmen schmälern zu wollen.
    Handkehrum sind Großformataufnahmen nur weil sie mit einer monströsen Ziehharmonika gemacht wurden nicht zwangsläufig besser und deren Autoren etwas Besseres.
    Ich finde der Austausch über die verschiedensten Herangehensweisen,
    den viele Forenten durch ihre Angaben anbieten etwas sehr Sinnvolles.
    Technische Angaben sind auch sehr viel werbewirksamer für ein schönes Hobby als das verbale Übereinanderherfallen was ich in vielen Threads leider sehen musste!
    Eins muss uns klar sein:
    Je mehr Leute sich für die klassische Großformatfotografie interessieren (bezieht sich auf Technik, nicht Inhalt!) umso länger wird sie überleben.
    Material wird nur bei entsprechend großer Nachfrage weitergefertigt,
    was nur in unserem Interesse liegen dürfte...


    Gruß, Horst.

    Hallöle Jutta!


    Ich weiss nicht ob der Unterschied von 90Sekunden so groß ist,
    gemessen in Prozent ist es theoretisch weniger als eine Drittelblende.


    10x12" ist natürlich kein Vergrößerungsformat und weniger heikel als das Kleinbild bevor die Leica kam (9x12) ;)


    8-10 Minuten ist auf jeden Fall eine gute Anfangsbasis für eigene Versuche,
    die man jedem Empfehlen sollte.


    Gruß, Horst.


    PS:
    Der Phototec-Rechner rechnet 12 Minuten bei Kipp 1 Minute und 100ASA,
    eine Blende mehr ist gut für die Schatten, minus 10% für die Rotation und den Rest kann man auf die vorhandenen Motivkontraste abstimmen mit rauf oder runter...

    Es geht mir nicht unbedingt um das mit welcher Marke und ich bin der Letzte der glaubt, wenn er eine Sinar kauft werden die Bilder besser.


    Ich habe auch nichts gegen das digitale Medium, aber für mich bezieht sich GF auf die Kamera mit Verstellmöglichkeiten oder/und großem Negativ.


    Zweifelsohne ist ein Foto an einer Arca mit Phase-One für mich ein GF-Bild,
    aber ein EOS Digitalbild mit 20Mio-Pixeln ist für mich in unserer Mickeymouse-Auflösung das Selbe wie eins mit einer 3Mio-Pixel Wegschmeisskamera.


    Starre Kamera, Programm-Automat und später bearbeiten ist einfach etwas ganz anderes.
    Ich will nicht werten, aber das ist nicht der gleiche Prozess wie mit einer GF-Kamera, die mit Bedacht aufgebaut werden muss und auch ein gewissen Mass an Vorstellungskraft geschult sein will um irgendwann mal zu annehmbaren Ergebnissen zu kommen.
    Kommt noch der analoge Prozess wie Entwickeln und Vergrößern dazu,
    dann sind wir in diesem Forum zu Hause so wie ich es verstehe.
    Es spricht doch im Grunde nichts dagegen eine Kategorie für Digitales zu eröffnen.
    Beispiel: http://www.altphotos.com/
    Hier kann sich jeder Interessierte Fotos nach Autor, Format, Kategorie uvm. raussuchen und so gefällt es mir.
    Jemand der nach GF Bildern sucht sollte auch welche zu sehen bekommen.


    Gruß, Horst.