Posts by fiedelhund

    Hallo André!


    Ich frage mich nur wie das gemacht werden soll?
    Ich habe auch schon darüber nachgedacht wie so etwas aussehen könnte.
    Aber die Daten müssen ja wieder zu Licht umgewandelt werden um aufs Paper zu kommen- also projiziert werden.
    Gibt es schon solche Beamer???
    Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, daß so etwas besser sein soll als das gute alte Baryt-Foto,
    das man unterm Vergrößerer zaubert...


    Gruß, Horst

    Hallo Ihr alle hier :wink:


    Beides möge sich ergänzen: Bauch und Wissen!


    Es kommt dabei aber ganz auf die Zielsetzung des Ausdrucks an.
    Ich selber liebe den unbewußten Ausdruck und das geschehen lassen.


    Es ist wie das Leben:
    Recht begrenzt und schwer kontrollierbar - was sehr großen Reiz hat. Man weiß nie genau was (raus)kommt...


    Wollen wir aber mit Hilfe eines Bildes einen ganz bestimmten Effekt erzielen
    müssen wir uns je konkreter die Zielsetzung ist umsomehr am Konsumenten orientieren.
    Das ist natürlich vorrangig wichtig für alle professionellen Fotografen, deren Zielsetzung ist davon zu Leben.


    Ein altes afrikanisches Sprichwort sagt ganz treffend:
    Die gebende Hand weist die Richtung.


    Ein Grund warum Afrikaner lieber schenken und ich niemals mit dem Fotografieren meinen Lebensunterhalt verdienen möchte.


    Ich geniesse die meine (theoretische) Freiheit beim Fotografieren, aber auch den Erfolg,
    wenn ich durch gute Ratschläge der alten Meister (auch so kann man "Regeln" verstehen)
    zu Ergebnissen komme die mir und anderen Freude bereiten können!


    Damit will ich sagen:


    Das eine soll und darf das andere nicht ausschliessen.
    Das Gleiche gilt für sinnlose Kontroversen "Analog gegen Digital", oder "Zwölftonmusik gegen Wiener Klassik".
    In der Musik ist man im 20sten Jahrhundert mit der Zwölftontheorie radikal ausgebrochen
    um alles Gewesene hinter sich zu lassen und es sind phänomenale Werke entstanden (von Alban Berg, Arnold Schönberg... z.B.).
    Heute schlägt das Pendel zurück und die Musik "darf" auch wieder harmonisch sein :wink:


    Ähnlich ist es in der Fotografie:


    Das eine Extrem ist eben "Klassik"der Puristen und das andere ist der Aufbruch "das Radikale",
    aber dazwischen ist sooo viel Platz für den persönlichen Ausdruck und da ist dann das Individuelle, der Bauch gefragt.


    Ich frage mich:
    Wie soll der Bauch all dieses vorhandene Wissen verleugnen?
    Alles was wir gesehen haben beeinflußt auch unser Tun
    und somit finden gewisse "Regeln" den Weg in unseren persönlichen Ausdruck,
    auch ohne, daß wir uns darüber bewußt sind...


    Wie auch immer: Ich wünsche uns vor allem viel Freude beim Bilder machen :wink:


    Gruß, Horst.

    Hallo Jutta!


    Natürlich dem eigenen Bauch lauschen, aber wie soll man sich wirklich klar ausdrücken ohne gelernt haben mit der Sprache umzugehen?
    Das Rad muss auch keiner mehr neu erfinden...


    Gruß, Horst

    Hallo zusammen!


    Ich habe den Eindruck, daß hier das Wort "Regeln" zu Negativ empfunden wird.
    Man könnte es ja auch "gestalterische Mittel und Techniken" nennen.


    Ich könnte da 1000 vergleichende Beispiele aus der Musik nennen:


    Wir müssen alle Regeln und Techniken zuerst mal kennen und beherrschen lernen,
    je mehr Stilrichtungen wir im Repertoire haben umso mehr werden wir gestalterisch "frei".
    In diesem Sinne ist es sicher nicht schadhaft sich analytisch mit den verschiedensten Kompositionstechniken auseinanderzusetzen.


    Es gibt aber auch Leute (in der Musik und bei der Fotografie oder Malerei),
    die ohne jegliches Erlernen einen ganz eigenen Stil und eine eigene Ton- oder Bildsprache entwickeln.
    Wenn diese "Bauchtalente" aber beginnen zu hinterfragen kann es sie in tiefe Sinnkrisen stürzen,


    wie es dem Tausenfüssler erging, der gefragt wurde mit welchem Fuß er eigentlich beginne wenn er losgeht :wink:
    Er konnte nicht umhin sich nun mit den vielen Möglichkeiten auseinanderzusetzen und musste ganz von vorne anfangen um wieder laufen zu können ...
    Es war ein langer Weg, aber irgendwann konnte er sogar tanzen ...


    Die Moral des kleinen Märchens:


    Für mich ist es schön zu wissen, daß es kein Reglement im absoluten Sinne gibt,
    aber ohne bewährte Techniken zu erlernen und ohne sich ernsthaft mit Erfahrungen anderer auseinanderzusetzen
    und ständig an sich selbst zu arbeiten (Kritikfähigkeit) kann man nicht wirklich weiterkommen...


    Gruß, Horst.

    Hallo Jutta!


    Ich finde das klasse, wie Du das machst - Hut ab!
    Aber ich lasse die Finger davon, weil ich für solche Sachen zu schusselig bin und zu dringend meine Finger brauche.


    Aber mal was anderes:


    Würdest Du unter Umständen auch mal eine Scheibe für mich oder sonst jemanden im Forum machen?
    (Gegen anständige Bezahlung natürlich!).



    Gruß, Horst.

    "Ein Auge geht auf Reisen"


    Liebe Fotografen!


    Soeben ist das Rapid Weitwinkel-Aplanat von Uli (fourbyfive) bei mir eingetroffen.
    In einer kleinen Holzschachtel kam es, darin ein kleiner Lederköcher und dort ein kleines aber feines Messingobjektiv
    und beiliegend ein Logbuch, indem jeder ein paar Zeilen schreiben möge.


    Lieber Uli,
    bald wird es losgehen und das "Auge auf Reisen" wird die ersten optischen Eindrücke
    von der ersten Station (Zentralschweiz) seiner Bilderreise an die Galerie schicken :wink:


    Ich bin auch sehr gespannt!


    Herzliche Grüße, Horst.

    Nabend :D


    Die Großformatkamera übt besondere Faszination und Anziehungskraft aus, die es zu nutzen gilt!


    Beispiel:


    Ich war eben auf einer Diamant-Hochzeit eingeladen, eine Gesellschaft von 51 Personen und 4 Generationen.
    Fast jeder hatte eine Digitalkamera dabei, aber keiner konnte die ganze Gesellschaft einmal "wie früher" zu einem Gesamtfoto vor die Türe bewegen.
    Mit der 18x24 aus Holz war das dagegen kein Problem und innerhalb weniger Minuten standen alle vor dem Gasthaus
    und die Straße war für eine Viertelstunde gesperrt, was niemand störte...


    Alt und Jung war fasziniert von dem Gerät und alle wollten mal durchgucken nachher.
    Viele fragten mich, ob das nicht teuer sei.
    Was ist teuer??? - Ich finde es teurer Digitalfotos zu machen, ausser man druckt nicht oder lässt nicht ausbelichten
    und dann hat man keine Bilder sondern nur Daten.
    Ich finde vieles Alltägliche teurer und erkläre warum ich Großformatfotografie nicht als teuer empfinde.
    Die Leute haben wirklich ein offenes Ohr, hören staunend zu und scheinen zu begreifen, daß es nicht auf die Masse der Bilder ankommt
    und gestehen sich relativ schnell ein für welchen Mist man täglich bereit ist viel Geld auszugeben und nachher weniger davon hat als von solchen Bildern.
    Die zu erwartende Qualität die die Gäste nachher zu sehen bekommen wird dann weitere und vor allem sichtbare Argumente liefern.


    Nur dreimal abdrücken, ein "Riesenzauber" der allen im Gedächtnis bleibt und nachher ein SW-Foto "für die Ewigkeit".


    Das ist doch Werbung in eigener Sache bzw. für das Medium :-D, odrrrr?


    Solche Aktionen machen Spaß und vermitteln eindrücklich den Hauch des Besonderen und sind zugleich "Entertainment" ;)


    Ich würde mich freuen wenn mehr von uns auch solche Aktionen bei Festen zu denen man eingeladen ist durchführen.
    Das ist Präsenz zum anfassen und nur so kann man junge Leute wirklich begeistern!


    Gruß, Horst.


    PS: Ich gehe davon aus, daß es weitergeht - aber jeder muß sein Schärflein dazu beitragen...

    Hallo Stephan,


    ich mache es genauso wie Du.
    Kurz in der DUKA den Schieber hochziehen und fühlen können was drin ist hat was für sich...


    Wechselsack benutze ich gar keinen (genug Kassetten...)
    und die Kassetten werden vor dem Laden mit dem Kompressor durchgeblasen,
    was ich effektiver finde als mit so einem Luftdöschen.


    Unter Stichwort "Kompressor" sind hier einige Beiträge geschrieben worden...


    Gruß, Horst.

    Hallo Hako!


    Ich habe es seinerzeit auch immer in Kassetten abgegeben und so würde ich es auch wieder tun,
    sollte ich mal etwas Farbiges belichten.
    Meine Kassetten sind dann mit Namen und Anschrift sowie der gewünschten Entwicklung angeschrieben.
    Ich finde das ist der einfachste und sicherste Weg.
    Damals in Köln (1990...) bei Bachor konnte ich sogar auf die Kassetten warten,
    die haben die Filme schnell in die Hänger getan und dann konnte ich die Kassetten gleich mitnehmen wenn ich wollte.
    Meistens habe ich aber einen Spaziergang gemacht und dann nach einer guten Stunde alles mitgenommen,
    bis auf das Geld was ich daliess :wink:


    Gruß, Horst.

    Hallo Uli!


    Ich freue mich und bin gespannt, die Adresse für den Versand hast Du ja.
    Sobald es da ist sage ich hier bescheid, mache ein paar Bilder und schicke es gleich weiter an OleT.


    OleT:
    Schick mir bitte Deine Adresse per Mail, dann bereite ich schon alles für den Weiterversand vor.
    Übrigens ein interessantes Objektiv, Dein Weitwinkel-Aplanat...


    Uli:
    Du bekommst von mir natürlich je einen Kontaktabzug! :-))
    ... wenn schon denn schon!


    Gruß, Horst.

    Hallo Uli!


    Ich bin auch dabei und würde das Objektiv in die besagte Irisblende der 18x24 von 1891 stecken.
    Ich will aber nicht drängeln... wäre aber schnell fertig.
    Sobald es hier ist brauche ich nicht länger als eine Woche bis zum Weiterversand.


    Gruß, Horst.

    Hallo Uli!


    Ich habe hier auch ein Rectilinear für 5x7 stehen mit dem ich eine Aufnahme beisteuern kann.
    Drauf steht:


    Thornton Pickard
    Alfrinichum
    7x5
    Ruby Rapid Rectilinear


    Mit Blende 8 - 44 ist es erstaunlich lichtstark und es ist superleicht!
    Obwohl es offensichtlich für 5x7 gedacht ist (um die 210mm wahrscheinlich)
    werde ich es natürlich ohne Reduzierung an meine 18x24 in die Universal-Iris klemmen...


    Ich würde sofort auch mit den dicken Aplanaten fotografieren :D ,
    will einer eins mir richtig großem Bildkreis loswerden? :wink:


    Gruß, Horst.

    Hey Ole!


    So eine Gandolfi möchte ich gerne mal in den Händen halten.
    Ich war vor ein paar Wochen an einer Gandolfi 8x10 dran habe aber dann doch nicht geboten,
    weil ich zu wenig weiss von diesen Kameras.
    Ich glaube wir müssen uns wirklich mal treffen irgendwo zwischen Luzern und Bergen
    und dann machen wir ein *RBC-Treffen mit unseren 30x40ern :wink:


    Gruß, Horst.


    PS... Für alle die es nicht wissen: *RBC = reall big camera :aug (this name is designed by Ole)

    Hallo Michael!


    Vielen Dank, ich hatte mir beinahe so etwas gedacht...
    So habe ich aber Gewissheit und kann vielleicht doch mal was mit dem Belichtungsmesser anfangen :D
    Denn besser als Soligor sind sie auf jeden Fall (wenn sie funktionieren!), das weiß ich...


    Gruß, Horst.