Posts by norma

    Die Lithographie gehört nicht zu den Edeldruck Verfahren aber ich möchte hier trotzdem gerne ein Ergebnis zeigen welches auf diesem Wege entstanden ist.

    Ich nutze dafür sogenannte Lithofolien die mit dem Laserdrucker gedruckt werden, diese braucht dann weder geätzt oder sonst irgendwie behandelt werden sondern wird dann wie die bekannten Steine abwechselnd mit Wasser und Farbe behandelt.

    Dort wo der Laser Toner platziert hat nimmt die Folie die Farbe an, ohne Toner stößt das Wasser auf der Folie die Lithofarbe ab weil sie auf Fett, hier Leinöl, basiert.

    Gedruckt auf Fabriano Büttenpapier.

    Bisher bin ich noch nicht ganz so fit in diesem Prozess aber es begeistert mich echte Drucke herzustellen. Die Haltbarkeit ist nur noch durch das Papier begrenzt. Die Farben auf Leinölbasis, zumal die schwarze, ist unbegrenzt haltbar, Jahrhunderte sind keinerlei Problem.


    Die Ergebnisse sind natürlich nicht so scharf wie eine echte Dukavergrößerung aber doch sehr detailreich und die Wiedergabe der Halbtöne finde ich schon sehr beeindruckend.


    Es lassen sich auf diese Art natürlich auch digitale Bilder drucken, was es umso interessanter macht.


    Meine bisherige Ausrüstung erlaubt es mir bis 30x40cm zu drucken, zum einen kann mein Laserdrucker nicht größer und auch meine Druckpresse ist auf dieses Format limitiert.


    Dieser Druck ist 20x30cm, inkl. dem dünnen Rahmen. Der Scan lässt die Textur des Papiers sehr deutlich hervortreten, in Original sieht das Ergebnis deutlich harmonischer aus.

    Es ist schon ein recht schwieriges Motiv für diesen Prozess weil das Bild sehr viele unterschiedliche Halbtöne hat, es gefällt mich aber sehr gut.


    Mit dem Auftragen der Farbe tue ich mich noch etwas schwer, es ist sehr wichtig das es nicht zu viel und nicht zu wenig ist. Sonst wird der Druck zu dünn oder die Farbe wird bei Drucken auseinander gepresst was die schwarzen Partien unansehnlich macht.


    Interessant für Fotografen die gerne den 6,5x9cm Planfilm nutzen, es sind zwei Spulen mit dabei die jeweils 6 Planfilme aufnehmen.

    Dazu eine Spule für KB und die 120er und 127er Rollfilme.

    Dosen des 2000 Systems gibt es in verschiedenen Ausführungen recht günstig zu kaufen, falls jemand eine Einzeldose braucht.


    Alles einwandfrei in Ordnung, voll funktionstüchtig und Lichtdicht. Wurde selten benutzt, sieht man sicher ganz gut an der Farbe der Spulen.


    Preis wäre VB 69 Euros zzgl. 6 Euros Porto für ein DHL Paket


    Privatverkauf, keine Gewährleistung und keine Sachmangelhaftung.


    Sehr gut erhaltenes Trioplan von der Firma Meyer in Görlitz.

    Ich habe dieses Objektiv gerne mit Dry Plates verwendet die eine hohe Empfindlichkeit für blaues und UV Licht haben, dieses lässt das Trioplan besser passieren als verkittete Anastigmate.

    Wie alle drei linsige Achromate sind sie weicher in der Bildwiedergabe bei offener Blende aber bei Arbeitsblende sehr scharf.

    SO lässt sich die Bildwiedergabe sehr schön durch die verwendete Blende steuern.

    Mit den modernen Objektiven ist das in dieser Form nicht mehr möglich.

    Das Glas ist sauber und klar, der Verschluss funktioniert, wie immer keine Garantie auf die 100% Genauigkeit der Zeiten weil ich sie nicht messen kann.

    Der Ibsor ist ein Verbundverschluss, d.h. er braucht nicht gespannt zu werden. Ich finde das immer sehr praktisch, das verhindert das sich beim Spannen noch etwas verstellt und man kann jederzeit auch noch weitere Auslösung machen ohne das etwas verwackelt.

    Anschlussring ist mit dabei

    Preis ist 99 Euros + 5 Euros für den DHL Paket Versand.


    Ich bin ja auch mit 8x10 und Wetplate im Gelände unterwegs. Größer würde ich aber nie machen, denn das größere Format ist dann doch allzu oft die "Begründung" dafür, langweilige Perspektiven einzunehmen.

    Wie in dem Video und vielen seiner anderen zu sehen.

    Gigantismus ist halt keine Fotografie, auch wenn es imposant aussieht.

    Ehrlich gesagt habe ich es nie so richtig verstanden warum die Formate immer mehr ausufern müssen.

    Du hast schon recht das viele Motive dann wirklich langweilig sind. Am schlimmsten finde ich Portraits die in den ULF gemacht werden, absolut sinnfrei in meinen Augen, und die abgelichteten Personen sehen für mich aus wie eine Karikatur ihrer selbst.


    8x10" ist ein sehr guter Kompromiss, ich wollte nicht mit einem Kleinbus durch die Welt fahren nur um ein Foto zu machen das dann einen Berg mit Schnee zeigt.

    Aber wir Menschen sind nun mal verschieden und das ist auch ganz gut so.

    Die Toyo ist die einzige Vollmetall 8x10" Fieldkamera, denke das sie als der Standard unter diesen Kameras bezeichnet werden kann.

    Das Gehäuse hat stärkere Gebrauchsspuren aber es ist alles technisch in Ordnung und funktioniert einwandfrei.

    Der Balgen wurde letztes Jahr in Japan erneuert und wird nun für viele Jahre seinen einwandfreien Dienst verrichten.


    Für die Kamera habe ich mir einen Sinar/Copal Hinterlinsenverschluss adaptiert um so die deutlich günstigeren Objektive in Sinar Druckblende oder in Normalfassung verwenden zu können.

    Der Verschluss arbeitet einwandfrei in allen Zeiten aber wie immer keine Garantie für die Genauigkeit weil ich kein Messgerät habe. Meine Aufnahmen waren aber immer einwandfrei belichtet.


    Es könne natürlich auch Objektiv auf Sinar Platte im Verschluss angesetzt werden, es ist quasi auch ein Plattenadapter der sonst allein schon 150 Euros kostet.

    Der Verschluss kann jederzeit wieder herausgenommen werden um ihn an einer Sinar zu verwenden. Der Entsprechende Drahtauslöser ist mit dabei.


    Dazu gibt es noch eine versenkte Toyo Objektivplatte.


    Preis 2399 Euros inkl. Paketversand mit DHL, versichert bis 500 Euros. Wer es höher versichert möchte schaut bitte bei DHL nach was es kostet, die Kosten dafür übernimmt der Käufer.

    Wegen Privatverkauf keine Gewährleistung und keine Sachmangelhaftung


    Bitte hier keine Fragen, Posts oder Kommentare abgeben, bitte haltet Euch an die Regeln für den Marktplatz, alle Fragen nur per PN direkt an mich.



    Der Film hat eine nominale ISO 100. Bei Kunstlicht reduziert die sich etwas, je nach Lichtfarbe.

    Ich belichte nach ISO 80.

    Da ich Blitzlicht verwende mache ich eine Lichtmessung, also das gesamte einfallende Licht in einer Durchschnittsmessung, das kommt ganz gut hin.

    Bei Dauerlicht kannst Du auch so vorgehen oder per Spotmessung auf eine Graukarte messen oder den hellsten Punkt anmessen der noch Zeichnung im Negativ haben soll und zwei Lichtwerte überbelichten.

    Du kannst auch auf den dunkelsten Punkt messen der noch Zeichnung haben soll und dann zwei Blenden unterbelichten.

    Das Ganze funktioniert natürlich nur wenn Du weißt wie der Film und der Entwickler zusammen arbeiten und am Ende auch die ISO 80 bei rauskommen.


    Die Auszugsverlängerung hast Du ja bereits mit eingerechnet.


    Mit der App auf Deinem Smartphone sollte das funktionieren, wenn Du Dir sicher bist dass die App verlässliche Werte ausgibt.


    Über einen Schwarzschildeffekt kann ich nichts sagen weil ich halt Blitzlicht verwende, hauptsächlich aus dem Grunde das ich nie in diesen Bereich gerate.


    Standardmäßig würde ich bei 1 Sekunde verdoppeln, bei 10 Sekunden verzehnfachen, denke dass das als erste Richtwerte passen könnte.

    Entscheidend ist sicherlich wie hoch die Silberdichte in der Emulsion ist, wenn ich mir die Ergebnisse so ansehe scheint sie recht hoch zu sein, jedenfalls höher als bei den Foma Filmen, eher so wie bei den Ilford FP4 Filmen.

    Vermutlich kannst Du die Schwarzschild Kompensation von dort übernehmen.


    Der Filmhersteller wird dazu nichts veröffentlichen weil beim Röntgen der Schwarzschildeffekt nicht zum Tragen kommt, jedenfalls nicht wenn der Radiologe alles richtig macht.


    Hoffe das ich Dir etwas helfen konnte.

    Die optische Physik stimmt nach wie vor aber anscheinend bin ich nicht in der Lage es so zu erklären das es verstanden wird.


    Dann müsst Ihr die Blenden halt so erstellen wie der PeterK es erklärt hat.


    Dann müssten die Supertele Objektive an den KB Kameras, wie z.B. ein 2/300mm einen Blendendurchmesser von 150mm haben, haben sie zwar nicht, funktioniert aber trotzdem.


    Die mechanische Blende hat zunächst gar nichts mit dem optischen Durchmesser zutun, je nach dem wo sie in dem optischen System platziert ist kann der Ø der mechanischen Blende deutlich kleiner sein als der gerechnete Durchmesser.


    Das ist der Gedankenfehler dem viele erliegen, der Hersteller eines Objektives wird die Blende nicht dort hin setzen wo der größte Durchmesser benötigt wird sondern dort wo er mit dem Kleinsten auskommt.

    Diese Anleitung von PeterK ist eher mit Vorsicht zu genießen, so wie er schreibt das man einfach die Lamellen so weit schließt das sie gerade noch außerhalb der lichten Weite des Objektives liegen ist Quatsch.

    Das funktioniert nur so einigermaßen mit Tessar Typen weil sie negative Frontgruppe haben.


    Entscheidend ist wie das Objektiv aufgebaut ist, hat die Frontgruppe eine positive oder eine negative Wirkung, wie weit stehen die Linsengruppen von der Blende ab und noch ein paar Punkte die jetzt nicht so wichtig sind.

    Gerade SSW Objektive haben meist eine positive Gruppe, d.h. das Lichtbündel verjüngt sich zur Blende hin was bedeutet dass die lichte Weite des Objektives größer ist als die lichte Weite des Blendendurchganges sein muss, das kann durchaus einen 1/3 Blendenwert und sogar noch mehr ausmachen.

    Wäre das nicht so könnte z.B. ein 5,6/210mm nicht mehr in einem Verschluss der Gr. I verbaut werden.

    Diese Verschlüsse haben eine max. lichte Weite von 30mm wobei das Objektiv eine lichte Weite von 210/5,6= 37,5mm hat.


    Von daher ist die Messung auf der Mattscheibe die genaueste Methode die möglich ist, das Objektiv auf oo einstellen mit komplett geöffneter Blende, dann die Blende soweit schließen bis der Beli anzeigt dass das Licht reduziert wird, erst dann habe ich die maximale Blendenöffnung für das jeweilige Objektiv.

    Die anderen Blendenwerte können dann jeweils ermittelt werden indem je ein Lichtwert weniger einen Blendenwert entspricht.

    Es spielt hierbei keinerlei Rolle dass hier der T und nicht der F Wert ermittelt wird, im Verhältnis ändert sich nichts.


    Es war mir wichtig das richtig zu stellen, es sind inzwischen viele Objektive unterwegs die nicht mehr in den originalen Verschlüssen sitzen und viele versuchen hier eine Blendenskala dafür anzufertigen aber wenn dann solche falschen Informationen durch das Netz geistern wird es immer mehr Objektive geben die deutlich abweichen von den Werten auf der Skala.


    Gerade bei SSW Objektiven sollte der Nutzer vorsichtig sein diese einfach in einen anderen Verschluss zu schrauben, ohne Autokollimator würde ich das nicht machen.

    Nur damit kann ich wirklich sehen ob der Verschluss in Ordnung ist und nicht dezentriert oder aus der Planparallelität ist.

    Im Grunde ist es bei solchen Objektiven besser sie zum Hersteller zu schicken und das Geld zu investieren um es richtig einmessen zu lassen.

    Wir reden hier von Teleranzen im Rundlauf und Parallelität im 1/1000mm Bereich.

    Sehr schöne Aufnahme, dieser Ort hat etwas Besonderes, denke jedenfalls das es im Bryce Canyon aufgenommen wurde.


    Die intensive Sonneneinstrahlung dieser Location kommt hier sehr gut zur Wirkung ohne das im Bild etwas darunter leidet.

    Die zarten Wolken passen gut zu den filigranen Säulen.


    Für mich insgesamt sehr stimmig.


    Ich würde den Bryce Canyon auch gerne mal wieder besuchen.

    Mit am Interessantesten waren die ganzen Touries die von einem Aussichtspunkt zu nächsten fahren, ein paar Fotos machen, solche die es schon mindestens eine Billion mal gibt, rein in die Stinkekiste und ab zum nächsten Punkt.


    Wer sich die Mühe macht, so wie Du, und sich zu Fuß durch dieses weitläufige Areal bewegt, wird mit einzigartigen Formationen der Geologie belohnt.

    Meist ist es dort unter menschenleer, nur sehr Wenige nehmen diesen Aufwand in Kauf.


    Nur so am Rande, der Bryce Canyon gehört zu den ruhigsten Orten auf diesem Planeten, wenn nicht gerade ein Flugzeug darüber fliegt beträgt die mittlere Lautstärke dort 14 db (A) Das entspricht in etwa dem "Lärm" den ein Schmetterlingsflügel in Bewegung verursacht.


    Die Formationen in dem Park brechen nahezu jede Schallwelle. Das muss man selber erlebt haben um es zu verstehen, zu erklären ist es kaum.

    Schönes Foto für Zerspanungsmechaniker oder wie die jetzt auch immer heißen.


    Gerade für Betrachter die nicht aus diesem Bereich kommen ist es sicher recht spannend herauszufinden was Du hier abgelichtet hast.

    Na da haben wir ja einen neuen Experten in der Runde, herzlich willkommen.

    Fingerübung im Dezember

    Linhof Master, 210mm, f8, 1/4s, Fomapan 100 in Rodinal 1+50, N-1

    a little bit of movements :)

    Es geht hier schließlich um Dein Foto, also möchte ich hier auch gerne etwas dazu schreiben.

    Ich finde solche Aufnahmen sind nicht so einfach zu bewerkstelligen, von denen die so so im Laufe der Zeit gemacht habe sind einige direkt für die Tonne gewesen.

    Besonders wichtig ist es das der Hintergrund keine teilenden Linien aufweist.

    Bei Deinem Bild wird das obere Drittel dadurch abgeschnitten und ist im Grunde auch überflüssig, in diesem dunklen Drittel ist dann links nochmals ein Teil abgeschnitten.

    Das solltest Du unbedingt vermeiden.

    Du hast hier Blende f/8 verwendet, warum? Für solche Aufnahmen immer f/22 nutzen, es ergibt sich dadurch eine deutlicher Schärfegewinn in der Tiefe, oder wolltest Du diese partielle Schärfe.


    Die Grundschärfe ist da und es ließe sich bestimmt auch noch etwas mehr herausholen, auch was den Kontrast angeht, solche Objekte dürfen gerne eine hohe Brillanz ausstrahlen.


    Dein verwendetes Licht passt eher zu einer Kamera die in einem Hotelzimmer auf den Tisch abgelegt wurde, nur durch das natürliche Licht von Fenster beleuchtet.

    Daher hätte es den Foto sehr gut getan wenn Du es noch etwas gewürzt hättest, z.B. einer Rolle Film, die obligatorischen Zigaretten, auch wenn Du nicht rauchst, am besten stilecht eine Packung Camel "ohne" oder hier eine russische Marke. Eine Tasse Kaffee oder ein harter Drink weil der Auftrag erfolgreich abgeschlossen wurde, ein Notizblock usw.

    So kann dann eine kleine Geschichte daraus werden.


    Solche Arrangements dann so zu drapieren das es nicht drapiert aussieht ist auch schon eine Kunst für sich aber es zu versuchen schult das Auge ungemein.


    Auf jeden Fall finde ich es klasse dass Du Dich daran versuchst, Stillleben sind eine Sache für sich.

    Das Objekt oder die Objekte müssen so aufgebaut sein das es Sinn ergibt, sie müssen zueinander passen, ebenso der Hintergrund, das Licht muss entsprechend gestaltet sein, am besten alles so aufgebaut das es möglich ist die Schärfe dann so zu bekommen wie man sie haben möchte, am besten so das es ohne Kameraverstellung zu bewerkstelligen ist.


    Fotos von Kamera sind eine sehr gute Übung dafür.


    BTW: natürlich kann mit dem Ultron an der IIIb Kamera auch fotografiert werden, natürlich nur KB, hier ein Tmax 100 in Wehner Entwickler:


    Was mir an dem Foto mit der Hasselblad nicht gefällt ist das sie zweidimensional rüberkommt.

    Hat das einen besonderen Grund?

    Es wirkt als wenn hier nur ein Foto abfotografiert wurde.


    Ich mag es lieber wenn die Objekte dreidimensional wirken, so wie sie auch sind.

    Die Schärfe sollte schon knackig sein, finde ich zumindest.


    Hier mein Beitrag, eine Leica IIIb von 1939 mit einem Voigtländer Ultron 2/50 aus den 1950ern, natürlich selber adaptiert :)

    Aufgenommen mit einem Apo Symmar 5,6/210mm aber es würde auch mit jeden anderen Objektiv gehen wenn es auf f/22 abgeblendet wird.

    Ich möchte kein Spielverderber sein aber wie sieht das rein rechtlich aus wenn Ihr das in diesem Stil aufzieht?


    Linhof hat darauf eventuell noch einen Musterschutz was ein Nachbauen rechtlich zumindest fragwürdig werden lässt zumal Linhof immer noch den Service anbietet die Objektive an den Technikas im Werk zu koppeln.


    Für ein bescheidenes Handgeld, versteht sich, aber von uns möchte auch keiner für den Mindestlohn arbeiten.