Posts by norma

    Schön das Du wieder einsteigen willst und Dein Wahlspruch sagt doch schon alles, einfach mal ein paar Fotos machen, wenn etwas nicht funktionieren sollte merkst Du es so am schnellsten.

    So etwas wie vorbeugende Instandhaltung gibt es eh nicht, das ist ein Ammenmärchen :lol:

    Das Streulicht lies sich nicht vermeiden, trotz des verwendeten Kompendiums.


    Diese Objektive sind leider bei jeder Form von Gegenlicht sehr empfindlich aber das wusste ich und habe es in kauf genommen.

    Für mich sieht es aber so aus als wenn es Wolken wären die von einer zweiten Aufnahme stammen könnten, dafür braucht es keinen halben Schieber sondern nur eine zweite Belichtung auf einem Stück Film.

    Wenn eine Aufnahme einen hohen Hell/Dunkelkontrast hat wird der helle Himmel sich wesentlich deutlicher in der Doppelbelichtung bemerkbar machen als der dunklere Vordergrund vor allem wenn der bei der ersten Belichtung bereits heller war.

    Weitwinkelobjektive gehören nicht zu meinen bevorzugten Werkzeugen aber mit dem 6,3/80mm Meyer Weitwinkel Aristostigmat habe ich dann doch ein paar Aufnahmen zur Probe gemacht.

    Da es sich um einen Vierlinser handelt, der dazu auch noch unvergütet ist, neigt das Objektiv stark zu Überstrahlungen.

    Optisch gehörte es seinerzeit bestimmt zum Besten was es auf dem Markt gab aber die Angulone von Schneider sind deutlich einfacher zu handhaben weil sie nur vier Glas/Luftflächen haben und nicht acht.


    Die Überstrahlung gibt dem Bild einen eigenwilligen Charakter, wirkt etwas aus der Zeit gefallen, wenn das landwirtschaftliche Nutzfahrzeug älteren Datums wäre könnte ich auch behaupten dass das Bild im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts entstanden ist.


    Da ich der Meinung bin das gerade von den alten Objektiven viel zu wenig Aufnahmen veröffentlicht werden wollte ich dieses Bild hier zeigen. Gerade zu den WW Aristostigmaten findet sich nicht wirklich viel im Netz.


    Format 4x5"


    Sehr gut erhaltenes Schneider Symmar S in einem Prontor Professional 3 Verschluß. Der teuerste aller mechanischen Verschlüsse, hat zuletzt alleine schon weit über 1000Euros gekostet.

    Es sind meine absoluten Lieblingsverschlüsse weil sie mir das Spannen vor dem Auslösen ersparen.


    Das Glas ist MC vergütet und das Objektiv wurde über Linhof bezogen, es trägt daher auch die entsprechende Gravur.


    Der Verschluss arbeitet zuverlässig in allen Zeiten von 1-125 Sekunden.

    Wie immer keine Garantie für die 100%tige Genauigkeit der Verschlußzeiten weil ich kein Meßgerät dafür habe.

    Wer mit Diafilmmaterial arbeiten möchte sollte die Zeiten zumindest prüfen lassen.

    Für Negativfilm reicht die Genauigkeit aber immer aus, alle meine Filme waren einwandfrei belichtet.


    Das Glas ist sauber, kein Pilz, keine Kittfehler, kein Nebel, kaum nennenswerte Schneideritis.


    Insgesamt ein nahezu neuwertiges Objektiv.


    Riesen Bildkreis, deutlich größer als der von Schneider angegebene, im 8x10" hat das Objektiv noch sehr große Verstellreserven.


    Der Anschlußring ist mit dabei und ebenso die zwei passenden Deckel.


    Preis wäre VB 399 Euros inkl. versichertem Versand. Das muss man heute schon für einen gebrauchten Verschluß dieser Größe zahlen.

    Ihr könnt mir gerne Preisvorschläge machen.


    Verkauf von Privat, keine Gewährleistung und keine Sachmangelhaftung.


    Das hintere Linsenglied sollte sich leicht aus dem Verschluß herausdrehen lassen.


    Wenn Du einen Gummihandschuh hast lege den auf die Küchenplatte, das Objektiv mit der Hinterlinse auf den Handschuh und dann den Verschluß mit zunächst leichtem Kraftaufwand und Druck von oben links herum drehen, dann sollte sie die Linsengruppe bereits lösen.

    Der Gummihandschuh sorgt für die nötige Reibung zwischen der Fassung und der Platte.


    Diese Vergehendsweise hat den Vorteil das Du nicht mit einem Werkzeug abrutschen kannst.

    Wenn dann nicht funktioniert dann drehe die Frontgruppe heraus, das geht ggf. leichter, den Verschluß öffnen und so kommst Du auch an das hintere Glas heran.

    Beim Xenar ist die Hinterlinse verkittet, Du brauchst daher das Glas nicht aus der Fassung herausnehmen, es reicht wenn Du die Linsengruppe aus dem Verschluß herausschraubst, dann kommst Du auch an das Glas heran und wenn der Butzemann sich auf der Oberfläche befindet kannst Du ihn nun leicht entfernen.


    Für solche Aktionen nutze ich saubere Mikrofasertücher, die zerkratzen nichts und reinigen 100% sauber.

    Ggf. ein Hauch destilliertes Wasser, mehr braucht es nicht, auf keinen Fall Alkohol verwenden.


    Optisch kommt ein solcher Fremdkörper nicht zu tragen, das ist physikalisch nicht möglich, das einzige was passiert ist das sich die Lichtstärke dadurch reduziert was aber bei dem Verhältnis zwischen dem Körnchen und dem Rest der Linse einen rechnerischen Wert ergibt der in der Praxis aber unbedeutend ist.


    Bei meinen Objektiven entferne ich solche großen Partikel aber lieber aus den Objektiven, sie können eventuell ein Nähboden für Pilzsporen sein und dann das Glas befallen.

    Wenn es ein Silikat ist, also z.B. ein Körnchen aus Sand, besteht die Gefahr nicht aber für mich sieht es nach etwas anderem aus.

    Was bei diesen alten Verschlüssen wichtig ist das die Blendenlamellen nicht mit Reinigungsbenzin in Berührung kommen.

    Um mögliche Reflexe 100% auszuschließen wurden die Blendenlamellen aus Hartgummi hergestellt, das funktioniert ohne Probleme wenn die Blende nicht in einer Affenartigengeschwindigkeit verstellt wird, dann kann es sein das sich eine Lamelle verabschiedet und Benzin härtet das Gummi derart durch das es spröde wird und regelrecht zersplittern kann.

    Daher bei diesen alten Objektiven darauf achten, keine Alkohol an die Linsen lassen weil er den Linsenkitt anlöst und kein Benzin an alte Verschlüße die Gummilamellen haben, auch nicht an Tuchschlitzverschlüsse, die sind mit Gummi kaschiert das dann ebenfalls spröde wird.


    Wer sich an diese kleinen Grundregeln hält den werden diese Objektive und Verschlüße überleben.

    Alle Achtung, was für eine Leistung, ich würde die Geduld vermutlich nicht aufbringen aber finde es wirklich faszinierend was mit dieser Technik möglich ist wenn man sie beherrscht.


    Die Platten in dieser Größe zu beschichten ist sehr beachtlich.


    Auf den ersten Blick sehen die Ergebnisse sehr gut aus.

    Solche Aufnahmen mag ich ganz gerne, mache ich für mich selber auch immer mal wieder und wenn es nur dafür ist das ich mich erinnere wo ich überall mit meinem Rad schon war und die GF Ausrüstung hingebuckelt habe.


    Schön das Du hier ein Culminon verwendet hast, ich habe auch eines und nutze es hin und wieder, es ist nicht so rasiermesserscharf wie ein Xenar aus der Zeit was aber manchmal sehr gut passt.


    Und leider immer wieder der Mais, ist wirklich wie eine Seuche dieses Zeug, großes Kino wenn die Ernte losgeht und steinalte Jäger mit Flinten um die Felder postiert sind. Frage mich dann immer von wo die größere Gefahr ausgeht, von den Wildsauen oder den sehr betagten Jagdgesellen X/

    Das Xenar sitzt doch in einem Compur I.

    Es ist halt nur die alte Ausführung, bei denen waren die Einschraubgewinde und auch der Montagedurchmesser größer als bei den heute noch verwendeten Größen.

    Du zeigst es mit dem Messschieber, der Anschlußgewinde Ø ist etwa 40mm. Das Messgerät liegt ausserhalb des Gewindedurchmessers, daher kommst Du auf 47mm.

    Beim Compur II sind es mindestens 50mm.


    Diese alten Verschlüsse sind sehr zuverlässig, ggf. müssen sie einmal gereinigt werden aber dann werden sie wieder 100 Jahre ihren Dienst verrichten.

    Sehr seltenes original Hugo Meyer Doppel Plasmat, hier in der normalen Lichtstärke von f/5,5

    Dafür ist das Objektv deutlich kleiner und leichter als die Variante mit f/4

    Leuchtet abgeblendet sogar noch 8x10" aus ist aber eher für 13x18 (5x7") oder 4x5" geeignet.


    Zusammengesetzt aus zwei Plasmatlinsen 11/360mm


    Extrem aufwendige Messingfassung mit kreisrunder Blende.

    Sauberes Glas, voll einsatzfähig.


    Ein wunderschönes Stück Objektiv Geschichte welches sich aber noch hervorragend zum Benutzen eignet.


    Der Frontdeckel ist mit dabei sowie der Anschlußring.


    Preis wäre 349 Euros zzgl. DHL Paketkosten von 4,99 Euros.


    Schöne Ergebnisse!

    Hattest du da auch eine Auszugskorrektur genutzt? So weit das bei den Abständen und KB überhaupt messbar wäre.

    Und wie hast du überhaupt scharfgestellt?

    Und zeig doch bitte mal her das Ding! :)

    Inzwischen habe ich mit verschiedenen Brennweiten experimentiert und nun weiß ich das 75mm die ideale Brennweite für KB ist und hier muss ich auch noch keinen Auszug korrigieren solange ich nicht zu weit in den Nachbereich gehe.

    Mit einer 100mm Brennweite nehmen die Probleme mit dem Scharfstellen zu und es ist auch schon bei mittleren Entfernungen nötig die Einstellung zu korrigieren.

    Bei allen Brennweiten ist es wichtig die Schärfe bei der verwendeten Blende einzustellen, auch das Abblenden verursacht deutlichen Focus Shift.