Posts by norma

    Ich bin mir fast sicher das hier ein Fehler beim Zusammenbau gemacht wurde. Sicher ändert sich die optische Rechnung wenn ein Linse bearbeitet wurde, auch wenn es "nur 1/100mm" ist.

    Ein Fachbetrieb, der solche Arbeiten durchführt, hat aber sicher zu stellen dass das Objektiv wieder richtig eingemessen wird.

    Durch den Abstand der Linsen kann die Brennweite verändert werden, das ist eine Gratwanderung zwischen optische Qualität und eben dem Fokuspunkt.

    Eine Veränderung der Brennweite um 10mm, so wie Sebastian es beschreibt, entsteht nicht durch das Polieren und Neuvergüten der Linsen sondern bei der Schusseligkeit beim Zusammenbau.

    Es werden nicht nur GF Objektive repariert, was macht man denn mit einem KB Objektiv wenn die Fronlinse ersetzt wurde? Sagt man dem Kunden das er nur noch im Nahbereich fotografieren kann? Hier muss der Fokuspunkt exakt wieder eingestellt werden und das geht auch.

    Die gelieferten Ersatzlinsen haben immer andere optische Werte als die original Linse und daher muss das System wieder genau angepasst werden und zwar optisch, nicht mechanisch..


    Eine Möglichkeit wäre das eine der Linsen sich beim Zusammenbau verkantet hat und nicht richtig in Anschlag sitzt, selber sehen kannst Du es aber nur bei den äußeren Linsen, so ein Schiefstand ist sehr schwer zu identifizieren macht sich aber optisch extrem bemerkbar.


    Möglich wäre auch das denen das Objektiv aus den Hand gefallen ist und jetzt dezentriert ist, das kann man aber feststellen wenn das Objektiv mit der O-Platte gedreht wird und die Schärfe wandert. In einer Sinar geht das sehr gut weil die Platten in allen vier Pos. passen. Ein Linsenschiefstand zeigt ein ähnliches Phänomen. Zumindest kann der Fehler dann schon eingegrenzt werden.


    Wenn Du einen anderen Verschluss zur Hand hast würde ich die Linsen zunächst dort einschrauben und schauen ob sich etwas im Fokuspunkt ändert.

    Die Verschlüsse sind mit Abstand die empfindlichsten mechanischen Teile des ganzen Objektives, wenn die beiden Gewinde nicht mehr planparallel sind, z.B. durch einen Sturz, bekommst Du ums verrecken kein scharfes Bild mehr.


    Hast Du denen nur das Objektiv mit dem Verschluss zugesendet oder zusammen mit dem Konus und der Einstellfassung?

    Ich würde den Anbieter in Englisch anschreiben, die sind meist sehr rege und antworten wenn Sie ein Geschäft machen können.

    Denke das der Kontaktbutton oder die E-Mail Adresse zu identifizieren sein wird.

    Wista 45SP Ganzmetall Laufboden/Fieldkamera
    Es ist das Flagschiff unter den Wista Fieldkameras, sie besitzt alle wichtigen Verstellmöglichkeiten, vorne kann sie in beiden Ebenen gekippt und verschiftet werden. Das Rückteil kann entweder über den Mikrotrieb um die Horizontale gekippt werden oder das ganze Rückteil über eine Zentralschwenkung. Alles sehr durchdacht konstruiert. Die Kamera ist relativ klein weil der Laufboden nicht so lang ausgeführt wurde, er reicht aber um ein 360mm Tele Xenar zu verwenden oder ein 270mm Objektiv normaler Bauweise. Mehr sollte niemand brauchen und falls doch gab es in diesem System eine 600mm lange Laufboden Verlängerung und einen entsprechenden Balgen dazu. Das ist auch ein weiterer großer Vorteil dieser Kameras, der Balgen ist wechselbar, es gibt dafür auch Weitwinkelbalgen.
    Der hier verbaute Balgen ist noch der extrem aufwendig gefertigte aus feinstem Leder, innen mit Seide kaschiert. Wenn der von Zeit zu Zeit etwas feine Lederpflege erhält wird er sicher noch ein Fotografen Leben durchhalten.
    Die Kamera habe ich selber viele Jahre hindurch benutzt und einige hundert Aufnahmen damit gemacht. Die Mattscheibe ist super hell, eine Fresnellinse ist mit eingebaut die eigentlich bei allen Brennweiten optimal funktioniert, mit dem montierten Lichtschacht erübrigt es sich in den meisten Fällen ein Dunkeltuch zu verwenden.

    Preis 789 Euro zzgl. DHL Versandkosten, sollte in etwa ein Paket bis 10kg werden.

    Verkauf von Privat, daher keine Gewährleistung und keine Sachmangelhaftung.

    In absoluten Traumzustand, sehr wenig benutzt.

    Gekauft über Sinar, daher mit Sinaron SE bezeichnet.

    Sicher eines der besten GF Objektive überhaupt.

    75° Bildwinkel, echte Apo Korrektur, ED Linsen usw.

    Werden in Japan und Nord Amerika für über $2000 gehandelt.

    Die 180mm Brennweite ist recht selten aber für 4x5" fand ich sie immer ideal, entspricht eher dem gewohnten 50mm Brennweite in KB. Ist auch besser für Table Tops geeignet und auch schon als Portraitoptik zu nutzen.


    Bildkreis lt. Rodenstock 276mm, soll aber unverstellt auch 8x10" ausleuchten. Filtergewinde Ø67mm, Gewicht 410g.


    Makelloses Glas, ebenso die Vergütung, Verschluss läuft einwandfrei in allen Zeiten.

    Preis wäre 1199 Euros zzgl. DHL Versand für 5,99 Euros, dann bis 500 Euros versichert, sonst kommen nochmals 6 Euros dazu für eine Versicherung bis 2500 Euros.


    Trotz des wirklich neuwertigen Zustandes muss ich als Privatverkäufer die Gewährleistung und die Sachmangelhaftung ausschließen.


    Erstklassiges Vergrößerungsobjektiv, kein Problem damit ein 4x5" Negativ auf 60x90cm oder noch stärker zu vergrößern.

    Optisch ist in der Bildqualität für mich kein Unterschied zu den Rodagon Objektiven festzustellen.

    Vierlinser nach dem Tessar Prinzip. Rodenstock hat es seinerzeit für Vergrößerungen von 2-8x empfohlen, das sind etwa 800x980mm bei einem 4x5" Negativ.


    Ich gebe es nur ab weil ich mit einer 135mm Brennweite besser klar komme.

    Das Objektiv ist einwandfrei erhalten, Glas ist sauber und klar, Blende arbeitet einwandfrei und ist frei von Öl.

    Frontdeckel ist mit dabei und den original Karton habe ich ebenfalls noch.

    Das Objektiv hat das Standard M50 Gewinde und passt z.B. in die Durst LABLA 50 Platine


    Preis 69,90 Euros zzgl. 4,99 Euros für einen DHL Paketversand.


    Der Preis für das Filmmaterial sollte tunlichst eine untergeordnete Rolle spielen - wer am falschen Platz spart, wird nicht glücklicher. Außerdem ist GF keine Massenproduktion, wo Film ohne Ende verballert wird! Das Mantra lautet doch "Entschleunigung", odrrr?

    [Ich bin jedenfalls schon mit meinen ca 10 Bildern pro Tour seltsam aufgefallen.]

    Preislich (sic!) ganz sicher eine Alternative. Aber der hat nun mal eine spezielle spektrale Charakteristik. Das ist der Grund, weshalb er mich interessiert.


    No offense intended. Oder auf gut deutsch: Ist nicht polemisch gemeint. Ich finde nur, dass man Filmmaterial anhand seiner zu erwartenden Eigenschaften auswählen sollte.

    Der Preis ist für mich schon entscheidend und da bin ich ganz bestimmt nicht alleine mit.

    Eine Zeitlang war ich weg vom Fomapan, dann habe ich den FP4+ verwendet aber daraus keine Vorteile für mich ziehen können, also wähle ich dann das deutlich günstigere Material.

    Denke das wir uns einig sind, die Preise die Kodak, Fujifilm, Ilford, Bergger und nun auch Adox aufrufen sind einfach nur frech und das sie das machen können hängt auch damit zusammen das GF Fotografen das Spielchen mitmachen.

    Wie bitte soll es zu erklären sein das ein Blatt Tmax 400 5 Euros kostet? Und das in einer 50er Packung. Die sind völlig von Sinnen. Der FP4+ kostet fast 2 Euros in der 25er Packung und 1,60 Euros in der 100er.

    Mich würde wirklich mal die Kalkulation interessieren.

    Ich vermute mal das die Hersteller unbedingt wieder an die Margen der früheren Jahre anknüpfen wollen, damals wurden Filme zum vierfachen Herstellungspreis verkauft. Vermutlich am besten jetzt noch eine Schippe drauflegen.

    Warum ist der Röntgenfilm soviel günstiger, gibt es irgendetwas an diesem Film was einen so deutlich niedrigeren Preis erklärt? Ich wüsste da keinen Grund.

    Daher ist für mich die naheliegendste Erklärung das wir bei dem Panfilmen abgezockt werden und wenn die Hersteller nicht aufpassen machen sie das zarte Pflänzchen der Wiederbelebung damit zunichte.

    Natürlich müssen sie Geld verdienen aber das muss ich genauso und es fällt mir schwer soviel für ein einziges Stück Film auszugeben.

    Den teuren Film zu nehmen schützt wohl kaum davor eine Aufnahme zu verballern, meist liegt es doch wohl an uns selber.


    Wenn ich denn mal mit der GF losziehe mache ich 20-30 Aufnahmen, da erscheinen die Preise sehr relevant.

    Von diesen Aufnahmen, dann alle auf Fomapan, ist vielleicht mal einer dabei der Fehler in der Schicht hat, auch mal ein oder zwei die ich aus Unachtsamkeit etwas zerkratzt habe aber egal, von der Kopierbarkeit, ob digital oder analog kann ich alle Negative nutzen es sei denn ich habe Mist gebaut.


    Aber mit den Filmherstellern ist es z.T. wie mit den Bäckern die die Brötchenpreise erhöhen weil das Mehl so teuer geworden ist, klar fünf Cent rauf obwohl der Mehlanteil vielleicht 2-3 Cent am gesamten Brötchen ausmacht. So argumentieren die Filmhersteller wenn z.B. der Silberpreis hochgeht, die Preise gehen aber nicht wieder runter wenn der Silberpreis sinkt.

    Bücher werden teuer weil das Papier teurer geworden ist, bei einem 250 Seiten Büchlein für 22 Euros, wieviel davon ist wohl der Papieranteil?

    Das kann alles glauben wer will, ich habe da so meine Zweifel.


    Dies ist meine persönliche Meinung, nicht repräsentativ und ich will hier auch niemanden angreifen.

    Habe den Film in 4x5" und in 8x10" verwendet, entwickelt in Adox FX-39 II

    Belichtet auf ISO 160 oder 125

    Ich fand ihn recht gutmütig.

    Wie schon erwähnt sind alle Foma Filme recht kratzempfindlich und z.T. haben sie auch Oberflächenfehler gleich mit dabei.

    Ist manchmal etwas nervig aber der Preis ist halt unschlagbar.

    Alternativ vielleicht einen Röntgenfilm ausprobieren?

    Ich nutze jetzt nur noch den Fomapan 100, ich habe keinen großen Unterschied zum 200er gesehen aber ich bin auch keiner der seine Filme mit hochwissenschaftlichen Mitteln untersucht.

    Scannen und auch das Vergrößern ging immer einwandfrei bei mir.

    Die perspektivisch korrekte Darstellung gelingt durch Ausrichten der Kamera entsprechend den Wasserwaagen bei Verwendung von Objektiven, welche bei gegebenem Format etwa den natürlichen menschlichen Sehwinkel darstellen. Der Bildausschnitt wird dann mit Hilfe der Standarten festgelegt, eine „Korrektur“ ist nicht erforderlich und auch nicht richtig.

    Anscheinend hast Du Dir nicht die Mühe gemacht und Dich wirklich mit dem Thema beschäftigt, ist auch egal, wer seine Weitwinkelobjektive bis zum Anschlag verschieben möchte soll das gerne machen.

    Es scheint Fotografen zu geben die es mögen wenn Gebäude bollig aussehen, ist halt Geschmackssache, Tatsache ist und bleibt das unser unbewaffnetes Auge so nicht sieht oder kennt jemand jemanden der seine Augen vershiften kann?


    Das die Standarten ausgerichtet werden müssen dürfte hier jedem bekannt sein, es geht lediglich um das letzte Stück und ob man es 100% ausrichtet oder ein wenig der stürzenden Linien im Bild lässt.

    Das ist der Punkt, nichts anderes, es wirkt natürlicher wenn hohe Objekte nicht zu 100% ausgerichtet werden.


    Die einzige richtige Art Gebäude zu fotografieren ist und bleibt die Zentralperspektive. Dann hast Du eine wirklich perspektivisch richtige Darstellung.


    Mit verschobenen Objektiven zu arbeiten ist eine Krücke, nichts weiter, vor allem wenn noch extreme Weitwinkel benutzt werden, schauderhaft.

    Das ist ja mal ne Ansage, zu den günstigsten Anbietern gehörte Fujifilm nie, damit sind sie in den absoluten Luxussektor aufgestiegen.

    Für mich sind die Produkte damit uninteressant.


    Sollen Sie doch ihre Filme einstampfen, es langt irgendwann auch mal.

    Wenn man die technischen Möglichkeiten einer GF-Kamera nicht nutzen möchte, kann man ja eine KB-Kamera nehmen.

    Es ist aber ein Unterschied in der Wahrnehmung, ob man vor einem hohen Haus steht, oder ein nicht entzerrtes Haus auf dem Papier hat.


    Ein Centerfilter trimmt nach meinem Verständnis nicht auf eine gleichförmige Helligkeit, sondern auf die vorhandene, aber nicht vom Objektiv verfälschte Helligkeit.

    Die "Kunst" dabei ist es nicht zu übertreiben.

    Natürlich macht es Sinn die Stürzenden Linien zu richten, vor allem wenn ich schon mal mit einer GF unterwegs bin, es macht aber keinen Sinn es bis zum Exzess zu treiben weil es dann unnatürlich wirkt. Zu sehen daran das die oberen Gebäudeteile überproportional groß erscheinen.

    Selbst der Altmeister A.Adams hat davor gewarnt das zu machen. Es entspricht nun mal nicht unseren Sehgewohnheiten.

    Selbst ein Auftraggeber würde den Fotografen fragen warum sein Gebäude auf den Fotos so verzerrt aussieht

    Sein Bild "Old Water Tower" (Ansel Adams | Old Water Tower, San Francisco (1961) | Artsy) verdeutlicht das sehr gut. Siehe auch Ansel Adams Meisterphotos Seite 168, hier beschreibt er das Phänomen detailliert. Der Turm wird oben größer im Durchmesser, wie ein auf den Kopf gestellter Kegel, das mag perspektivisch richtig sein aber so sieht es kein Mensch.


    Die Bechers haben die extrem hohen Objekte immer aus der Zentralperspektive aufgenommen um diese "Verzeichnungen" zu vermeiden die unweigerlich entstehen wenn ich sie vom Boden aus fotografiere und die stürzenden Linien durch das Verschieben des Objektives richten wollte.


    Meistens bleibt den Fotografen nichts anderes übrig als diese Gebäude von unter her aufzunehmen, dann ist es aber wichtig die Korrektur nicht voll auszureizen um zu vermeiden dass die Objekte ihre Proportionen verlieren.

    Ein wenig der stürzenden Linien zu erhalten entspricht unserer Sehgewohnheit, je weiter ein Objekt entfernt ist um so kleiner wird es nun mal, also muss ein zylindrischer Schornstein mit zunehmender Höhe immer kleiner werden.

    Der Himmel ist auch ohne Objektiv unterschiedlich hell, das ist völlig normal nur meistens achtet niemand darauf, je nach Sonnenstand, Jahreszeit und Ort ist das mal stärker oder schwächer ausgeprägt.

    Von daher finde ich das ein Himmel, der zwanghaft auf eine gleichförmige Helligkeit getrimmt wird, unnatürlich wirken kann.


    So ähnlich wie ein hohes Gebäude das komplett lotrecht im Bild erscheint auch nicht unserer Sehgewohnheit entspricht, es wirkt für künstlich.


    Nur weil es technisch möglich ist sollte noch lange nicht alles gemacht werden.