Posts by Varg

    Mit den G-Claron Objektiven habe ich einige Tests durchgeführt und der tatsächliche Bildkreis ist deutlich größer als ihn Schneider angegeben hat.

    Wenn Du mit Diamaterial arbeiten möchtest und die allerbeste Schärfe und Farbentransmission haben willst solltest Du von den 440mm Bildkreis ausgehen. Das war der Anspruch von Schneider. Solche Objektive haben nur Leute gekauft die damit Geld verdienen mussten und die verlangten absolute Spitzenergebnisse, eben auch auf Farbmaterial, meist Diapositiv.

    Ich habe mit dem 150mm G-Claron mit 18x24cm Format experimentiert und es leuchtet das Format nahezu aus. D.h. das sind fast 90° Bildwinkel. Bei schwarzweiß Aufnahmen kann der Bildwinkel ohne Einschränkung bis mindestens 80° genutzt werden.

    KLickst Du hier: Schneider G-Claron 9/150mm Bildkreis

    Was ich an der G-Claronen immer schon gut fand ist das sie nur recht einfach vergütet sind, d.h. der Kontrast ist nicht zu hoch wie bei einem MC vergütetem Objektiv, gerade in B&W habe ich dann mehr Spielraum, die Schatten saufen nicht so schnell ab. Gerade weil ich viel mit dem recht hart arbeitenden Röntgenfilm fotografiere kommt mit das sehr entgegen.

    Mehr Informationen, z.B. was den Bildkreis des G-CLaron betrifft findest Du im US Largeformat Forum.

    Allerdings nutze ich vorzugsweise unvergütete Objektive mit dem Sinar/Copal HLV und daher geht nun auch dieses G-Claron weg.

    Hallo,

    kennst sich jemand mit Bausch&Lomb Unicum Verschluss mit Linsen aus? Ich kann da leider nichts finden, welchen Bildkreis 150mm bzw. 200mm Objektive haben.

    Vielen Dank!

    Gruß Frank

    Der Unicum Verschluss ist sehr alt, denke das in den Katalogen nicht so viel zu finden sein wird.

    Häufig sind noch Aplanate darin verbaut. Später hat Wollensak hauptsächlich die Zeiss Objektive in Lizenz gefertigt. Die sind dann aber mit den Namen der Objektive bezeichnet.

    Bei den Aplanaten würde ich abgeblendet von etwa 60-65° Bildwinkel ausgehen weil sie recht kurz gebaut sind. Das 150mm hätte also Reserve für 4x5" und das 200mm reicht gut für 5x7" Der Bildwinkel entspricht in etwa dem Tessar.

    Die Objektive müssen für gute Leistung stark abgeblendet werden es sei denn du willst die hohe Mittenschärfe diese Objektiv nutzen und den Rest auseinanderfließen lassen. Das hat durchaus seinen Reiz.

    Aplanate haben je zwei verkittete Linsen und eine Lichtstärke von ca. f/8. Daran kann man sie meist recht gut erkennen.

    Hallo Varg, hallo alle,

    sobald ich etwas zu zeigen habe, werdet ihr es sicher sehen. Und ich bin gespannt auf Kommentare und Bewertungen. Hoffentlich mit guter Etiquette...

    🤓

    Den Umgang miteinander finde ich hier sehr angenehm, es gibt auch Kritik, positive wie negative. Das gehört dazu.

    Wie sagte Diane Arbus so passend "Niemand wird deine Bilder so lieben wie du selbst"

    Daher ist es wichtig sich der Meinung anderer zu stellen, das öffnet den Blick.

    Bis auf einen Troll ab und an wissen sich hier aber alle zu benehmen.

    Das ist wie immer Geschmackssache. Mir gefallen die Farben nicht wirklich, die Schärfe und das Korn sind aber ok.

    Die Farben können bei der Weiterverarbeitung aber entsprechend anders eingestellt werden, denke ich zumindest. Im Beriech Farbe habe ich keine Erfahrungen. Seit dem Endes des Kodachrome habe ich keinen einzigen Farbfilm mehr belichtet.

    Egal ob einem die Farben, der Bildträger, Korn, Schärfe gefällt oder nicht, es schön das der Film für das GF konfektioniert wird.

    Wir müssen aus dem was da ist das Beste machen.

    Über weitere Bildbeispiele würde ic mich trotz meiner etwas negativen Kritik natürlich trotzdem freuen.

    Vielen Dank fürs Zeigen.

    Hallo Christian,

    ein herzliches Willkommen von mir. Schön das Du Dich hier eingefunden hast.

    Das Großformat kann nicht genug Nutzer haben und ich finde es gut wenn sich Profis aus dem Fach hier beteiligen.

    Vielleicht magst Du uns an Deinen Ergebnisse teilhaben lassen.

    Eines der sehr kleinen und kompakten Voigtländer Apo Skopar Objektive. Baujahr 1952.

    Die Linsen wurden neu verkittet, daher werden hier keine Separationen mehr auftreten.

    Das Objektiv gehört sicher optisch mit zum Besten überhaupt was hergestellt wurde. Komplette Fassung aus Messing, kein Aluminium oder gar Kunststoff.

    Eine sehr aufwendige Blende, nahezu kreisrund.

    Das Glas ist in einwandfreien Zustand, sauber und klar, Vergütung ohne Flecken. Keine Kratzer und kein Pilz auch keine Belag auf den Linsen.

    Blende leichtgängig, minimal Öl drauf zu sehen aber ohne jede Auswirkung.

    Flanschring ist mit dabei, er kann vorn und hinten aufgeschraubt werden, daher ist der Blendenring auch von beiden Seiten graviert.

    Ich verkaufe das Objektiv weil es nicht zu dem gehört was ich nutze, mir ist es, wie soll ich es beschreiben, es ist mir zu scharf zeichnend. Wer so etwas sucht findet hier genau das richtige.

    Mein Preis ist VB 149 Euros zzgl. den Versandkosten von 5,49 Euros für ein DHL Paket.

    Zahlungen bitte über PayPal Freunde und Familie oder + den anfallenden Gebühren wenn jemand den Käuferschutz haben möchte. Überweisung oder abholen geht natürlich auch.

    Also mir gefällt das gescannte Negativ besser. Beim abfotografierten sieht man deutlich mehr Kratzer. Oder hast Du beim ersten Bild diese wegretuschiert?

    Das zweite Bild ist im Negativ sehr hell weil der Hintergrund rein schwarz ist. Wenn ich das scanne habe ich eine Ansammlung von Staub, Flusen und Kratzer, frage nicht. Es ist nicht nur das zu sehen was sich auf der Vorlage befindet sondern auch alles was auf oder unter dem Sannerglas liegt. Daher war das Abfotografieren bei diesem Bild die deutlich bessere Lösung.

    Das erste Bild ist als Negativ dunkler, das kam deutlich besser aus dem Scanner.

    Ich weiß das ich die Scannergläser endlich mal ordentlich reinigen muss, das ist halt auch ein ständiger Prozess.

    Ein sehr gut erhaltenes Schneider Symmar 5,6/150mm in einem Prontor Pressverschluss.

    Dieses Objektiv ist ideal um es mit dem Messsucher der Linhof Super Technika zu verwenden weil der Verbundverschluss nicht aufgezogen werden muss. Ein sehr großer Vorteil. Es macht wirklich einen riesen Spaß eine 4x5" Kamera aus der Hand zu benutzen, der Messsucher der S-Technikas sind hoch genau, die Schärfe passt aus den Punkt.

    Das Glas ist sauber und klar, der Verschluss läuft in allen Zeiten mit plausible Genauigkeit ab. Auch hier gebe ich aber keine Garantie auf die 100% Genauigkeit der Verschlusszeiten.

    Die Steuerkurve passt zu der S-Technika V und den nachfolgenden Modellen, die Nummer stimmt zwar nicht überein aber die Kurve stamm ebenfalls von einem baugleichen Symmar. Meine Aufnahmen haben immer auf den Punkt genau gepasst.

    Anschraubring ist dabei.

    Der Preis wäre 170 Euros zzgl. den Versandkosten.

    Das Objektiv habe ich selber in den Verschluss gesetzt, es wurde von den vergüteten Telemegor Objektiven nie eines von Meyer in dieser Form angeboten.

    Alles wurde mit der nötigen Genauigkeit durchgeführt, die Leistung des Objektives wird durch den Umbau nicht beeinträchtigt.

    Das Objektiv kann bis 4x5" verwendet werden, ein wenig Reserve für Verstellungen sind sogar noch drin.

    Ich habe es mir aber umgebaut weil ich ein Porträt Objektiv für meine Linhof Technika V haben wollte das mit dem Messsucher gekuppelt ist. Eine Steuerkurve ist mit dabei, die Nummer gehört logischer Weise nicht zu dem Objektiv aber sie passt einwandfrei zu diesem Objektiv.

    Gerade für Porträts ist der Messsucher ideal weil ich das Modell gleichzeitig im Sucher haben und auslösen kann. Verstellungen werde hier eh nicht benötigt. Es lassen sich so wunderbare natürliche Aufnahmen machen, niemand muss stillhalten bis eine Kassette eingelegt ist und die ganze GF Routine abläuft.

    Das Telemegor ist sehr schön erhalten, sauberes und klares Glas, der Verschluss läuft in allen Zeiten plausible ab. Wie immer keine Gewähr für die 100% Genauigkeit der Verschlusszeiten weil ich kein Messgerät dafür habe. Meine Negative waren immer richtig belichtet.

    Mit dabei ist der Anschlussring und eine B&W Metallsonnenblende.

    Das Objektiv ist sehr kompakt gebaut und sehr leicht, das war auch der Grund warum ich mich damals entschieden habe es in einen Verschluss zu setzen.

    Mein Preis wäre 269 Euros zzgl. den Versandkosten.

    Ein top erhaltenes Tele Xenar 5,5/360mm von Schneider Kreuznach. Eines der Letzten in dieser Bauart, danach kam dann die schwarze Alufassung.

    Interessant ist das die original Steuerkurve für die Linhof Super Technika V dabei ist. Lässt sich daher für diese Modelle und alle nachfolgenden mit dem Messucher einsetzen. Ab der Super Technika V hat Linhof den Messsucher standardisiert. Daher tragen diese Steuerkurven nur noch die Seriennummern des Objektives aber keine mehr für die Kameras.

    Das Objektiv ist einwandfrei erhalten, das Glas sauber uns klar, der Verschluss läuft gut, die Zeiten laufen plausibel ab. Ich geben aber grundsätzlich keine Garantie für die 100% Genauigkeit der Verschlusszeiten weil ich sie nicht messen kann. Meine Negative waren aber immer einwandfrei belichtet.

    Beide Deckel mit dabei, Flanschring und der original Karton.

    Preis wäre 250 Euros zzgl. den Versandkosten.

    Da ich meine S-Technika verkauft habe biete ich jetzt noch ein paar Objektive mit Steuerkurve an.

    Dann klinke ich mich hier mal mit ein, weil mein Objektivsatz auf unabsehbare Zeit unterwegs sein wird habe ich mir noch einen angefertigt, bis auf das Petzval Objektiv ist es identisch.

    Für diese Aufnahme habe ich auch eine 250mm Meniscuslinse verwendet mit der f/8 Sternblende.

    Aufgenommen auf Tetenal Work Fotopapier das nach etwa 30 Jahren schon verschleiert ist aber daher recht weich arbeitet. Format ist 18x24cm. Maßstab ist 2:1

    Als Entwickler habe ich meinen angebrochenen Adox MCC Express genommen, allerdings etwas mehr verdünnt. Die Entwicklung geht gewohnt rasant von statten.

    Das gezeigte Bild ist ein umgewandelter Scan aber ich habe auch eine Kontaktkopie gemacht, ist auch nicht schlecht. Inzwischen fotografiere ich die Negative lieber ab, dann ist deutlich weniger Staub und Flusen drauf.

    Hier dann noch die zweite Aufnahme die ich Heute damit gemacht habe. Dieses Mal habe ich das Papiernegativ abfotografiert weil sonst jedes Fusselchen und jedes Staubkorn auf und unter dem Scannerglas mit drauf wäre. Die Qualität ist für mich in Ordnung. Aufgenommen mit der Fuji X-H1 und dem Zeiss Macro Planar 2,8/50mm. Es wird sogar das Korn sichtbar bei entsprechender Vergrößerung. Es geht auch deutlich schneller als scannen.

    Verwendet habe ich wieder das steinalte Tetenal Fotopapier 18x24cm mit dem besagten Objektiv. Dieses Mal habe ich eine hell rosafarbene Rose fotografiert.

    Mal ganz doof gefragt: Wofür ist/war denn so ein Tetra-Skopar gedacht? Könntest Du bitte mal ein Bild davon zeigen?

    Ansonsten: Ich finde es großartig und inspirierend, dass Du Deine Arbeit mit dem Altglas zeigst! Bitte weiter so!

    Viele Grüße - Peter

    Vermutlich war das Tetra Skopar für eine Stereolupe oder eine sonstige 3D Anwendung. Es wurden bei den Objektiven sogar Abschnitte abgeschliffen damit die optischen Mitten weiter zusammen kommen. Das ist schon ein enormer Aufwand gewesen. Hinzu kommt dass das Skopar für solche Anwendungen auch eine sehr aufwendige Optik ist. A.W.Tronnier war von seiner Konstruktion damals sehr überzeugt, er hat es als nahezu apochromatisch korrigiert bezeichnet.

    Ich habe hier ein Foto angefügt welches das Objektiv an der Sinar zeigt. Es kommt sehr unscheinbar daher aber das hat sicher ein kleines Vermögen gekostet. Inzwischen kenne ich sehr viele verschieden Voigtländer Objektive aber dieses war mir bisher nicht bekannt. Vor vielen Jahren hatte ich ein Schneider Xenon 2/50mm das aus zwei Linsen bestand, hier waren die Linsen bis nahe der Bildmitte beschliffen. Das war für eine Stereolupe, daher denke ich das diese Optik auch dafür gedacht war, warum aber vier Linsen kann ich nicht beantworten.

    Beachtlich fand ich das es bereits bei 3:1 18x24cm ausleuchtet, vielleicht geht sogar noch ein kleinerer Maßstab, ich werde es einfach mit 2:1 probieren.

    Die Optik kann ich in der Aufnahme drehen so das ich auf der Mattscheibe das Bild beurteilen kann, es ist aber wirklich nicht leicht sich dabei genau zu orientieren, vier Projektionen, auf dem Kopf und Seitenverkehrt. Da hat das Hirn schon echt was zu tun 8o