Posts by MikeN

    Neben der eigentlichen Aufnahme, ist der Print-Prozess wohl der, der den meisten Spielraum für Kreativität zulässt. Das spiegelt sich im Cha­rak­ter der Bildern wieder und ist wesentlicher Bestandteil analoger Arbeit. Die will man eben im Wettbewerb fördern. Der hybride Prozess schließt den kreativen Anteil der analogen Bildentwicklung weitestgehend aus; der wird dann in die digitale Seite gesteckt. Das ist auch gut, aber dafür scheint der Wettbewerb nicht gemacht. Ich stelle mir gerade einen DigiArt Wettbewerb vor, bei dem die Leute meckern, dass man keine analogen Abzüge einschicken kann.


    Ich find den Wettbewerb gut. Nur schade, dass Linhof nicht dabei ist...

    Falls noch jemand eins einsam im Schrank liegen hat :). Am besten gleich mit 4x5 Technika Platte. Es sollte natürlich in gutem Zustand sein: Gläser & Zeiten perfekt, etc...


    Würde mir so ca. 300€ dafür vorstellen. Für A Zustand gern auch ein wenig mehr.


    Für alle Angebote schon mal: Danke!

    Grauer Wolf hat geschrieben:
    > Hmmm, wer braucht bei Shift und Tilt Skalen? Das stellt man nach Sicht ein und gut
    > ist: Eine Sache von Sekunden... 8)
    Hmmm, das klingt je wie der perfekte Eignung der Kamera für Anfänger. Radieren sich die Technikabenutzer auch die Skalen von den Objektiven und zählen einfach nur die Klicks?


    :P

    Kennst du http://www.linhof.de/download_d.html ? ...da findest du Informationen zu den aktuellen Linhof-Modellen.


    > Kan z.B. jede Technika V 4x5"-Film verwenden oder gibt es die auch in
    > Versionen, die nur 9x12cm oder sogar noch kleiner verwenden können?
    Na ja, jede nicht. Es wurden auch ein paar 8x10" Technika gebaut und ich glaube auch 6x9. Die gängigen aber 4x5". Die Unterstützen auch 9x12, das sind dann bloß andere Kassetten, die aber in den 4x5" Slot passen. Aber 9x12 kannst du getrost ignorieren - das Format ist mehr oder weniger tot ;)


    Die Technika ist ohne Zweifel eine exzellente Kamera. SIe ist aber auch ein wenig das IPhone unter den GF Kameras. Mehr Prestige als Kamera - Vorsicht, nur meine Meinung ;). Ich glaube sie hat nicht einmal Skalen für Tilt und Shift. Da sind andere Kameras wesentlich flexibler und auch kompakt. Ja, mit der Technika kann man auch aus der Hand fotografieren, aber dafür kaufe ich mir kein GF :)

    > 1.
    Das man für Landschaft viel Tilt braucht und für Architektur viel Shift, lässt sich so nicht generalisieren. In beiden Genres kann das sehr unterschiedlich sein. Schau dir mal die Linhof Technikardan an. Die erfüllt eigentlich alle deiner Wünsche :). Leicht, kompakt und sehr flexibel einsetzbar.


    > 2.
    Na ja, wie teuer die Kamera wird, hängt auch immer ein wenig von deinem Anspruch ab. Je präziser, je teurer. Schau dich auch mal auf dem amerikanischen Markt um, da sind die Preise nicht so "versaut" wie hier. Manchmal lohnt es sich, auch wenn noch 19% Einfuhr und 4,2% Zoll drauf kommen. Bei Objektiven solltest du drauf achten, dass sie MC Vergütet sind. Die gängigsten sind von Schneider oder Rodenstock - beides sehr gute Marken und Qualität. Pro Objektiv kannst du mit ca. 300..400€ rechnen. Eine gute Kombi, wenn du mit 4x5" arbeitest, ist 120 & 210mm (ca. 35 & 75mm KB Äquivalent) - damit kann man schon viel anfangen. Noch ein 90er dazu und die Ausstattung ist perfekt. Aber Achtung! Bei Weitwinkel Objektiven brauchst du sogenannte Center-Filter (das Verlaufsfilter, die vom Zentrum aus schwächer werden) - die Teile sind, auch gebraucht, verdammt teuer ;)


    > 3. Stativ
    Für eine Linhof TK, z.B., sollte dein DSLR Stativ genügen. Wichtig ist ein ordentlicher Neiger, um die Kamera möglichst "geschmeidig" auszurichten. Ein Kugelkopf eignet sich da weniger. Was ich empfehlen kann, sind die Getriebeneiger von Manfrotto. Z.B. der hier: Manfrotto MA 410


    > 4.
    siehe oben :)

    Hi Vintage,


    ohne jetzt alle Details der Unterschiede zw. Technika und TK zu kennen, denke ich, dass die TK einfach agiler in der Architekturfotografie ist. Mit einer Technika konnte ich mal "spielen" und hatte für mich so festgestellt, dass sie eigentlich nur so richtig gut für Portraits geeignet ist ;). Tilt/Shift - Einstellungen waren alle ziemlich fummelig - klar das Teil kann natürlich viel mehr. Die TK kannst du praktisch für alles einsetzten und sie ist ebenfalls sehr kompakt und in den Einstellungen sehr explizit und präzise.

    johnars hat geschrieben:
    > Es ist eine alte Weisheit das Kleinbild Objektive mehr auflösen müssen wie
    > MF Objektive und wiederum MF Objektive mehr wie GF Objektive.


    Es ging aber nicht um alte Weisheiten, sondern um die Unterschiede von APO Symmar-L vs. APO Symmar vs. Symmar-S. Falls da jemand Erfahrung gemacht hat?


    Danke!

    Hi Andreas,


    > Entscheidender ist eher der Rest der Aufnahme- und Verarbeitungstechnik und
    > ob diese mit der Bessa vergleichbar war: Planlage des Films (Kassette),
    > verwendete Blende, Verwendung von Kompendium/Sonnenblende zur Minimierung
    > von kontrastmindernden Reflexionen etc.
    Kompendium hatte ich leider nicht drauf (ist erst neulich gekommen) - aber beim nächsten mal. Aufgenommen habe ich mit dem 120er Symmar-S (von 1976) bei Blende 16 & 22 (sollte optimal sein für das Objektiv). Die Bessa hatte auch Optimalblende (4..5.6). Wie gesagt, ich habe keine Linien gezählt aber wenn ich mit der 10fach Lupe raufschaue, sehe ich Unterschiede. Planlage, etc. war ok - hab' 'ne gute 6x12 Kassette :).


    >An welchen Stellen im fertigen Bild
    > stellst Du die Unterschiede fest: in der Bildmitte oder am Rand?
    Habe eher mittig geschaut, aber auch den Gesamteindruck mit einbezogen.


    >Wurden
    > beide Filme gleich verarbeitet (Filmmaterial, Entwicklung,
    > Scan/Vergrösserung)?
    Gleicher Film (E100). Entwickle E6 zu Hause, also gleicher Prozess/Parameter.

    Hallo Leute,


    im GF besitze ich 3 Schneiderlinsen. Bei 4x5" aber auch auf 6x12 stelle ich fest, das die Auflösung zwar nicht schlecht ist, aber vergleiche ich sie mit 6x7 aus MF (Bessa-III), merke ich, dass die Linse aus der Bessa höher auflöst (ohne zu Messen, nur nach Blick und Gefühl). Meine 3 Linsen sind alle älter eine ist von 1976, das 120er (Symmar-S) und 90er (Super Angulon) und 210er (APO Symmar) sind aus den 1998er Jahren.


    Meine Frage nun: Wie performen die neuen Symmar-L Linsen gegenüber den alten? Hat da jemand Erfahrung?


    Danke!

    Insgesamt recht teuer würd' ich sagen. Aber wenn das Zeugs gut ist, was soll's ;)


    Der Abstand zwischen 120er und 160er wäre mir zu kurz. Ein Normal an der GF habe ich noch nie gebraucht oder vermisst. Mit dem 90er und 120er kann man viel anfangen. Bei mir geht's weiter mit 240er und 360er. Wobei ich das letztere eher weniger benutze.

    Hallo Leute,


    vielleicht hat ja jemand von euch einen Hinweis. Ich habe oben genanntes Gerät aber kein Benutzerhandbuch dazu. Die Bedienung ist eigentlich intuitiv aber dennoch ein paar Fragen:


    - Kann man das Gerät kalibrieren?
    - Was bedeutet das blinken der Anzeige, z.B. bei Nullstellung im Durchlicht-Modus?
    - Wozu braucht man den SEND Button?
    - Gibt es Button-Kombinationen, um das Gerät zu konfigurieren?


    Falls jemand ein paar Antworten oder vielleicht sogar ein Handbuch hat, wäre super nett :)

    Hi emax,


    über verschiedene Kameras wurde ja schon viel diskutiert. Als Bezugsquelle solltest du auch mal einen Blick auf den amerikanischen Markt werfen. Da sind die Preise meist nicht ganz so "versaut" wie hier. Ich hatte letztes Jahr meine Technikardan dort für kleines Geld gekauft (eBay). Ein guter Händler schein auch der hier zu sein: http://www.keh.com


    Die Technikardan passt übrigens auch perfekt aufs Motorrad ;)
    [Blocked Image: http://www.napsis.net/blog/Motorrad.JPG]


    Hast du dir auch schon Gedanken für den Workflow nach der Aufnahme gemacht? Die Investitionskosten sind hier auch nicht zu vernachlässigen. Entwickeln, vergrößern, scannen, printen, etc...


    Ansonsten viel Spaß mit all dem ganzen... ;)

    Danke für eure Meinungen! Ich schätze UHU wird sich nicht wesentlich vom Pattex unterscheiden. Mit 2 Komponenten Endfest habe ich auch schon einiges gemacht. Das Zeug ist gut aber nur noch mit Hammer und Meißel lösbar ;)


    Ich habe mir jetzt noch 'ne Tube KÖVULFIX bestellt. Das wird bei Schustern häufig benutzt (hab' ich gelesen). Next try...

    Vielleicht kennt sich ja jemand aus: Ich möchte einen (neuen) Balgen einer GF Kamera auf den Rahmen kleben, der dann in die Standarte eingesetzt wird (Linhof Technikardan). Der Rahmen ist aus Kunststoff und der Balgen keine Ahnung, Nylon oder so. Kann jemand einen Kleber für solche Arbeiten empfehlen? Der Balgen muss natürlich fest haften und wird minimal auf Zug belastet (beim auseinanderziehen, wie ein Akkordeon). Habe schon Testklebungen mit Kontakt- und Kraftklebern von Pattex gemacht, war aber nicht besonders zufrieden. Mit etwas Kraftaufwand müsste die Klebung auch wieder entfernbar sein, falls man wieder mal einen neuen Balgen aufzieht.


    Danke!

    ...habe meine Kamera zerlegt und bevor ich sie nun wieder zusammensetze: Die Fresnelscheibe, kommt die mit den Rillen zum Objektiv oder zum Ground-Glas?


    Habe beide Scheiben übrigens beim Optiker mit Ultraschall reinigen lassen - hat einiges gebracht :)


    Thx

    Kontakten geht nicht nur auf Papier, sondern auch auf Film :). Entwickeltes Negativ auf unentwickeltes, Licht drauf und entwickeln. Dann hast' wieder 'nen Dia, das schön auf dem Leuchttisch strahlt :)

    Ja 20% ist schon was. Auf KB arbeite ich mit Delta 100. Seit ein paar Tagen nun habe ich auch GF und wundere mich, warum der Delta 100 in 4x5" teurer ist als der TMax 4x5". Hat jemand 'ne Idee? Bei KB ist's genau umgedreht. ...bald wohl nicht mehr.


    Bin jedenfalls gespannt, ob die anderen nachziehen.