Posts by JUTTA

    ANALOGO hat geschrieben:
    > > wenn man durch den Umfang dann ein 300mm mit f:1,0 ausrechnet.... (träumen)
    >
    > Das wäre ´mal was, endlich flutendes Licht in den Ecken! Obwohl, extra einen Träger
    > einstellen?


    ich sehe schon, du hast mich verstanden!.....
    und ähm - die FORMEL auch! :-)
    Aber rechne dir doch mal den Durchmesser von 300mm Brennweite und Lichtstärke 1,0 aus für den Objektivdeckel.
    Hat genau ne Pizza drauf Platz! 8)


    ANALOGO hat geschrieben:
    > Zwar nicht mehr ganz taufrisch, aber keines Falles ehrwürdig, stellt sich mir, den
    > Zitaten und zitierten Zitaten folgend, einmal mehr die Frage, sind wir (GFler) nicht
    > alle ein bisschen Bluna?
    So nehme ich mal schwer an, wir benutzen den gleichen Deckel... :mrgreen:
    Yep! Nur aufpassen, diese Flüssigkeit macht die Linsen gelb oder gar trübe, somit wieder lichtschwächer! Also vor dem Gucken, abspülen! :P

    ANALOGO hat geschrieben:
    > Ah, jetzt, ja! "Durchmesser" und nicht "Umfang", wie zuvor, dann geht die Gleichung
    > auf.


    bei manch dämlichen Konstruktionen kann man auch den Umfang nehmen. zum Beispiel bei Objektivkörpern mit schmaler Taille. Da paßt es dann auch rein zufällig :P
    Oder wenn man mal den Wunsch nach einem lichtstarken Objektiv hat. Weil 300mm mit f:3 (wo schon der Durchmesser bei 90mm liegt) hört sich ja noch nicht so toll an, wie wenn man durch den Umfang dann ein 300mm mit f:1,0 ausrechnet.... (träumen) :P


    ANALOGO hat geschrieben:
    > Es war schon zu befürchten, dass eine Absenkautomatik dem Schlag des Deckels die
    > nötige Härte genommen haben könnte...


    hahaha


    Solch Automatischzeuch ist doch eher was für die modernen weichbirnigen, großformatigen Druckern vorbehalten....
    Und nicht für ehrwürdige, dickköpfige, hart am Ball bleibende Großformat-Fotografen von Bedeutung. :mrgreen:

    ANALOGO hat geschrieben:
    > JUTTA hat geschrieben:
    > > Brennweite teilen durch den Umfang der Linse = größte Lichtstärke
    >
    > Akadämliche Frage: Hä?


    (von Thomas angegebene Brennweite für das vordere Element des 120mm Aristostigmates)


    120mm X 2 = 240mm Brennweite


    240mm : Durchmesser der Linse z.B. 18 mm = Lichtstärke 13,333333 (f:13)

    bequalm hat geschrieben:
    > simple Formel runtergebrochen hast -probier ich glatt mal aus :-)


    nicht, daß ich aber schuld bin, wenn du auch noch Brechungen durchführst!
    Kann ich gut verstehen!
    Mist - ich hab glatt noch das Pie vergessen! hahahaha!


    Du wolltest doch Lebendigkeit primär in diesem thread! :P

    mgeiss hat geschrieben:



    > Man müsste auch Passepartoutkarton benutzen können, das wäre sicher recht
    > edel. Aber da müsste ich auch mal experimentieren, ob der sich ohne zu
    > wellen beschichten lässt.


    Hab das auch schon probiert mit den Passepartoutkartons von der Firma Aab...
    Das Beschichten funktionierte einwandfrei! Aber das Entwickeln/Wässern hat den Karton in 3 Kartons verwandelt. Das sah dann nicht mehr so edel aus! Der Karton ist total aufgequollen und das schon nach kurzer Zeit im Entwickler (was bei VanDyke ja Wasser ist)


    Ich habe mir jetzt mal bei Gerstaecker (-20% Preisnachlaß) und bei Boesner 300g Arches-Papier satiniert geholt. SEHR EDEL! GLATT! FEIN! Was will man mehr!


    Das Aquarellpapier sollte einfach innen und außen gut geleimt sein! Dann brauch man kein Eiweiß mehr! Da reicht eine Schicht aus Speisegelatine.....mit ein paar Tropfen Mirasol 2000 oder ähnlichem mit "Fungiziden"-Stoffen drinnen.

    Lieber Ritchie,


    bequalm hat geschrieben:
    > solange danach auch die Kurzformel für die Schnellanwendung kommt


    Zum Thema Kurzformel:


    da hilft manchmal ein genügend langer Blick in H2O aus einer ganz ordinären Schüssel!
    Dabei schön ruhig halten, und warten bis der Deckel runterschwingt!
    Ein Schlag auf den Hinterkopf....das soll ja rein praktisch das Denkvermögen steigern.... :P


    :shock: und schwupp di wupp kommt einem die Formel vor die Augen!


    ?=)()/%$§?="!X^^'*-:; :lol:

    Thora hat geschrieben:
    > Da fehlt aber noch der Typus, der ständig jeden darauf hinweisen muss, dass ein größeres
    > Aufnahmeformat = bessere Bildergebnisse bedeutet. :D


    solange man das Wort "besser" nicht besser definieren kann, hat es eh kein Zweck! 8)

    rolandpower hat geschrieben:
    > die quelle ist bestimmt sehr alt und nicht mehr zu kaufen. kannst du mir ein buch
    > nennen?
    Hallo gaetano


    ich zitiere oben in meinem Beitrag:
    Quellennachweis: ( Compendium der practischen Photographie von Professor F. Schmidt Docent der Photographie an der Grossh. Technischen Hochschule Karlsruhe Baden) Wiesbaden Verlag von Otto Nemmich 1899. )


    fotolkw hat geschrieben:
    > Sorry, wenn ich mal auf so einen alten Eintrag schreibe, aber -liebe Jutta- dein
    > durchaus akademischer Weg ist, meine ich, zu umständlich. 8)
    >
    > Einfach einen beliebigen Gegestand 1:1 einstellen und die Endfernung Mattscheibe
    > bis Gegenstand durch 4 teilen = Brennweite


    Ja ja, da ja jeder Anfänger auch gleich weiß, was 1:1 heißt :-)))
    und auch draußen mehr schlecht als recht nachvollziehbar ist, ohne Metermaß/Zollstock.


    Als Schätzeisenformel gibt es noch die Kurzform von mir:
    Brennweitenermittlung:
    Objektiv auf unendlich scharf stellen. Mit Zollstock einfach von Mattscheibe bis Mitte der Linsen am Objektiv messen (Blendenring).
    Gemessener Auszug = Brennweite
    ganz einfach!


    bequalm hat geschrieben:
    > Und wo ist übrigens die versprochene Fortsetzung :-)
    >
    > Gruss,
    > Ritchie


    Ritchie sorry, aber noch mehr akademisch belegte Grundformeln möchte ich euch nicht mehr antun......


    sind auch für die heutigen modernen GF-ler eher umständlich denn hilfreich.
    Ich für meinen Teil kann sie sehr oft gebrauchen, da ich mitunter doch noch mit sehr alten Objektiven fotografiere!


    Auch gerne mal Linsen tausche! Ja tauschen nicht kochen! :mrgreen:
    Bei den Glas-Elementen kommt es hauptsächlich auch auf die Verkittungen und Glas-Luft-Flächen usw. an.........
    Oh - jetzt werde ich wohl wieder ZU akademisch :-)))))


    LG Jutta

    Lieber Uli,


    da derzeit mehrere Vorschläge vorliegen, wie es nun mit dem Forum weitergehen soll, müssen diese natürlich selektiert und dementsprechend ausgewertet werden.
    Dies ist mit ein bisschen Zeit verbunden. Bitte habt noch ein paar Tage Geduld!


    Wir wollen doch auch nur das Beste für das Großformatforum!
    Fehler sollten in Zukunft vermieden werden!


    Lieben Gruß
    Jutta

    Quote from "Certochrom"


    bei den kleinen Compounds auch ...


    isch weiß Michael :D
    Habe gerade vor ein paar Tagen einen 3er Compound geschossen für 40 Ocken...
    Das nette daran war, es war ein 4,5/210er Xenar mit drin. Eigentlich wollte ich nur den Verschluß -
    aber was soll man/frau machen.... :mrgreen:


    LG Jutta

    Hallo Armin,


    ja du hast Glück, daß das Xenar hinten nur 95 mm im Durchmesser hat!
    Bei meinem Oschi liegen beide Seiten (also vorne und hinten) bei 130 mm.
    Da muß ich wohl oder übel auf die Sinarplatine verzichten! Von meiner
    Lady habe ich gerade mal die Platinen gemessen. Die liegen bei 230X230 mm.
    Da ist halt noch Fleisch dran. Und vom Gewicht lacht die Lady drüber!
    Auch für den Grundnerverschluß ist viel Raum vorhanden....


    Aber auch auf eine große Plaubel-Platine könnte ich es schrauben bzw. festmachen.
    Da sind die Platinen 160X160 mm.


    Meinem 360mm Imagon an der Sinar 4X5 bzw. 13X18 benutze ich auch mit HLV!
    Siggi hat mir da einen Tubus aus Alu auf die Platine drauf geschraubt. So brauche
    ich wenigstens nicht noch eine Hilfsstandarte und zusätzlichem Balgen mitnehmen.


    Ansonsten greife ich dann noch zum Tele-Xenar 5,5/500mm. Das Gläschen hat schon
    einen Compound-Verschluß! Und vom Auszug her auch noch ganz freundlich!
    Und für´s Bokeh sorgen dann auch noch die paar Blendenlamellen - die bekanntlich
    ja auch über 5 Stück liegen bei den großen Compound´s.... 8)
    LG Jutta

    Armin,


    natürlich ist das Glas auch nicht für meine MPP bestimmt! Dafür habe ich dann schon ein anderes bereit :-)
    Nur für das Bild war es halt an der MPP gut drapierbar - weil es auf dem Laufboden liegen bleibt.


    Peter,


    wer spricht denn da von einem HILI?
    Ein z.B. netter großer Grundnerverschluß tut es auch!
    Jetzt noch den passenden Film mit 6 bis 12 ASA, dann ist das doch gar kein Problem....!
    Da würde sogar noch die Hutdeckelmethode gehen bei Blende 3,6 :-)


    LG Jutta


    PS: Problem HILI hast du dir ja schon selber beantwortet.

    Hallo Uli,


    ja das Buch ist das gleiche wie dein Vorgeschlagenes. Mein Buch ist nur etwas jünger. Ist von 1960!


    Hier nun die GF-Umsetzung vom obigen letzten KB-Versuch....
    Kamera: MPP MKVII - Objektiv Xenar 4,5/210mm - Blende 4,5 - Verschluß 1/60tel - bei 12ASA -
    [Blocked Image: http://grossformatfotografie.de/coppermine/albums/userpics/10455/Baum.jpg]
    Film Rollei ATO 2.1 (Lithfilm!) 4X5" in Rollei RLC 12 Min. 20°C (Schale) entwickelt. Scan vom Negativ
    (Fussel wegstempeln sonst keine weitere Bearbeitung) Kontrast kann man noch anpassen!


    Für meinen Beseler mit (Kondensor) müßten die Gammawerte so jetzt stimmen!... :smile:
    Abzug kann bei normaler Gradation erfolgen!


    Ich bin beeindruckt von diesem Rollei Low Contrast Entwickler!
    Der holt noch aus den letzten Ecken Zeichnung raus!
    Das unterstützt angenehm die angestrebte Dreidimensionalität im Bild. Finde ich!...


    Lieben Gruß
    Jutta