Posts by erich

    Vielen Dank für den interessanten Beitrag. Für eine kurze Zusammenfassung wäre ich dankbar. Soweit ich sehen konnte wurde der Adapter an eine Grossformat Kamera adaptiert und ein langbrennw. Objektiv angebracht. Wie es dann weiter geht ?
    Jedenfalls duerfte das Ergebnis mit Farbfilmen im Grossformat nicht wirtschaftlich sein.


    Gut Licht


    Erich

    ja und noch etwas ..... Die Zerstörung von unschätzbarem wertvollem Kulturgut - historische Architekturaufnahmen .... macht sehr traurig . Vielleicht gibt es einen Weg diese Archive zu retten...Das soll keine persoenliche Kritik sein!!!


    Alles Gute


    Erich

    Leider druecke ich mich manchmal unklar aus : Meine Erfahrungswerte beziehen sich auf den derzeitigen Zustand. Die Materialien sind noch in einem sehr guten Zustand. Also die Dias sind nach 60 Jahren noch absolut in Ordnung . Sehr gut ist ein Spiegel Artikel vom 27.6.2009 Digitale Archivierung und Allgemeine Richtlinien für die Langzeit archivierung von fotografischen Material in Museen und Archiven von Klaus Kramer. Im Internet frei zugänglich.


    Gut Licht Erich

    Meine Erfahrungen In der Archivierung:
    Daguerreotypie 160 Jahre


    Fotoplatten Trockenplatten 100 Jahre


    DIAS 60 JAHRE


    FOTOS Albuminpapier 110 Jahre


    Fotos Pe papier ca.40 Jahre


    Barythpapier 70 Jahre


    Probleme gibt es mit Dias und Farbaufnamen ab 1970, da die Grosslabore geschlampt haben , teilweise Totalverlust.
    Die oben genannten Fotos befinden sich im Privatbesitz und werden bei ca. 20 Cgelagert . Leider sind einige Datenträger aufgrund der Hardware nicht mehr lesbar. Die Laufwerke sind nach einigen Jahrzehnten einfach im Eimer. Auch fabrikneue. Ich spare mir die digitale Archivierung und rette digital nur gefährdete Aufnahmen. Genial ist die digitale Restaurierung.


    Gut Licht


    Erich

    Dafuer, dass diese schönen Teile noch heute funktionieren, waren sie ihr Geld wert ! Nur interessehalber 1924 war die Inflation vorbei und die Mark war wieder etwas wert. Die Goldmark hatte die Inflation gefressen. Der Monatslohn eines Arbeiters betrug 123, 00 Mark, der eines mittleren Beamten 170, 00M. Ja, das waren schon Preise, da habt ihr recht.


    Gruss


    Erich

    Bei der Gelegenheit möchte ich um Rat fragen: Bei mir treten nur beim Fomapan 100 hin und wieder weisse Pünktchen auf, nur beim Planfilm nie bei KB. Folgende Ursachen werden in den Foren angegeben:


    1. Die Kasette ist staubig
    2. Das Stoppbad (Säure) ist Ursache
    3. Es muß vorgewässert werden ( andere sagen nicht)
    4. Die Schale ist verschmutzt - die Dose ist dreckig
    5. Nur mit dest. Wasser arbeiten


    usw. Meine Erfahrung - keine der angegebenen Fehler ist Ursache - mal treten Pünktchen auf (Emulsion defekt) mal nicht.


    Ich bin leider nicht der Super Grossbildfotograf und erzeuge leider viel Ausschuss. Der Fomapan ist für Übungen sehr gut. Ich würde ihn gerne weiter verwenden. Kann mir jemand helfen ? Und- kurze Frage gibt es die chinesischen Planfilme noch ? Die waren problemlos und für diesen Zweck recht gut!


    Danke und ein schönes Wochenende


    Erich

    Moin Ritchie,



    der Otto ist auf 171 S. sehr ausführlich auf die Grundlagen der Sensiometrie und des Zonensystemes eingegangen, dabei strukturierter als die Lehrbücher von Anselm Adams. Dabei gibt es viele nützliche Praxistips. Im grossen und ganzen ist es der Inhalt der Sites nur viel ausführlicher im Buch. Ich habe mir daraufhin ein gebrauchtes Sensiometer ( Röntgen) gekauft und habe mal ein Testfilm nachgemessen und mein Entwickeln optimiert. Man profitiert vom Buch auch ohne Technikschnickschnack. Was ich bei Stache gut fand, war die Marktübersicht und Beschreibung der jetzt erhältlichen Fotomaterialien z.B Papier von Ilford oder Foma etc. mit Charakteristiken wie Bildton etc. Das gleiche gilt für Filme , Entwickler Geräte etc . Sonst viel Grundlagen, die Dir oder den anderen hier im Forum bekannt sind. Den Otto würde ich Anfängern nicht empfehlen aber den Stache. Mit dem Stache kann nichts schief gehen. Die erfahrenen Fotografen profitieren vom Otto.


    Grüße


    Erich

    Moin,


    was die Laborarbeit betrifft kann ich 2 aktuelle Bücher empfehlen:



    Beyer Otto : Belichtung und Filmentwicklung - sehr fundiert alles genau erklärt - setzt aber voraus , dass man sich Zeit nimmt und in Ruhe die theoretischen Grundlagen studiert


    Mark Stache: Analog fotografieren und entwickeln: Die eigene Dunkelkammer - leicht lesbar - Grundlagen werden erklärt - für den fortgeschrittenen Fotografen ist die ausführliche Beschreibung aller Produkte hochinterssant - Papiere Filme Chemie.


    Grüße


    Erich

    Der Säuregehalt verändert sich nicht messbar, da der Siedepunkt von Essigsäure bei ungefähr 118 C liegt. Messung mit ph Indikatorpapier sollte nicht über 5 liegen. Citronensäure von Dr.Oetker kostet in der 1000g bei unter 10 € und ist im Lebensmittelgroßhandlung erhältlich. Stinkt ziemlich bei einbringen von Entwickler (Natriumsulfit).


    Viel Spass im Labor !
    Erich

    Vielen Dank, Matthias


    das heisst die Kamera ist auf unendlich eingestellt und kann nicht verändert werden. Aus den Bildern der Museen und Auktionen (z.B. Breker) sehe ich, dass die alten Boxen nicht per Objektiv in der Naheinstellung durch einen Zahntrieb veränderbar waren. Da war ein Aplanat fest eingebaut. Dennoch hat Talbot auch Stilleben etc fotografiert. Er muss innerhalb der Box die Distanz der Platte mit dem Salzpapier verändert haben. Auch hat er die Belichtung ähnlich dem Auskopierverfahren kontrolliert. Ich möchte analog dem Buch Workshop Monochrom arbeiten. Da wird nicht entwickelt.


    Wie hast Du es mit deiner Kamera gelöst ?


    Ich bin für jeden Hinweis dankbar, insbesondere für eine Kamerabeschreibung.


    Erich

    Als nächstes Projekt möchte ich Kalotypien anfertigen. Um die Kameras nicht zu versauen (Silbernitrat etc.) , möchte ich eine Kamera bauen, wie der alte Talbot. Dazu gibt es viele Abbildungen im Internet und Auktionskatalogen. Leider nur die Aussenansicht. Wie hat Talbot fokussiert ? Gab es eine Mattscheibe ? Außerdem hat er die Belichtung beobachtet ( Löcher ?). Wie sah die Kamera innen aus ? Um Missverständnisse zu vermeiden, ich möchte noch keine Schiebekastenkamera bauen, sondern eine Box.


    Da hier das geballte Wissen vorherrscht , bitte ich um einen Tip oder Link.


    Danke !


    Erich

    Moin,


    Ich benutze z.Zt Ilford delta 100 und habe Probleme mit zu weichen Negativen, die man toll scannen kann aber im Labor Multikontrast Stärke 4 erfordern. Die guten Shanghai Filme oder auch Fortepan Planfilme sind kontrastreich. Entwicklung in D76 Stammlösung 7 Min -Bel. einstellung 100 Asa. Schalenentwicklung 1Min bei 20 C ständige Bewegung, dann alle 30 Sec viermal leicht kippen. Laut Technischer Information sollte zur Kontraststeigerung die Entwicklungszeit auf bis zu 12 Min gesteigert werden. Aber wird dann nicht das negativ zu dicht ? Für eine umfangreich Testreihe sind Planfilme zu teuer, kann mir jemand einen Tip geben, wie ich den Kontrast steigern kann ?



    Erich


    Übrigens benutze ich einen Durst Laborator 1200 mit Farbmischkopf

    Die Geräte haben sich sicherlich inzwischen verändert. Ich übergebe dem Sicherheitspersonal immer eine durchsichtige Tragetasche mit den Filmen, habe nie ein Problem gehabt. Die Filme wurden manuell geprüft, oder gesondert durchleuchtet.


    Sie waren schleierfrei. Allerdings verwende ich ISO 100 Filme.



    Gruesse


    Erich

    Es gibt heute keinen Grund KCN in fotografischen Verfahren zu verwenden, fixiert wird mit Natriumthiosulfat, seit 100 Jahren. Ein deutscher Chemikalienhändler riskiert Kopf und Kragen, wenn er KCN an nichtgewerbliche Kunden verkauft. Ether ist hochexplosiv. Zu meiner Studienzeit wurde ein Etherauszug in einen Kühlschrank gestellt, Folge: Explosion und Zerstörung einer kompletten Institutsetage. Das Nassplattenverfahren birgt wg. Collodiums erhebliche Gefahren. Für Anwender , die mit diesen STOFFEN umgehen können, kein Problem. Verstärkt werden jetzt Kurse angeboten. Da wird sicherlich auf den Umgang mit Gefahrenstoffen hingewiesen. Angesichts der hohen Kosten für Chemikalien (z.B AgNO3) sind diese Kurse eine gute Investition, da Fehler beim Verfahren vermieden werden.


    Viel Erfolg


    Erich

    Meine Holzkamera, Ende des 19.Jahrh. gebaut, ist eine sorgfältig gebaute Mahagonikonstruktion. Die Kasette aber eine einfache Weicholz, Sperrholz und Blechkonstruktion. Marke Eigenbau . Der Vorbesitzer hat eine Weichholzleiste auf eine Sperrholzplatte geleimt und auf diese eine zweite mit einem geringen Abstand-dazwischen passt eine Blechplatte (Schuber). Eine denkbar einfache Konstruktion, präzise, Schuber leichtgängig. Als begeisterter Hobbytischler ist mir klar , dass eine edle Mahagonikasette mit Holzschuber viele Facharbeiterstunden erfordert. Die Leistenkonstruktion ist preiswert. Jedoch könnte diese Konstruktion auch den Amateur überforden, da der Brennpunkt des objektives exakt mit der Rückwand = Planfilmhalter der Kasette übereinstimmen muß. Für den Möbeltischler kein Problem, der durchaus Toleranzen von < 1mm einhalten kann. Natürlich funktioniert die Kasette nicht bei Blende 2,0 !
    Zusmmengefasst: Blechschuber vereinfachen die Konstruktion erheblich, besonders da hier eine funktionsfähige Kasette als Muster dienen kann !


    Weihnachtsgrüße


    Erich

    Der Artikel ist wenig informativ. Angeblich ein völlig neues Entwicklungsverfahren, da Ergebnis vom Kipprythmus abhängig ?! Aber sonst ist die Zeitschrift empfehlenswert, da sehr guter Druck der abgebildten Photos. In der nächsten Ausgabe u.a GF Grundlagen und Collodiumverfahren mit Anleittung. Mal sehen, was die so schreiben. Wäre schön, wenn eine Analogzeitung existieren könnte.


    Erich

    Moin,


    ich habe die Verschlüsse mit Uhrenöl niedriger Viskosität geölt. Ballistol Öl und andere sind ungeeignet, da laufen die Zeiten falsch oder alles funktioniert überhaupt nicht. Ich nehme Uhrenöle mit der Viskosität eins für die Lager mit Teilen hoher Geschwindigkeit, die anderen mit 2 und mehr. Ich würde aber lieber bei den ÖL Herstellern nachfragen, ehe etwas verdorben wird.


    Suche nach Stichwort: Uhrenöl


    Erich

    Moin,


    nur eine kurze Frage: Wie kommt man so günstig an eine Sheng-Hao ? Gibt eine sichere Quelle ? Hat jemand Erfahrung mit der Firma Chamonixview. Liefern die auch die Ware zuverlässig ? Bin für einen Tip dankbar. Die Internetquellen sind nicht so vertrauensbildend.


    Grüße


    Erich