Posts by Wolf

    Vielleicht noch einen letzten kleinen Beitrag aus meiner Sicht zum Thema: Wir haben den "Fotografenmeister" und seinen Troll hier als unversöhnliche Antipoden erlebt. Das muss aber nicht so sein. Beispiel:
    Mein Bruder ist Kunsthistoriker, der "Winfried" in ihm hat über den Barockbaumeister Johann Jakob Herkomer promoviert und er hat diverses dazu publiziert. Er hat auch mit Licht und Getöse Kirchen fotografiert und Kirchenführer verfasst. Dennoch betreibt er mit Freude und Erfolg seit einigen Jahren eine Galerie für zeitgenössische Fotografie mit nicht ganz unwesentlichen Künstlern. Nebenbei, und das sage ich mit Seitenblick auf die Musikalität von Diesch und lohi, hat er eine CD mit der Harfinistin des Bayerischen Rundfunkorchesters produziert. Und diese scheinbaren Gegensätze haben alle in einer Person Platz!

    Ob er so ein Bild, wie es Beate hier eingestellt hat, angenommen hätte, glaube ich eher nicht. Denn als Galerist denkst Du anders. Da kommt es nicht auf EIN Bild oder EINE Serie an, sondern welches Potential in Jemandem steckt. Ob derjenige oder diejenige sich ernsthaft an einem Thema abarbeitet, ob er/sie ein frisches, im besten Falle einzigartiges Konzept hat oder der Beliebigkeit anheimfällt und vieles mehr. Wie der Künstler sich selbst sieht (sein Wollen) spielt auch hinein, kann aber unter Umständen völlig unrelevant werden. Er hat mal den sinnigen Spruch zum Thema "Kreativität und Wertschöpfung" getan: "Macht einfach, wir Kunsthistoriker sagen euch dann schon, was es ist". Und alles, was mit Erfolg in die Zukunft weisen soll, ist auch mit Mut und Risiko verbunden. Für die Beschäftigung mit der Vergangenheit sind andere Werte wichtig, zum Beispiel Beharrlichkeit etc.

    Und zur Verschwörungstheorie, dass Winfried und Beate die gleiche Person sind, habe ich auch noch eine Facette: Nachdem sie ihn punktgenau attackiert hat und alle Triggerpunkte wie im Schlaf erwischt hat ....... ich glaube Beate ist Frau Berberich! :D

    LG

    Das Prinzip der optimistischen Täuschung! Alter schützt vor Torheit nicht, und auch aus den Kreisen der Alten (weißen Männer?) kommt hinreichend viel hate. Im Übrigen gibt es ja durchaus jüngere Forenten.
    Was ich auffälliger finde - und dies keineswegs in feministischem Sinne oder als Forderung nach einer Quote - ist der zumindest nach außen so erscheinende eklatante Mangel an weiblichen GF-Fotografen (Beate lassen wir beiseite; die hat die schönsten Vorurteile über männliches Verhalten bestätigt). Ist denn dieses Thema so männlich besetzt? Warum? An der Unhandlichkeit von GF kann es nicht liegen ...

    schau dir doch die technischen Studiengänge an den Unis an. Man kann wirklich nicht behaupten, dass die sich nicht öffnen würden. In meinem Fachbereich waren es schon vor 40 Jahren immerhin 50:50 Prozent Männer und Frauen. Wie schaut's denn BTW bei der Kunstgeschichte aus? :D Wir sollten endlich akzeptieren, dass sich die Menschen interessengeleitet und nicht quotengesteuert mit ihrer Umwelt beschäftigen.

    LG

    ein thematisch Klasse-Bild. Typisch: "geile Karre" vor bröckelnder "Moderne". Party (Bermuda) statt Aaabeit (Elektrolux). Zerfall dessen, woran die Nachkriegsjahrzehnte geglaubt haben. Leider ist dieser Prozess ein kontinuierlich schleichender seit mindestens 20 Jahren. In dieser Bildidee steckt das Potential für ein Sittenbild der Gegenwart im Ruhrgebiet. :rolleyes:

    Ich hab das hier jetzt nur kurz überflogen und trotzdem mehr als genug hate von beiden seiten gelesen, dass es mir schlecht wird. Ich dachte, dass hier alles ältere erfahrene Menschen sind. Bin echt enttäuscht.

    Lies einfach nochmal, was Andreas zum Phänomen der Trolle geschrieben hat. Das sind offensichtlich unvermeidliche Begleiterscheinungen dieser online-Welt, derentwegen sich Enttäuschung nicht lohnt. Trotz aller menschlicher Defizite, die sich hier aufgetan haben ist ja nichts unnütz, solange es noch als schlechtes Beispiel taugt. Was ich aus diesem thread mitnehme, ist, dass es doch bei einigen Forenten den latenten oder auch offenen Wunsch gibt, sich jenseits des dominierenden technisch-formalen Aspekts der GF-Fotografie auch mit Bildinhalten und Bildkonzepten mit Gleichgesinnten auseinanderzusetzen. Und das auf hohem, qualifizierten Niveau. Darüber würde ich mich freuen, diesen Aspekt auszubauen, weil es m.E. das Gesamtgewicht dieses Forums fördert und über die thematische Schiene auch auf junge kreative Leute Anziehungskraft ausübt. Ist nicht das DIE zentrale Aufgabe von uns "älteren, erfahrenen Menschen", die Tradition durch Weitergabe von Wissen zu begründen?

    Ich habe nachgeschaut - bei Anmeldung 2005 solltest du beobachtet haben, dass es sich eher um ein Schließung in diese Richtung handelt, weil eine ganze Reihe sehr kompetenter Leute hier nicht mehr mitmacht (und sehr viele Anfänger jetzt dabei sind, die noch gar keinen Plan haben).

    vielleicht war das missverständlich, deshalb: die Blickrichtung für diesen Halbsatz war nicht auf die Interessen und Kompetenzen der Mitforenten gerichtet, sondern schlicht auf die messbaren Schwerpunkte der Themensetzungen/threads, ....... und die Kernaussage war nicht explzit um den Begriff 'handwerklich-technisch' gebaut, sondern ob sich das Forum, also seine Mitglieder für Bildauffassungen jenseits des bisher Gezeigten öffnen wollen/können.

    Sorry, jetzt war ich in der Eile total verpeilt. Ja, ich kann Dir beipflichten ........

    Lieber renros,

    dein Beitrag ist aus meiner unmaßgeblichen Perspektive, bezogen auf den Ausgangspunkt -Beates Bild- das bisher interessanteste statement. Deine Fabulierkunst ..... chapeau! Einlassungen auf diesem "Niveau" (Zitat von oben) sind ein Vergnügen und ich würde mir wünschen, dass dies kein "Ausrutscher" bleibt, wenngleich die Frage berechtigt ist, ob dieses Forum für Debatten über 'zeitgenössische Kunst, die sich fotografischer Mittel bedient', der richtige Ort ist. Das ist im Grunde auch die Frage bzw. Kritik von Beate gewesen, ob sich dieses mehrheitlich eher handwerklich-technisch orientierte Forum so öffnen kann, dass es sich Bilderwelten erschließt bzw. diese zulässt jenseits dessen, was bereits tausendmal ausgestellt, gedruckt und epigonisiert wurde. Diese Frage bisher ist nicht beantwortet, aber es sind Trends erkennbar ...... ich könnte mir vorstellen, dass dieser Anspruch den Rahmen des Forums auch einfach überdehnt.

    Liebe Beate,
    es hat drei Tage gedauert, mich deiner ersten Bildpräsentation zu nähern. Es könnte sich, insbesondere ohne Kenntnis der bereits angesprochenen Materialität, Größe etc. in der Tat auch um eine non-verbale (visuelle) Provokation handeln. Allerdings, und das hat mich nun doch vom Gegenteil überzeugt, handelt es sich um ein sehr sorgfältig komponiertes Werk, wenngleich die Vermutung eines Bezugs zu Fibunacci doch etwas ins Extreme weist. Für eine Provokation wendet man nicht diese Sorgfalt auf, das geht einfacher. Mein Votum: Polarisierend in diesem Kontext hier, aber ernsthaft gedacht und wahrscheinlich in Sinne von renros Kommentar eine andere Liga. Klär uns auf!

    Zudem gebührt Dir Dank, verdiente Forenmitglieder durchaus unsanft hinter dem warmen Ofen hervorgeholt und zu sensationellen Reaktionen bewegt zu haben. Nun ja, das war jetzt etwas frech ..... ^^

    mit den herzlichsten Grüßen an ALLE

    Wolf

    Das ist ja das Interessante, dass die Erfahrungshorizonte bunt gemischt sind. Letztes Mal waren eben Profis und Amateure am Tisch, was zu sehr anregenden Gesprächen geführt hat.
    Nachdem die Terminabstimmung meist etwas Zeit braucht schlage ich mal ganz grob als Zeitraum erste Hälfte Februar vor. Wie seht Ihr das?

    MikeN: sehr interessant, dieses deep learning und auch ziemlich abgefahren. Gibt zwar irgendwie Bilder, ist aber keine Photografie mangels Beteiligung von Photo(nen) an der Entstehung der Bilder ..... na gut, wenn man die neuronalen Elektronen mal ersatzweise gelten lässt ...... lassen wir's mal als quasi-digitale Bildentstehung durchgehen.

    Der Bezug auf die Eingangsfrage dieses Threads ist mir aber nicht ganz klar: Es handelt sich IMHO nur um ein bildgebendes Verfahren, das weder mit Kunst noch mit Handwerk was zu tun hat. Das ist auf absehbare Zeit reine Wissenschaft. Ich glaube nicht, dass sich diese sowohl der Kunst als auch dem Handwerk annähern wird. Es sei denn, der Autor macht fine-prints draus und hängt sie auf.. :)

    VG
    Wolf

    ja mei, was soll man dazu sagen........

    ausser vielleicht - ..
    schön allgemein gültig - aber nix zu dem bild kesselhaus konkret lieber wolf : ).

    ..... da könnte dann vielleicht ein Blick in den letzten Absatz von Beitrag 53 hilfreich sein .....

    HG
    Wolf

    Lieber Uwe,

    Architekturfotografie ist vielgestaltig und ein ganz grob umgangssprachlicher Allgemeinplatz, wenn Siedlungen, Häuser oder Innenräume und streng genommen auch gestaltete Gärten abfotografiert werden. Aber längst nicht alle fotografierten Häuser sind Architektur. Es gibt Aussagen, dass 95% unserer gebauten Umwelt "gebaute Konjunktur" sind und nur 5% Architektur. Ich sehe auch die Stadtlandschaften von Dieter unbedingt als Architekturfotografie an, auch wenn die Häuser ausgedient haben oder aus einer anderen Zeit stammen. Das sind frei motivierte Arbeiten neben dem mehr kommerziellen Mainstream.

    Denn den professionellen Kern der Architekturfotografie bilden weiterhin (gern mit GF hergestellte) Fotos zwecks Dokumentation von Neubauten für Bücher, Fachzeitschriften, Werkverzeichnisse von Büros etc......Industrieanlagen nicht zu vergessen! Das sind dann überwiegend für Architekten, Bauherrn und die interessierte Öffentlichkeit gemachte Auftragsarbeiten.

    Die beiden Dinge stehen eben nebeneinander mit etwas unterschiedlichem Ansatz. Ich kann mir schon vorstellen, dass nicht jeder, der ein Gebäude fotografiert den Gedanken in sich trägt "Architekturfotografie" zu betreiben, aber auf Katzenbildern sind halt auch einfach Katzen drauf :) ..... da fällt mir gerade ein Bild ein, wo in einer großartigen Landschaft eher am Rande und winzig ein ganz herausragendes Gebäude platziert ist. Auch das ist Architekturfotografie, veröffentlicht in einer namhaften Architekturzeitschrift.

    Wolf

    Die Sichtweise der Architekturfotografie ist traditionell von der Zeichnung abgeleitet. Die dabei angewandte Zentralperspektive geht dabei zumeist vom Standpunkt eines menschlichen Beobachters, der sich in der Umgebung des Bauwerkes bewegt oder einer erhöhten Position (Vogelperspektive) aus.

    Lieber Dieter, lieber Winfried,

    ob die Architekturfotografie der Architekturzeichnung folgen soll, kann man so sehen, muss man aber nicht. Vor allem aber welcher Darstellungsart soll die Fotografie folgen? Da haben wir die Isometrien ohne Fluchtpunkte, dann einfachere Perspektiven mit einem oder zwei Fluchtpunkten. Bis hierhin sind die Senkrechten noch parallel. Sobald wir aber den dritten Fluchtpunkt einführen haben wir auch in der Architekturzeichnung stürzende Linien und damit bei hohen Häusern mehr "gutes Drama" :-). Bei anderen Häusern ist dieses "Drama" der perspektivischen Überhöhung aber völlig unsinnig, da braucht es schlichte orthogonale Bildkompositionen. Obwohl auch ich in der Regel persönlich mehr zu den sauber ausgerichteten, zentralperspektivischen Kompositionen neige, gibt es 'als Ausnahme' (!) überzeugende Bildbeispiele, die sich davon lösen.

    Meine private Meinung: Ich schätze das "Kesselhaus" wegen Motivwahl, Tonigkeit etc., das ist zweifellos gut gemacht, aber die Perspektive wirkt für mich etwas überzeichnet und von daher nicht ganz überzeugend.

    LG
    Wolf

    Hallo Dieter,
    ich finde den Gegensatz zwischen Stadt- und Landschaftsfotografen etwas konstruiert. Beiden "Richtungen" gemein ist doch die bewusste Befassung mit unserer Umwelt und dem Herausstellen von Aspekten, auf die jeder individuell anspringt. Es gibt Landschaftsbilder, die nur die unberührteste Natur zum Thema haben und Bilder von Stadtlandschaften die ausschließlich die beste Architektur feiern. Und genau die gegenteiligen Motive ebenso, die das alltäglich Banale in Stadt und Land zum Thema haben. Vom Grunde her hat keine dieser Motivwahlen aus meiner Sicht das Anrecht "über" anderen Motiven zu stehen. Und: Ansel Adams war schon etwas vielschichtiger als es seine berühmten Landschaftsbilder glauben machen. Ich würde z.B. ungern auf das technische und prozessuale Wissen verzichten, welches er in seinen Lehrbüchern ausgebreitet hat...... ohne jetzt seine Bildvorstellungen nachzuäffen. Suum cuique .... wie der Lateiner sagt .... :) .... und deshalb: wozu ein Richtungsstreit? Entscheidend ist, was hinten rauskommt...(Zitat Birne)

    HG
    Wolf

    P.S.: Auch wenn dein Einzelbild oben Geschichte(n) erzählt, ich bevorzuge dein Werk mehr noch im Kontext der Serien und des Buches, weil Haltung, Idee und Konzept dort noch klarer zutage treten.

    Perfektes Beispiel! Gleiche Kategorie wie der Affe. Was haben wir damals über Kerkeling gelacht. Aber es wäre zum damaligen Zeitpunkt keinem Menschen eingefallen, diesen Clip als Kunst zu bezeichnen, es war Clownerie. Wenn Du das aus heutiger Sicht tust, nämlich den Kunstbegriff für diesen Jux anwendest, dann belegt das im Grunde wie Kunst auch entstehen kann. Nämlich nicht durch die Schöpfung des Werkes allein, sondern auch durch die Veränderung der Wahrnehmung im Nachhinein.... wie ich in meinem Kommentar gestern schon schrieb.

    ......irgendwie driften wir von der Fotografie ab..... aber sehr erfrischend....

    HG
    Wolf

    Lieber Winfried, das mag ich so nicht unkommentiert stehen lassen. Man darf verschiedene Dinge nicht durcheinander bringen. Bei Verhaltensstudien mit Tieren geht es um Fragestellungen der Forschung, teils Grundlagenforschung, um nur zum Beispiel Wissen darüber zu erlangen, woher die diese oder jene Verhaltensweise des Menschen herrührt, ob sie evolutionär verankert ist oder eine originäre vom Menschen erworbene Fähigkeit darstellt. Ich hoffe, dass das von Dir zitierte Experiment so angelegt war.

    Ein anderes Problem stellt die "Bewertung" von künstlerischen Erzeugnissen dar. Auch hier gibt es Fachleute, die das ähnlich einem Schiedsrichter beim Fussball können, weil sie es gelernt haben, sich aber auch Irrtümer zurechnen lassen müssen. Denke mal an Justizirrtum oder den berühmten Ärztefehler, wo Laien auch immer vorschnell Urteile fällen.

    Das Dritte gehört in den Bereich Kabarett, wo mit Klamauk versucht wird, Dinge durch den Kakao zu ziehen. Das hat Unterhaltungswert, basierend auf Schadenfreude. Auch das hat seine Berechtigung und wir lachen gerne darüber, aber es sollte denjenigen nicht aufhalten,der weiterhin ernsthaft und mit Freude einer künstlerischen Tätigkeit nachzugehen.

    Wie ordnest Du nun das von Dir erwähnte (und seit Urzeiten immer wiederholte) Geschichtchen ein? Du warst ja dabei .....

    HG
    Wolf

    Nunja, nicht unbedingt immer...

    Da hast du schon recht. Das Brechen von (technischen) Regeln und das Experimentieren sind für eine künstlerische Betätigung schon wieder fast eine Regel :-). Insbesondere bei einer sehr an der Moderne orientierten Bildsprache. Ein anderer Trend ist zur Zeit gegenläufig, das bewusste Suchen nach klassischen, fast altmeisterlichen Bildkompositionen. Diese Vielfalt der Ideen und Möglichkeiten finde ich persönlich ja so spannend.

    also, die Frage, ob der Kunstbegriff auf die Fotografie anwendbar ist oder nicht, ist doch schon über hundert Jahre alt (Pictorialisten z.B.) und nach vehementer Diskussion heute eindeutig beantwortet: Selbstverständlich gibt es Fotografien, auf die der Begriff Kunst anwendbar ist. Aber eben nicht auf alle und schon gar nicht beschränkt auf bestimmte fotografische Techniken wie GF, Polaroid, Edeldruck oder Barytprint etc.. Hier ist die Fotografie das Mittel des Künstlers, um seine Idee auszudrücken. Im besten Fall sind diese Bilder auch handwerklich gut gemacht. Im Mittelpunkt steht aber die Idee, das Konzept, die "Kommunikation", wie oben schon erwähnt.

    Daneben gibt es handwerklich herausragende Fotografie, die auf virtuoser Beherrschung fotografischer Techniken bei Aufnahme und Print aufbaut, aber nicht unbedingt eine weitreichende Botschaft transportieren muss oder möchte. Vielleicht trifft hier der Begriff 'Kunsthandwerk' am ehesten zu. Der Kunstmarkt wiederum hat schon viele dieser Fotografen, die als Handwerker angetreten waren, zu Künstlern hochstilisiert, weil, und dies nur als Beispiel, die Bilder in der Rückschau eine Bedeutung erhalten haben, die dem Fotografen selbst während der Aufnahme gar nicht bewusst war. Ich würde hier eine große Grauzone zwischen Kunst und Handwerk vermuten.

    Und dann gibt's natürlich auch noch das 'Gekünstelte' ..... wenn man morgens aufsteht und sich vornimmt, Kunst zu produzieren. :-)......

    HG
    Wolf