Posts by emax

    Nun liest sich 'plastic' nicht sonderlich sympathisch, aber andererseits weiß ich, dass manche Kunststoffe richtig 'wertig' sind.


    Wie ist sind Haptik, Verschleiss, Präzision?
    Wie sind die Verstellmöglichkeiten ?


    Für den Preis würde ich ja durchaus Kompromisse machen, solange nicht wesentliche Eigenschaften fehlen.

    Danke für die Hinweise.


    Die Chamonix Seite habe ich mir eben mal angesehen, die Kameras machen einen guten (visuellen) Eindruck, die Preis sind verlockend.


    Ich hatte oben zu Walker verlinkt, hat dazu jemand Erfahrungen?



    PS: Bei den Technikas verschreckt mich die Versionitis. Für mich als Anfänger absolut undurchschaubar: Technika III, IV, V, einige davon in unterschiedlichen Ausführungen 1, 2, 3 ..., Master Technika, Master Technika Classic, Technika 2000, Technika 3000 ...

    Quote from "EOTS"

    Ich weiß nicht, was dein Budget ist, aber du kriegst auch gebraucht um circa 1000 EUR schon tolle Kameras


    Sagen wir es mal so: Ich möchte die richtige Lösung. Ich bin immer gut damit gefahren, zunächst die "ideale" Lösung ungeachtet der Preisfrage zu suchen, und meine Verzichtbereitschaft dann so weit erhöhen, bis Preis und Möglichkeiten in einem für mich realistischem Verhältnis standen. Ich habe das Glück, sagen zu können: Nicht was es kostet ist die entscheidende Frage, sondern, ob es mir das wert ist.


    Quote

    Von den Verstellwegen her ist Landschaft eher anspruchslos, für Makro ist mehr Balgenauszug von Vorteil, für Architektur ist ein großer Bildkreis der Optiken und kameraseitig genügend Rise/Fall wichtig.


    Landschaft: Ich bin weitwinklig orientiert. Schärfe am liebsten vom Grashalm im Vordergrund bis zum Horizont. Für Weitwinkel gilt ebenso in Innenräumen: Je mehr desto besser.


    Makro: Der Auszug ist zwar für den Abbildungsmaßstab relevant. Aber mein größtes Makroproblem war immer die Schärfentiefe/Schärfenebene. Gerade dafür ist aber die Ebenenverstellung das A und O.


    Architektur: Linien gerade stellen, Weitwinkligkeit.


    Nun habe ich hie und da gelesen, dass WW Anforderungen bei 4x5 Modellen manchmal problematisch sind. Das wäre also z.B. ein Kriterium. Ich muss jetzt vorsichtig sein, weil ich die Limitierungen schlicht (noch) nicht kenne, aber mir schweben Bildwinkel bis 95° vor.


    Grundsätzlich habe ich die Befürchtung, entweder beim Bildwinkel oder bei den Verstellmöglichkeiten am Ende zu sehr eingeschränkt zu sein. Für einen GF Anfänger wie mich ist es aber schwer einschätzbar, welche Einschränkungen irrelevant und welche andererseits aber nicht hinnehmbar sind.


    Thema Kosten: Was ist von so etwas zu halten?


    http://www.walkercameras.com/SF.html

    Hallo Martin,


    danke für das Willkommen :)


    Geplant? Sagen wir mal so: Es gibt ein paar Träumereien. Für konkrete Planungen weiß ich noch viel zu wenig von den Feinheiten. Das eigne ich mir zur Zeit an, einiges werde ich sicher hier erfahren.


    Ich hatte schon immer ein Auge für die Linhof Sachen. Mir käme es darauf an, die Sachen auch mal eine (überschaubare) Strecke tragen zu können, und möglichst wenig Einschränkungen bei den Möglichkeiten zu haben. Da ich die aber noch nicht alle kenne, lasse ich mir Zeit. In der GF Fotografie geht ja ohnehin alles etwas langsamer, und das kommt meiner Absicht, mein Leben künftig zu entschleunigen sehr entgegen: In der Ruhe liegt die Kraft :)


    In meinem ersten Beitrag hab ich schon was dazu geschrieben: http://www.grossformatfotografie.de/viewtopic.php?f=7&t=8689

    Hallo an das Forum!


    Diese Rubrik hab ich wohl zu spät entdeckt, deshalb hole ich die Kurzvorstellung aus meinem Erstbeitrag hier einfach mal nach.


    Seit gut drei Jahrzehnten betreibe ich die Fotografie mal mit mehr, mal mit weniger Leidenschaft, bisher immer mit KB Kameras. Analog waren das Dias und S/W, wobei ich die S/W Sachen immer selber entwickelt und zeitweise auch selber vergrössert hatte.


    Besonders Reise- und Landschaftsaufnahmen habe es mir angetan. Dabei habe ich aber nie die Aufnahmequalität erreicht, die man auf so mancher Aufnahme sehen kann. Da halfen auch die teuersten Objektive nichts, und ich habe eine Weile zu der Erkenntnis gebraucht, dass es mit dem Format genau so ist wie mit dem Hubraum: Es ist nur durch noch mehr davon zu ersetzen.


    Zwischendurch spielte ich mit dem Gedanken an MF, aber irgendwie verbindet das MF teilweise die Nachteile des KB Formats mit denen der größeren Formate: Es ist weniger handlich, liefert aber nicht die Knallerergebnisse etwa eines 4x5 Negatives. Vielleicht fange ich mir für diese Beschreibung hier ja gleich Haue ein, aber für mich war das Mehr an Unbequemlichkeiten für das Ergebnis zu hoch.


    Ohne nun der digitalen KB-Welt abschwören zu wollen, möchte ich mich mit grossformatiger Fotografie beschäftigen. Die digitale Welt ist bequem und hinsichtlich der Verbrauchsmaterialien kostengünstig, aber sie ist auch irgendwie beliebiger: Ein Motiv, fünf oder fünfzig Versuche, kein Problem. Fast könnte man von statistischen Ergebnissen sprechen, denn bei so vielen Versuchen muss ja irgendwann auch mal was Vernünftiges dabei sein.


    Das gefällt mir nicht. Meine S/W Zeit habe ich ganz anders in Erinnerung. Eine gute Aufnahme wurde nicht per Dauerauslösung zusammengerattert, sie entstand im Wege eines aufmerksamen Blickes, gefolgt von einem wohlüberlegten Arbeitsablauf, und zwar ganz ohne Löschtaste ...


    Zwar versuche ich das auch beim digitalen Fotografieren, aber trotz allem ist es etwas Anderes, es fehlt (mir jedenfalls) völlig die Kontemplation. Großformat dagegen, das ist - Fotografie pur!


    Kurzum: Ich werde mir mittelfristig ein 4x5 Format zulegen, und hoffe dabei auf Eure Unterstützung. Es gibt nämlich eine Menge zu lernen: Alles auf Anfang. :)


    Viele Grüße
    Edgar

    Hallo miteinander,


    nach mehreren Jahrzehnten hobbymäßiger KB-Fotografie, und immer auf der Suche nach der Erkenntnis, wie so manches umwerfende Landschaftsbild zustande gekommen ist, muss ich wohl eingestehen, das auch die Investition tausender DMark und Euros im KB-Bereich solche Ergebnisse einfach nicht hergibt.


    Damit ist umrissen, warum ich mich mit GF auseinandersetze.


    Da ich seit jeher technikaffin bin, und eigentlich schon immer große Augen bekam, wenn ich z.B. eine TK45 sah, sind mir die grundsätzlichen Eigenschaften solcher Kamerakonzepte geläufig. Nun habe ich aber eine Weile hier mit gelesen, und erkannt, dass man mit einer Investition ganz schön daneben liegen kann - weil man als Anfänger einfach die Limitierungen nicht kennt, denen unterschiedliche Kameras unterworfen sind.


    Um konkreter zu werden: Ich denke über die Anschaffung einer 4x5 Kamera nach. Nach bisheriger Erkenntnis, kann man mit einer TK45(s) nicht viel falsch machen. Es gibt aber Alternativen, die nicht ganz so kostspielig sind, zum Beispiel dieses Modell hier


    http://www.greiner-photo.com/i…mera/flypage_new.tpl.html


    wird auf der Seite sehr gelobt, und Greiner ist ja nun kein Blödmarkt.


    Fotografie war für mich immer auch die Beschäftigung mit der Technik: Eine Kamera ist für mich nicht nur Mittel zum Zweck, ich erfreue mich auch an deren Verarbeitung und Haptik. Ich bin qualitätsbegeistert, weshalb Linhof natürlich eine echte Versuchung wäre. Aber es muss ja nicht immer Rolls Royce sein, weshalb ich in die Runde frage: Wäre die Ebony eine Alternative?


    Ich denke an Landschaftsfotografie, aber auch Architektur und Straßenszenen sind vorgesehen, sowie gelegentlich auch große Abbildungsmaßstäbe im Nahbereich.


    Ich bin auch dankbar für jeden Tipp hinsichtlich besserer/weniger guter Einstellmöglichkeiten bei dieser Kamera gegenüber anderen Modellen.


    Vielen Dank im Voraus!