Posts by hako

    Hallo neo,
    zunächst schraubst Du das Hinterglied des Objektives ab. Dann blickst du auf den Verschluss von hinten und musst den kleinen Ring / Flanschring ,der mindestens zwei Kerben hat ,entfernen. Ein Schlüssel greift exakt in diese Kerben.
    Dann Vorderglied der Linse mit Verschluss durch cambo —Platine führen, wie gewünscht ausrichten und dann mit Ring befestigen. Danach Hinterlinse in Verschluss schrauben. Fertig.
    Manchmal ist am Verschluss ein kleines schräubchen, welches hervorsteht und den Verschluss dann nicht auf der Platine Plan aufliegen läßt. Die Schraube soll verhindern, dass sich das Objektiv bei der Arbeit verdreht. Dann entweder Schraube entfernen oder mit der Feile eine kleine Kerbe in die Platine feilen.
    Mit Feingefühl ist es nicht gefährlich. Das passende Werkzeug zu haben ist immer besser. Man kann einen Nagel auch mit einem Stein in die Wand kloppen, mit Hammer ist eben besser. So auch hier.
    Manche Leute verwenden erfolgreich statt objektivschlüssel eine schiebelehre oder einen Zirkel (Zimmermann). Man kann sich auch ziemlich schnell einen schlüssel selber feilen, kein Problem.
    Viel Erfolg. Feingefühl und Vorsicht. Nicht abrutschen! Und willkommen im Forum.
    Tschuldige hier die Rechtschreibung, Handy..
    Lg.hako

    Hallo Rudi,
    ob Dein Objektiv in Ordnung ist, hat Ritchi eigentlich schon geschrieben. Das Objektiv mit geöffnetem Verschluss auf ein entfentes Objekt halten und zb das projizierte Bild entweder auf einer fotografischen Mattscheibe in Durchlicht scharfstellen und auf Schärfe beurteilen oder aber zB ein weißes Blatt Papier nehmen und das Auflichtbild auf Schärfe untersuchen. Zur schnellen Überprüfung geht sicher auch eine weiße Wand, ein weißer Schrank o.ä.
    Ich gehe mal davon aus dass das Objektiv bei einem Abstand von 58 mm eine scharfe Abbildung erzeugt. Du kannst das ja auch ziemlich genau mit einem geeignetem Lineal anschließend ausmessen und findest so schnell heraus, ob der Tubus ggf. zu lang ist.
    Beste Grüße

    Hallo Alex, kannst Du bitte mal etwas zu Deiner Methode zur Vorbelichtung des Harman DP Papieres schreiben und von Deinen Erfahrungen berichten.
    Ich habe auch eine Packung in 4x5 im Kühlschrank liegen.
    Mein Sohn ist übrigens auch gerade zur Eingewöhnung bei einer Tagesmutter in Berlin. Eine furchtbare Zeit.
    Lg.

    möchte Peter zustimmen, Du mußt also noch einmal hin, ..wolkenlos neutral bitte, aber den Schatten vom Gebäude rechts auf dem Gebäude links halte ich schon für wichtig.
    Was ist das für ein kleiner Streifen zwischen den Blöcken, ein Flugzeug?
    Erneutes Glück wünsche ich!
    lg

    Hallo Stephan, vielen Dank für das Einstellen der Bilder und deine Erklärungen dazu.

    Meine Meinung:

    zur Haut: Die Position des Blitzes ist schon richtig gewählt worden, nur hast Du leider wohl nicht den Schirm genutzt, sondern einen (Standard-)Reflektor, wie mir scheint.
    Das Licht direkt von vorne kommen zu lassen gibt immer ein gutes Hautbild und ist daher richtig bei unreiner Haut (wenn man denn ein Ergebnis in hübsch zum Ziel hat).
    Auf viele Betrachter wirkt ein solches Licht leider eher langweilig. Mir gefällt es oft recht gut. Mache ich selber auch oft so, wenn das Model denn schlank ist.
    Jedes Seitenlicht hätte eine unreine Haut verstärkt, also richtig gemacht, aber der Reflektor war viel zu klein und betont daher wieder die Oberfläche. Der Schirm oder eine Softbox wäre in diesem Sinne besser gewesen.
    Und nur ein Kopfbild, ..ein bißchen mehr von ihr bedeutet mehr Haut, dafür aber weniger Hautschwierigkeiten.

    Ich teile die Ansicht über die Nasenlöcher. Das möchte niemand sehen. Vermeiden also. Mit dem Model reden, genau gucken, noch genauer gucken, reden, ohne Kamera gucken und durch Kamera gucken und nicht so viel Technik im Kopf. (Ich habe selber manchmal Schwierigkeiten mit dem Gucken bei Akt, das ist mir irgendwie unangenehm und ich flüchte hinter die Kamera und schaue dann lieber durch den Sucher. Ohne Kamera sieht man aber oft mehr. Dein Bild ist ein Porträt, aber ich schreibe es dennoch, weil Frau Haux ja auch ganz andere Bilder macht und du mit Akt vertraut bist.)

    Vielleicht hätte man Frau Haux mit dem vorhandenen Tageslicht fotografieren sollen, ich glaube, das hätte mir besser gefallen. Vielleicht gar auf dem Sofa. (?)
    Warum hast Du den Raum nicht abgedunkelt? Dann sieht man auch leichter, was der Blitz macht.

    Das Model finde ich auf den making-of Fotos auch recht ansprechend. Man kann sicher tolle Fotos von ihr machen.
    Ich wollte nicht klug sprechen, nur ein paar Anregungen geben und natürlich Dich ermuntern die Arbeit fortzusetzen.
    Lg. hako

    Man sollte vielleicht bedenken, dass vorhandenes Korn in den so behandelten Bereichen verloren geht. Das habe ich schon einige Male gesehen und es störte mich doch sehr.
    Mir gefällt es deutlich besser wenn über die Schärfe schon während der Aufnahme entschieden wird. Dann befindet sich auch in den Unschärfen Korn.
    Grüße

    Hallo, das sind doch nur Werbefotos. In der Regel steht der Kunde direkt dahinter und sagt was gemacht werden soll. Der Fotograf ist mit dem eigenen Ergebnis vielleicht sogar unzufrieden. Wir können es nicht wissen. Das Interview ist aus meiner Sicht ok, man hat dabei natürlich nicht an die Leser aus dem Großformatforum gedacht. Das ist bei einer Tageszeitung auch nicht anders was die Qualität betrifft. Das kennt wahrscheinlich jeder von uns. Der junge Leser bekommt aber einen Eindruck über das wie und warum.
    Wie: altes fotografisches Verfahren
    Warum: paßt zum Look der Schuhe
    Reicht doch völlig. Ziel erreicht. Ich verstehe die Aufregung nicht. Ist doch schön, wenn mit analog noch was geht. Ich denke auch nicht, dass man mit nassplatte eins draufsetzen muss, eher sogar das Gegenteil.
    Man kann sich über die Arbeiten von Christian Klant im Internet informieren. Es sind auch Bilder im Jobowettbewerb von ihm zu sehen. Er macht v.a. Porträts und Landschaften per Nassplatte.

    Ich stand neulich in Berlin bei Lidl an der Kasse. Die Dame vor mir hatte Schuhe von Zeha an. Ich dachte hübsche Schuhe, aber ganz schön bunt. Ein paar Tage später bin ich direkt gegenüber vom besagten lidl an dem kleinen Laden von Zeha vorbeigelaufen, ah, so ein Zufall, das sind doch die Schuhe...und dann wieder ein wenig später sehe ich hier den Link und das sind doch die Schuhe...und siehe da, den Fotografen kennste auch noch. Ich hatte vor ein paar Jahren einen Workshop zum Nassplattenverfahren besucht. Herr Klant war auch Teilnehmer und beim sich -gegenseitig- Fotografieren mein Partner.

    Ich meine, man sollte sich kein vorschnelles Urteil über einen Fotografen wegen einer Veröffentlichung bilden und auch nicht wegen eines Interviews, welches im Rahmen einer Werbekampagne erscheint.
    War ja vielleicht auch gar nicht so gemeint, aber ich habe es so zwischen den Zeilen herausgelesen.
    Beste Grüße

    Hallo,
    ich gucke immer mal wieder nach einem gescheiten Entfernungsmesser. Hat da jemand eine Empfehlung?
    Habe einen recht alten von Voigtländer zum Aufstecken (für KB) hier rumliegen, aber der ist mir nicht genau genug.
    Ein Entfernugsmesser (Zeiss?) mit "Focus & View" auf einer Polaroid 340 gefällt mir bislang am besten. Mir würde es auch genügen entsprechend billiger
    Kameras nur 1-3 feste Entfernugen zur Verfügung zu haben, aber die müßten dann auch sehr genau sein. Mit dem genannten Messer der Polaroid ist das wahrscheinlich auch
    leicht zu basteln, weil die Entfernung über einen gefederten Stift übertragen wird. Aber vielleicht hat jemand noch eine viel bessere Lösung?
    LG. hako

    Hallo Christian,
    70 mm Öffnung erscheint mir zu klein, die Hinterlinsen liegen oft bei guten 80 mm.
    Flügelschrauben finde ich furchtbar häßlich, ich würde immer sog. Rändelschrauben wählen.
    Peters Vorschlag finde ich ganz gut. Lieber in die Bastelei etwas mehr Zeit investieren und das ordentlich machen wäre mein Rat.
    Lg und viel Erfolg!
    hako

    Hallo Forenten,
    ich kenne leider nicht die genau Bezeichnung für das Gerät. Manchmal gibts so ein Teil in der Bucht einzeln oder an alten Kameras. Es ist ein großer Halter, der mit einer Iris ausgestattet ist. In die Öffnung wird wohl das Objektivgewinde eingesetzt und die Iris verschlossen bis das Objektiv festsitzt. Die Iris wird wahrscheinlich noch irgendwie verriegelt, denke ich.
    Hat jemand von euch so etwas in Verwendung und taugt das was?
    Lg. hako

    Hallo Xipho,
    ich bin zwar nich der Mod, aber erlaube mir trotzdem eine Bemerkung. Forenten, die nach einer Linhof suchen, sind evtl nicht besonders glücklich darüber, wenn Du vorab auf laufende Auktionen bei ebay hinweist, weil damit schließlich die Anzahl der Mitbieter ansteigen könnte. Oft erkämpft man sich ja in langen Suchaktionen entsprechende Geräte, die uU schlecht verschlagwortet sind und dann kommst Du mit Deinem posting...Nur so als Hinweis.
    Lg

    Na klar, die haben alle ein "West-Germany" hinten gestanzt und das Emblem ist etwas versenkt eingeklebt.
    Aber sie passen eben nicht überall.
    Ich werde wohl tatsächlich ein bißchen mit der Feile abtragen. Ist nicht so schlimm, aber ich wundere mich doch ein wenig über diese erforderliche Maßnahme.
    Mich hat das immer etwas gestört manche Platinen und die Kamera so grob behandeln zu müssen, habe mir aber nie ernsthaft darüber Gedanken gemacht bis ich die Platine bekam, die wirklich gar nicht paßt.
    Deshalb stellte ich auch jetzt hier die Frage ob es denn anderen auch so geht.
    Lg

    Liebe Forenten,
    über die Jahre haben sich bei mir eine Reihe von Kameras aus dem Hause Linhof eingefunden, aber auch weitere Kameras (z.B.Wista 45 SP), die die bekannten Technika-Platinen ( ca. 9,6 x 9,8 cm) nutzen.
    Ich nutze an diesen Kameras überwiegend originale Platinen (rauh mattierte pulverbeschichtete, glänzende und solche mit Hammerschlaglackierung) ...habe aber auch solche von Wista, Toyo und andere in Gebrauch. Bis auf wenige Ausnahmen sind sie aus der Bucht.
    Geräte von Linhof sind ja für ihre Präzision bekannt, aber tatsächlich kann ich nicht jede originale Platine an jede x-beliebige Linhof anbringen! Meine Kameras von Linhof sind zwar alle schon etwas älter, aber eigentlich sollte
    ja dennoch alles zusammenpassen. Ich besitze allein drei Linhof Kardan-Color, die eine Frontstandarte der Technika Modell IV haben. An diesen habe ich fast sämtliche Platten einmal durchgetestet. Es gibt zwei-drei Platinen, da liegt der silberne, gefederte Schnappverschluss nur sehr knapp der Platine an, quasi leidlich abgewinkelt hält er wenig vertrauenerweckend das Objektiv fest. Bei zwei Platinen muß man sanfte Gewalt ausüben, dann rasten sie ein, aber auch unschön. Eine weitere bislang noch nackte Platine läßt sich sogar an keinem Modell anbringen. Die Platten mit Hammerschlag passen alle wunderbar, so sollte es sein.
    Ich gehe davon aus, dass der kleine abgeschliffene silberne Punkt auf der Rückseite (Innenseite) für die Maßhaltigkeit verantwortlich ist. Aber wie sieht es mit dem schmalen, silbernen Steg am oberen Rand der Platine aus? Hat hier schon einmal jemand die Feile angesetzt oder stehe ich mit diesem Problem ganz alleine da? Am Ende ist ein Eingriff an diesem Steg zur Anpassung sogar vorgesehen?
    Es werden doch wohl nicht etwa die Chinesen Platinen samt Emblem kopieren?? Ein Freund von mir hat in China mal welche bestellt, die kamen zerbrochen im Päckchen an.
    Vielen Dank für Antwort!
    Lg. hako