Posts by hako

    Hallo Stephan, vielen Dank für das Einstellen der Bilder und deine Erklärungen dazu.


    Meine Meinung:


    zur Haut: Die Position des Blitzes ist schon richtig gewählt worden, nur hast Du leider wohl nicht den Schirm genutzt, sondern einen (Standard-)Reflektor, wie mir scheint.
    Das Licht direkt von vorne kommen zu lassen gibt immer ein gutes Hautbild und ist daher richtig bei unreiner Haut (wenn man denn ein Ergebnis in hübsch zum Ziel hat).
    Auf viele Betrachter wirkt ein solches Licht leider eher langweilig. Mir gefällt es oft recht gut. Mache ich selber auch oft so, wenn das Model denn schlank ist.
    Jedes Seitenlicht hätte eine unreine Haut verstärkt, also richtig gemacht, aber der Reflektor war viel zu klein und betont daher wieder die Oberfläche. Der Schirm oder eine Softbox wäre in diesem Sinne besser gewesen.
    Und nur ein Kopfbild, ..ein bißchen mehr von ihr bedeutet mehr Haut, dafür aber weniger Hautschwierigkeiten.


    Ich teile die Ansicht über die Nasenlöcher. Das möchte niemand sehen. Vermeiden also. Mit dem Model reden, genau gucken, noch genauer gucken, reden, ohne Kamera gucken und durch Kamera gucken und nicht so viel Technik im Kopf. (Ich habe selber manchmal Schwierigkeiten mit dem Gucken bei Akt, das ist mir irgendwie unangenehm und ich flüchte hinter die Kamera und schaue dann lieber durch den Sucher. Ohne Kamera sieht man aber oft mehr. Dein Bild ist ein Porträt, aber ich schreibe es dennoch, weil Frau Haux ja auch ganz andere Bilder macht und du mit Akt vertraut bist.)


    Vielleicht hätte man Frau Haux mit dem vorhandenen Tageslicht fotografieren sollen, ich glaube, das hätte mir besser gefallen. Vielleicht gar auf dem Sofa. (?)
    Warum hast Du den Raum nicht abgedunkelt? Dann sieht man auch leichter, was der Blitz macht.


    Das Model finde ich auf den making-of Fotos auch recht ansprechend. Man kann sicher tolle Fotos von ihr machen.
    Ich wollte nicht klug sprechen, nur ein paar Anregungen geben und natürlich Dich ermuntern die Arbeit fortzusetzen.
    Lg. hako

    Man sollte vielleicht bedenken, dass vorhandenes Korn in den so behandelten Bereichen verloren geht. Das habe ich schon einige Male gesehen und es störte mich doch sehr.
    Mir gefällt es deutlich besser wenn über die Schärfe schon während der Aufnahme entschieden wird. Dann befindet sich auch in den Unschärfen Korn.
    Grüße

    Hallo, das sind doch nur Werbefotos. In der Regel steht der Kunde direkt dahinter und sagt was gemacht werden soll. Der Fotograf ist mit dem eigenen Ergebnis vielleicht sogar unzufrieden. Wir können es nicht wissen. Das Interview ist aus meiner Sicht ok, man hat dabei natürlich nicht an die Leser aus dem Großformatforum gedacht. Das ist bei einer Tageszeitung auch nicht anders was die Qualität betrifft. Das kennt wahrscheinlich jeder von uns. Der junge Leser bekommt aber einen Eindruck über das wie und warum.
    Wie: altes fotografisches Verfahren
    Warum: paßt zum Look der Schuhe
    Reicht doch völlig. Ziel erreicht. Ich verstehe die Aufregung nicht. Ist doch schön, wenn mit analog noch was geht. Ich denke auch nicht, dass man mit nassplatte eins draufsetzen muss, eher sogar das Gegenteil.
    Man kann sich über die Arbeiten von Christian Klant im Internet informieren. Es sind auch Bilder im Jobowettbewerb von ihm zu sehen. Er macht v.a. Porträts und Landschaften per Nassplatte.


    Ich stand neulich in Berlin bei Lidl an der Kasse. Die Dame vor mir hatte Schuhe von Zeha an. Ich dachte hübsche Schuhe, aber ganz schön bunt. Ein paar Tage später bin ich direkt gegenüber vom besagten lidl an dem kleinen Laden von Zeha vorbeigelaufen, ah, so ein Zufall, das sind doch die Schuhe...und dann wieder ein wenig später sehe ich hier den Link und das sind doch die Schuhe...und siehe da, den Fotografen kennste auch noch. Ich hatte vor ein paar Jahren einen Workshop zum Nassplattenverfahren besucht. Herr Klant war auch Teilnehmer und beim sich -gegenseitig- Fotografieren mein Partner.


    Ich meine, man sollte sich kein vorschnelles Urteil über einen Fotografen wegen einer Veröffentlichung bilden und auch nicht wegen eines Interviews, welches im Rahmen einer Werbekampagne erscheint.
    War ja vielleicht auch gar nicht so gemeint, aber ich habe es so zwischen den Zeilen herausgelesen.
    Beste Grüße

    Ich suche für mein altes Tele-Xenar 5,5/360mm im Compound-Verschluß entsprechenden Gewindering. Es sollte nach Recherche wohl ein M 60 sein.
    Vielen Dank wenn jemand so etwas hat und abgeben möchte.
    LG. hako

    Hallo,
    ich gucke immer mal wieder nach einem gescheiten Entfernungsmesser. Hat da jemand eine Empfehlung?
    Habe einen recht alten von Voigtländer zum Aufstecken (für KB) hier rumliegen, aber der ist mir nicht genau genug.
    Ein Entfernugsmesser (Zeiss?) mit "Focus & View" auf einer Polaroid 340 gefällt mir bislang am besten. Mir würde es auch genügen entsprechend billiger
    Kameras nur 1-3 feste Entfernugen zur Verfügung zu haben, aber die müßten dann auch sehr genau sein. Mit dem genannten Messer der Polaroid ist das wahrscheinlich auch
    leicht zu basteln, weil die Entfernung über einen gefederten Stift übertragen wird. Aber vielleicht hat jemand noch eine viel bessere Lösung?
    LG. hako

    Hallo Pierre,
    Zu 3: Glasreiniger flüssig, Wasser plus Spülmittel.
    Sollten Linien auf der Mattscheibe fest aufgetragen sein, nicht zu lange einweichen oder stark rubbeln, sie könnten sich lösen.
    Lg

    Hallo Christian,
    70 mm Öffnung erscheint mir zu klein, die Hinterlinsen liegen oft bei guten 80 mm.
    Flügelschrauben finde ich furchtbar häßlich, ich würde immer sog. Rändelschrauben wählen.
    Peters Vorschlag finde ich ganz gut. Lieber in die Bastelei etwas mehr Zeit investieren und das ordentlich machen wäre mein Rat.
    Lg und viel Erfolg!
    hako

    Hallo Forenten,
    ich kenne leider nicht die genau Bezeichnung für das Gerät. Manchmal gibts so ein Teil in der Bucht einzeln oder an alten Kameras. Es ist ein großer Halter, der mit einer Iris ausgestattet ist. In die Öffnung wird wohl das Objektivgewinde eingesetzt und die Iris verschlossen bis das Objektiv festsitzt. Die Iris wird wahrscheinlich noch irgendwie verriegelt, denke ich.
    Hat jemand von euch so etwas in Verwendung und taugt das was?
    Lg. hako

    Hallo Xipho,
    ich bin zwar nich der Mod, aber erlaube mir trotzdem eine Bemerkung. Forenten, die nach einer Linhof suchen, sind evtl nicht besonders glücklich darüber, wenn Du vorab auf laufende Auktionen bei ebay hinweist, weil damit schließlich die Anzahl der Mitbieter ansteigen könnte. Oft erkämpft man sich ja in langen Suchaktionen entsprechende Geräte, die uU schlecht verschlagwortet sind und dann kommst Du mit Deinem posting...Nur so als Hinweis.
    Lg

    Na klar, die haben alle ein "West-Germany" hinten gestanzt und das Emblem ist etwas versenkt eingeklebt.
    Aber sie passen eben nicht überall.
    Ich werde wohl tatsächlich ein bißchen mit der Feile abtragen. Ist nicht so schlimm, aber ich wundere mich doch ein wenig über diese erforderliche Maßnahme.
    Mich hat das immer etwas gestört manche Platinen und die Kamera so grob behandeln zu müssen, habe mir aber nie ernsthaft darüber Gedanken gemacht bis ich die Platine bekam, die wirklich gar nicht paßt.
    Deshalb stellte ich auch jetzt hier die Frage ob es denn anderen auch so geht.
    Lg

    Liebe Forenten,
    über die Jahre haben sich bei mir eine Reihe von Kameras aus dem Hause Linhof eingefunden, aber auch weitere Kameras (z.B.Wista 45 SP), die die bekannten Technika-Platinen ( ca. 9,6 x 9,8 cm) nutzen.
    Ich nutze an diesen Kameras überwiegend originale Platinen (rauh mattierte pulverbeschichtete, glänzende und solche mit Hammerschlaglackierung) ...habe aber auch solche von Wista, Toyo und andere in Gebrauch. Bis auf wenige Ausnahmen sind sie aus der Bucht.
    Geräte von Linhof sind ja für ihre Präzision bekannt, aber tatsächlich kann ich nicht jede originale Platine an jede x-beliebige Linhof anbringen! Meine Kameras von Linhof sind zwar alle schon etwas älter, aber eigentlich sollte
    ja dennoch alles zusammenpassen. Ich besitze allein drei Linhof Kardan-Color, die eine Frontstandarte der Technika Modell IV haben. An diesen habe ich fast sämtliche Platten einmal durchgetestet. Es gibt zwei-drei Platinen, da liegt der silberne, gefederte Schnappverschluss nur sehr knapp der Platine an, quasi leidlich abgewinkelt hält er wenig vertrauenerweckend das Objektiv fest. Bei zwei Platinen muß man sanfte Gewalt ausüben, dann rasten sie ein, aber auch unschön. Eine weitere bislang noch nackte Platine läßt sich sogar an keinem Modell anbringen. Die Platten mit Hammerschlag passen alle wunderbar, so sollte es sein.
    Ich gehe davon aus, dass der kleine abgeschliffene silberne Punkt auf der Rückseite (Innenseite) für die Maßhaltigkeit verantwortlich ist. Aber wie sieht es mit dem schmalen, silbernen Steg am oberen Rand der Platine aus? Hat hier schon einmal jemand die Feile angesetzt oder stehe ich mit diesem Problem ganz alleine da? Am Ende ist ein Eingriff an diesem Steg zur Anpassung sogar vorgesehen?
    Es werden doch wohl nicht etwa die Chinesen Platinen samt Emblem kopieren?? Ein Freund von mir hat in China mal welche bestellt, die kamen zerbrochen im Päckchen an.
    Vielen Dank für Antwort!
    Lg. hako

    Hallo Xipho,
    schreibe doch bitte mal einen Erfahrungsbericht in einem neuen thread über das Naturlatex! Natürlich nur bezüglich fotografischer Verwendungsmöglichkeiten.
    Ich habe bei einem Hersteller in der Beschreibung gelesen, man möge das Latex nach dem Trocknen mit Puder oder Silikon behandeln, um ein Zusammenkleben der Teile zu vermeiden.
    Reichen die schwarzen Pimente in der fertigen Mischung aus um ordentlich abzudunkeln? Man kann ja auch farbloses (?) Naturlatex erwerben und anschließend die schwarzen Pigmente hinzufügen, so dass man ggf. ein tieferes schwarz erzielen könnte. Ist das Ergebnis glänzend oder matt?
    lg. hako

    Hallo,


    das haben wir hier schon einmal besprochen: Lederbalgen pflegen?


    Bei winzigen Löchern in den Ecken verwende ich schwarzes Silikon aus der Tube (Silikon-Dicht von der Firma Bindulin), welches ich von innen mit einem Pisel beim voll ausgezogenen Balgen auftrage. Trocknungszeit beachten!


    Um Balgen festzukleben, größere Reparaturstellen, alle Lederarbeiten, wo etwas bewegt wird und somit elastisch bleiben muß, verwende ich Leder- und Schuhkleber auch von der Firma Bindulin.


    Ich möchte hier keine Firmenwerbung machen, das ist reiner Zufall, ein Laden bei mir um die Ecke führt einige Artikel aus dem Sortiment. Da gibt es auch noch hilfreiche Sachen wie Flüssig-Metall, Polierpasten, (Bienen-)wachse, Flüssig-Zwirn, Gewebekleber, Einbrennlack usw. Ich habe einiges davon einfach ausprobiert und bin bislang dabei geblieben. Auch andere Hersteller haben natürlich prima Kleber usw.
    Dennoch ein link zu einem Shop: http://bindulin-shop.de/de/index.html


    Für Risse und Löcher an Stellen, die nicht gebogen oder gefaltet werden, verwende ich gerne Aluminiumklebeband von der Rolle (Baumarkt), welches ich vorher mit mattschwarzer Farbe besprüht habe. Läßt sich anschließend perfekt zuschneiden und klebt gut. Das Ergebnis ist hauchdünn und trägt nicht auf.


    Ich habe auch recht gute Erfahrung mit fertigen Gewebeflicken aus dem Campingbedarf gemacht.


    Wo es nur geht, verwende ich für Reparaturen Neopren und kein(!) Moosgummi. Schon eine Ewigkeit nehme ich Neopren zum Schutz meiner Fotosachen und zum Abdichten empfindlicher Kameraverbindungen, Rückteile und -wände. Mir ist beim Sperrmüll einmal ein "Taucheranzug" in die Hände gefallen, der mittlerweile ziemlich zerschnitten ist :) Man bekommt das Material aber auch in Platten oder von der Rolle (habe ich neulich in Prag in einem Shop gesehen). Bei kleinen Mengen gibts ja auch die Laptoptaschen usw.


    Keine guten Erfahrungen habe ich mit schwarzer Kunststofffolie gemacht. Gibt es auch fertig mit Kleber drunter im Handel. Die war schon nach kurzer Zeit am Zerfallen und nicht mehr lichtdicht.


    Was ich noch nicht ausprobiert habe ist Flüssiggummi. Das Zeug läßt sich gar als Felgenspray verwenden und später wieder abziehen. Ich habe schon einmal überlegt, ob man damit wohl einen völlig ruinierten Balgen mit vielen kleinen Löchern und Macken wohl wieder ansehnlich und dicht bekommt? Ich würde hier gerne einen Erfahrungsbericht hören über Flüssiggummi, Topf/Dose/Eimer oder als Spray.


    Bei meiner Meridian 45B von wahrscheinlich 1947 war der Balgen sehr unansehnlich. Bei näherer Untersuchung stellte sich heraus, dass der vermeintliche Dreck nur altes Wachs war; mit dem Fön anschmelzen und das Wachs mit dem Pinsel wieder neu verteilen brachte spürbare Besserung!


    Lg. hako

    Hallo Andreas,
    ich vermute, Du hast die Kassette doch "schepp" eingesteckt. Beim Ziehen oder Zurückstecken des Schiebers kann schnell Licht einfallen, wenn an der falschen Stelle Kräfte auftreten. Diese Wulst an den Kassetten muß auch immer ordentlich einrasten in dem entsprechenden Gegenstück am Rückteil. Ich habe mir angewöhnt nach dem Einschieben der Kassette an dieser ein bißchen zu rütteln (auf- und ab), um sicherzustellen, dass sie auch eingerastet ist.
    Sind die Filzdichtungen (sofern vorhanden) am Rückteil denn noch in Ordnung?
    Lg. hako