Posts by hako

    Hallo ihr beiden,
    ich bin Euch noch eine Antwort schuldig.
    Ich mag das Bild, weil die Augen, die ja für gewöhnlich bei Porträts betont werden, hier in den Hintergrund treten und der Gesichtsschnitt dadurch in den Vordergrund rückt. Dabei kann von Leblosigkeit auch nicht die Rede sein, auf mich wirkt es lebendig. Das finde ich hier gelungen! Bei Menschen mit einem fein geschnittenen Gesicht kann man dies methodisch nutzen indem man auf die üblichen Spitzlichter/ Glanzlichter in den Augen weitgehend oder gar komplett verzichtet.
    Außerdem passt die Wahl mit dem hellen Shirt und der hellen Wand sehr schön.
    LG. hako

    Hallo Winfried,
    mich erinnert das Gezeigte ja sofort an veredeltes Grossformatzubehör, damit lassen sich sicher sehr schick Grundrohre miteinander verbinden.
    Der zweite Gedanke führt mich dann zur Haarklammer.
    Nein, ich möchte die Aufnahme nicht schlecht reden. Das ist gekonnt fotografiert mit einer überzeugenden Lichtsetzung. Ist das Foto aus den 80er Jahren? Wenn Du die Rohrverbinder heute auftagsmäßig fotografieren müßtest, würdest Du etwas anders machen und wenn ja, was?
    Lg. hako

    Hallo Udo,
    vielleicht habe ich es auch nicht richtig verstanden, aber beide Bilder sind aus dem Neagativ gewonnen, richtig? oder ist das zweite ein Positiv, welches vor Ort mit normaler Entwicklungszeit vorlag?
    Täusche ich mich und das zweite ist nicht nur weniger "kräftig", sondern auch unschärfer?
    Welche Methode wendest Du an, um aus dem Negativ ein Positiv zu gewinnen? Hast Du nur die verlinkte probiert oder auch andere (Radiergummi usw.)?
    Mir gefällt es jedenfalls auch und danke für den Bericht!
    LG. hako

    Das Pferd finde ich gut getroffen, auch der Bildaufbau ist gelungen.
    Mich stört ein wenig die Person, ohne würde mir besser gefallen.
    Das "Rauchen verboten" muss auch nicht sein, ein Schritt näher heran oder Schnitt...
    Trotzdem gut!
    lg. hako

    Recht hat er, der Ritchi, mein Componon-s 5,6/135 geht bis Blende 45 im Verschluss. Das sollte auch günstig zu bekommen sein, wird aber auch nicht ständig angeboten.
    Ein Super-Angulon 90 würde ich eher nicht nehmen.
    Bei Wikipedia Schneider Kreuznach findet man schnell viele Einträge möglicher Lösungen: https://en.wikipedia.org/wiki/…ach#Copy_and_macro_lenses
    und zu Rodenstock: https://en.wikipedia.org/wiki/…ock_GmbH#Enlarging_lenses


    Ronare, Clarone usw. sollte die Aufgabe doch prima lösen.


    Was für ein digitales Rückteil soll denn an der Cambo hängen?


    LG

    "ungeeignetes Objektiv" (135mm?) bezieht sich wahrscheinlich auf eine zu kurze Brennweite im klassischen Sinne.
    Mir ist aufgefallen, dass gegenwärtig sehr viele Portraits mit kurzer Brennweite entstehen und diese dann auch für gut befunden werden.
    Ich glaube, das liegt daran, dass wir uns mittlerweile durch die vielen selfies aus den smartphones an eine kurze Brennweite gewöhnt haben.
    Im digitalen Bereich wird für Vollformat zunehmend das Sigma Art 1,8/35mm auch für Portraits genommen und expliziet dafür empfohlen. Eine Freistellung wird durch offene Blende ermöglicht und viel bewundert,
    eine kurze Brennweite stößt heute auf breite Akzeptanz!
    Mir war das schon immer egal mit der Brennweite. Ich habe schon sehr früh die Erfahrung gemacht, dass das Licht eine viel größere Rolle spielt als die Brennweite.
    Schöne Menschen - wenn es denn darum geht! - kann eine kurze Brennweite nicht entstellen, "schlechtes Licht" aber sehr wohl. Ob sich die abgebildete Person mit der Aufnahme identifizieren kann, steht sicher auf einem anderen Blatt, die Wahrnehmung anderer, die die Person nicht kennen, werden jedenfalls nichts zu bemängeln haben.
    Nach Möglichkeit mache ich meine Portraits aber auch heute noch bevorzugt mit einer etwas längeren Brennweite, eine kurze ist aber nicht ausgeschlossen. Natürlich spielt der Abstand eine Rolle und ob man von oben herab oder von unten hinauf das Gesicht fotografiert.
    Ich finde das sehr spannend, was fotografisch bei Portraits im Laufe der Zeit als "schön" empfunden wird. Der Rhythmus der Veränderungen wird ja durch die vielfältigen Bearbeitungsmöglichkeiten immer kürzer. Viele Forenten hier sind ja schon etwas älter und nicht jeder beschäftigt sich mit Portraits, aber was da "abgeht" ist schon merkwürdig: gerade ist es modern den Himmel radioaktiv cyanfarben darzustellen und das Blattgrün wird -wie von Herbiziden vernichtet- in ein gelbbraun umgewandelt. Das gefällt heute. Ich lasse mich, obwohl ich mich sehr bemühe es nicht zu tun, auch gelegentlich von solchen Trends in der Bildbearbeitung beeinflussen. Derartige Bilder gefallen mir schon nach wenigen Jahren nicht mehr, die klassisch ausgearbeiteten dagegen verlieren nur selten meinen Zuspruch.
    Anscheinend wird man fotografisch ganz entscheidend durch "seine Zeit" geprägt und die meisten von uns halten ein Fotografenleben daran fest. Bei mir sind es die 80er und 90er Jahre, die meinen fotografischen Stil beeinflußt haben.
    Ich zeige gelegentlich meinem Vater (77) meine Fotoarbeiten. Er findet schwarzweiß schon einmal grundsätzlich ganz furchtbar und meine Portraits sähen auch irgendwie komisch aus und empfahl mir ich solle doch ältere Männer mit viel Falten fotografieren, das mache was her. Da ist bei mir der Groschen gefallen. Mit der gleichen Sichtweise -nur eine Generation weiter- beurteile ich heute die radioaktiven-herbiziden Portraits,.. Mädchen, die ein Skateboard in den Händen halten oder einen Blumenkranz auf dem Kopf haben, zumindest ein Geweih auf dem Kopf tragen, in der Badewanne liegen (natürlich nicht nur schlicht mit Wasser gefüllt, sondern eingefärbt in allen möglichen Farben) und auch hier sind die Blütenblätter nicht zu vergessen, oder Rauchbomben und Mehlstaub, Bahngleise oder oder oder...und am schlimmsten finde ich eigentlich, dass die heutigen (Hobby-)Fotografen überhaupt nicht kreativ sein wollen, sondern der eine vom anderen abkupfert und die Ergebnisse dennoch ihre Liebhaber finden,...ich kann das nicht verstehen. Man kann die Fotografie sicher nicht neu erfinden, aber man kann sich doch wenigstens bemühen :) Ich bin ganz offensichtlich kein Kind dieser Zeit.


    zum Portrait oben: fein gemacht!


    LG. hako

    Hallo Forenten,
    für ein altes Super-Angulon 8,0/90mm mit der sog. Wespentaille suche ich einen Verschluss der Größe 00. Diese Verschlußgröße wird schon lange nicht mehr produziert und selten in der Bucht einzeln angeboten.
    Kennt jemand eine alte Kamera oder mehrere Typen, in denen der #00 verbaut wurde? Kodak Retina IIc ? Ist die Tubuslänge dann wohl auch identisch? Ich würde mich dann gezielt nach einem Erwerb umsehen.
    Danke für Infos und Hilfe!
    hako

    So leid es mir tut, dies sagen zu müssen - es lag wahrscheinlich am grottenschlechten Negativ


    der war gut :)


    Das ist ja nun schon eine ganze Weile her und inzwischen habe ich das Objektiv in andere Hände gegeben. Aber mit "oben ordentlich dicht können" liegst Du schon auf der richtigen Spur! Ich hatte damals den Eindruck, dass hier die Grenze liegt. Das Objektiv ersetzte ich später durch ein Rodagon mit ebenfalls 50mm und dies machte keine Probleme. Da ich ja bei derselben Brennweite blieb habe ich keine schlüssige Erklärung für das Versagen des Rogonars bei größeren Abbildungsmaßstäben.
    "Optimiert" bedeutet nach meinem Verständnis, dass 6-8 fache Vergrößerungen mit diesem Objektiv am besten gelingen, es bedeutet aber nicht, dass jenseits von 8-fach Vergrößerungen unmöglich sind!


    Beste Grüße und vielen Dank für die Vorschläge.
    hako

    Lieber Adi und lieber Ritschie,


    ich bin zwar von gestern, aber nicht von gestern :)


    Vielen Dank für den link. Ich finde es auch schöner, wenn man in knappen Worten eine Antwort gibt und zur Unterstützung einen link beifügt.
    Links bestehen ja nicht für alle Zukunft der Welt und führen dann ins Leere. Kein Mensch kann dann die Lösung mehr nachvollziehen.


    Leider wird meine Frage nicht restlos beantwortet, sondern lieferte mir nur Bekanntes. Wie ich eingangs schon ausführte, war an eine Scharfstellung ab einem bestimmten Format nicht mehr zu denken. Ich glaube mich zu erinnern 24x30 war noch möglich, 30x40 ging nicht mehr. Das projizierte Bild war völlig verschwommen, einfach total unscharf. Mit diesem Objektiv waren aber innerhalb des empfohlenen Maßstabes brauchbare Vergrößerungen möglich. Der Artikel aus der Foto Hobby Labor benennt ja auch nur die optimalen Vergrößerungsmöglichkeiten einzelner VG-Objektive, es wird aber nicht darauf hingewiesen, dass ein bestimmtes Format oder eine Ausschnittvergrößerung mit einem Dreilinser erst gar nicht mehr möglich ist. Ich hätte ja auch noch aus heutiger Sicht -deshalb frage ich ja- lediglich eine schlechte Vergrößerungsqualität der Abbildung vermutet, aber es ging einfach überhaupt nicht. Oder sollte das Objektiv gar sooooo schlecht sein, dass nur noch ein schwammiges Gebilde in der Projektion erreicht werden kann? Das würde mich auch überraschen.


    Also erneut nachgefragt, wer kennt die Antwort oder hat eine Vermutung?


    LG. hako

    Liebe Forenten,


    ich habe mich die Tage an meine ersten Vergrößerungen vor fast 30 jahren zurückerinnert. Für mein erstes Heimlabor mit einem Kaiser-VG hatte ich mir auf Empfehlung meines Fotohändlers damals das dreilinsige Rogonar 2,8/50 gekauft. Damit waren Vergrößerungen nur bis zu einem bestimmten Vergrößerungsmaßstab machbar. Meine Frage: warum ist das so? Das Bild war auf 30x40 einfach nicht scharf zu stellen. Wüßte ich es aus der Praxis nicht besser, würde ich eigentlich vermuten, dass die Abbildung einfach nur grottig schlecht wäre im direkten Vergleich mit beispielsweise einem Rodagon (was wenig später hinzukam und diverse andere auch noch..).


    LG. hako

    Hallo Adi,
    ich teile Deine Ausführungen über die "Anmut und Charakter eines Objektives"für die analoge Verwendung, aber es besteht aus meiner Sicht ein sehr großer Unterschied im digitalen Gebrauch.
    "Objektivfehler" sind digital oft so gruselig, daß man keineswegs von Charme sprechen könnte, oder wie würdest Du CA's in einem Farbfoto bewerten?
    LG. hako

    Hallo Jörg,
    das Glas in einem Scanner ist natürlich kein AN-Glas.
    Die von mir verlinkten Gläser von Monochrom helfen als Einsatz im Scanner das Negativ plan zu halten, ganz ähnlich wie beim Vergrößerer.
    Wenn Du dem link folgst, siehst Du die Vorgehensweise beim Rollfilm.
    lg

    Hallo Jörg,


    Du bekommst Anti-Newton Glas in 4x5 bei der Firma monochrom.com. Das Glas ist eigentlich als Einsatz für Epson-Scanner gedacht.
    AN-Glas
    Ich habe es mir selber gekauft für Repro-Arbeiten.


    Ich würde nicht mit dem Aufnahmeobjektiv vergrößern. Recht hochwertige VG-Objektive (Rodagon, Componon-S usw.) in 135mm/150 mm sind in der Bucht doch günstig zu bekommen.
    Auch die "Fremdfirmen" wie Vivitar usw. sind sicher besser als ein Aufnahmeobjektiv.
    Später ärgert man sich und macht die ganze Arbeit nochmals. So war es jedenfalls bei mir aus Unwissenheit vom dreilinser zum sechslinser...


    LG. hako

    Hallo Wolu,
    die Preise beim Dienstleister für das Scannen sind überall so heftig. Ich werde zukünftig meine Filme mit der D810 digitalisieren, ggf. dann sogar gestitcht. Mit etwas Glück, wie Dieter, kann man sich aber auch den Epsen zulegen und ein brauchbares Gerät erwischen und zufrieden sein. Für ganz besondere Aufnahmen kann man ja zusätzlich einen Dienstleister in Anspruch nehmen, aber man muß bedenken, dass man dann den Interpretationsspielraum des Filmmaterials in fremde Hände legt.
    Ich würde mir natürlich auch wünschen, dass weiterhin neue GF-Kameras gebaut und gekauft werden, aber die Gebrauchtpreise sind eigentlich überzeugend. Ich weiß nicht, was Du mit der Linhof machen willst, aber zum gelegentlichen Fotografieren ist ein Neukauf schon ziemlich kostenintensiv.
    Wie viele andere Forenmitglieder auch verfüge ich über eine kleine Schar von GF-Kameras. Müßte ich einem Anfänger ein gutes und erschwingliches Modell empfehlen, so wäre es die Linhof Kardan Color in 4x5/9x12, letztes Modell.


    Wenn man vorher in anderen Foren herumgelesen hat und dann hier landet, ist ein höheres sprachliches Niveau schon sehr auffällig :) Ist dies wohl grundsätzlich auch ein Hinweis auf einen höheren Qualitätsanspruch?


    LG. hako

    Hallo lieber Winfried,
    interessante Fotos und Erklärungen dazu mit dem durchscheinenden Alabaster.
    Bei der 63 läuft der Schatten aus dem Bild. Findest Du das egal, weil es ja eigentlich nur um die Nymphe geht..oder stört es Dich gar nicht an der Komposition?
    LG