Posts by tim10243

    gerd, ich hatte dich so verstanden, dass es keine hinterbliebenen gibt und deshalb befürchtet, das ein archiv verloren geht, das peter bestimmt mit mühe und liebe aufgebaut hat. wenn du nun schreibst, dass es ein testament gibt, dann hat er ja vielleicht doch vorgesorgt.
    natürlich hast du recht, wenn du schreibst, dass wir keinen anspruch auf seine bilder haben, aber es wäre im zweifelsfall ja vielleicht möglich, dem nachlassverwalter einen entsprechenden wink zu geben. mehr wollte ich nicht gemeint haben.



    zumindest hat nürnberg - wenn ich es richtig sehe, war das peters heimat - ein stadtarchiv:


    http://www.stadtarchiv.nuernberg.de/index.html


    kennt jemand peters bilder? welchen schwerpunkt hat er gehabt? sofern es architektur o.ä gewesen ist und er auch in nürnberg in dieser richtung unterwegs war, sollten die damen und herren im stadtarchiv durchaus intresse haben, denek ich mal.

    nach ewig langer zeit mal wieder hier herein zu schneien und dann so eine nachricht zu lesen ist natürlich traurig.
    was am ende von einem fotografen übrig bleibt, das sollten wohl seine bilder sein. deshalb mache ich mir im moment weniger gedanken um seine bücher, als um seine negative/dias. kommt jemand hier aus peters gegend? falls ja, könnte man vielleicht mal recherchieren, ob es ein stadtarchiv o.ä. gibt, das vllt. intresse an diesem teil seines nachlasses hat. ich kann mir nicht ernsthaft vorstellen, das irgend ein nachlassverwalter da großartig den daumen drauf legt - selbst wenn da noch verbindlichkeiten offen sein sollten.



    Quote from "johnars"

    Ja das ist das eine und eine sehr gute Idee! Vielleicht könnte Gerd sich darum kümmern sonst fliegen vermutlich alle seine Bücher in den Abfall oder landen auf einem Flohmarkt falls es nicht schon zu spät ist!


    Aber einen Kranz, wenn es nicht zu spät ist könnte man da Spenden dafür sammeln ich würde auch paar Schwyzer Fränkli springen lassen!
    Aber das kann nur einer machen der Vorort ist!


    Gruss Armin

    Vor einiger Zeit kaufte ich bei ebay USA eine Portronic 907. Anlass war meine Unzufriedenheit mit meiner Graflex R.B. 4X5 bei der ich stets Probleme mit dem Focussieren hatte - Testbilder wurden scharf; beim Shooting war dann wieder alles Unscharf .... aaaaargh!


    Die Portronic 907 hatte einen eingebauten Verschluss der mit 110Volt betrieben wurde und nur eine Verschlusszeit anbot - also absolut unbrauchbar war. Die verbauten Objektive waren laut Auskunft einiger Foren ebenfalls nicht ganz dass, was ich verwenden wollte, zumal sie eine Anfangsöffnung von 5,6 hatten (wer die beiden Scherben haben möchte, soll sich bitte melden). Verschluss und Objektive wurden also nebst Verkabelung entfernt.


    [Blocked Image: http://www.eyris.net/kamera/portronic01.jpg]


    Hingegen wusste ich, was ich als Linse verwenden wollte: ein Meyer Görlitz Trioplan 210mm 3,5. Das Trioplan ist bestimmt nicht dass was man als rattenscharf bezeichnen würde, aber es hat nach meinem Dafürhalten ein zauberhaftes Bokeh. Allerdings hat das Trioplan auch einen Nachteil - es hat keinen Verschluss. Also habe ich Vorderglied und Hinterglied genommen und mittels Adaptern mit einem Compur 5FS kombiniert.


    [Blocked Image: http://www.eyris.net/kamera/portronic02.jpg]


    Ein zweites Trioplan kam als Sucherobjektiv aus Platzgründen nicht in Frage. Ich hatte enormes Glück: Ich fand bei ebay ein Tessar 210mm 6,3 im Schneckengang. Das Objektiv ist klein genug, um über dem riesigen Compur noch Platz zu finden und durch den ASchneckengang lässt sich die Focussierung nun justieren. Natürlich kein Licht ohne Schatten: 6,3 ist für ein Sucherobjektiv nicht gerade hell - aber irgend eine Kröte muss man ja immer schlucken.


    [Blocked Image: http://www.eyris.net/kamera/portronic03.jpg]


    Nun wartet das gute Stück, das seit gestern einsatzbereit ist aiuf seinen ersten Einsatz. Das einzige echte Manko des Umbaus: Die Kamera lässt sich nicht mehr auf Unendlich focussieren. Der große Compur verhindert, dass das Objektiv entsprechend nahe an die Filmebene gebracht werden kann. Aber da ich die Kamera für Portrait und Beautybilder haben will, ist dies für mich zu verschmerzen.

    ob f-40 oder f-90 dürfte keine rolle spielen - die kommen ja aus der gleichen zeit.
    a pro pros zeit - lass sie dir ;-)
    der radiopopper kommt frühestens ende mai raus - bis dahin geht noch viel zeit ins land

    der blitzschuh ist nicht das problem - es gibt von nikon den as-10. das ist ein blitzschuh mit der gleichzeitig als verteiler dient. man kan daran das dreiadrige kabel sc-18 bzw sc-19 anschließen und mehrere blitze bzw as-10 blitzschuhe verbinden. http://cgi.ebay.de/Nikon-TTL-Blitzsynchrokabel-Set-SC-17-AS-E900-AS-10_W0QQitemZ180350218269QQcmdZViewItemQQptZDE_Elektronik_Computer_Foto_Camcorder_Blitze_PM?hash=item180350218269&_trksid=p3286.c0.m14&_trkparms=72%3A1229|66%3A2|65%3A12|39%3A1|240%3A1318 wenn du dich ernsthaft der sache annehmen willst, schicke ich dir die sachen - auch einen sb-24 kann ich dir zum messen, experimentieren etc schicken.
    mir fiel noch ein, dass auch die alten 60ct von metz ihre leistung über die abbrenndauer regelten. da müsste dann doch auch ein quenchsignal im spiel sein, oder? von denen hab´ ich auch noch drei ;-) - vielleicht st man bei metz ja auskunftsfreudiger als bei nikon. ich frag´ da mal an.

    ich traue mich ja kaum es laut zu sagen, aber mir geht es um die verwendung an einer digitalen kleinbildknipse - die reaktion von filmmateriel wäre für mich sekundär.
    und das gleich problem müsste dann doch auch im "normalen" ttl betrieb auftreten, wenn die kamera das quenchsignal auslöst, oder nicht?
    nicht falsch verstehen bitte, ich versuche nur die vorgänge zu verstehen und will keinesfalls deine einwände kleinreden.

    peter, du hast da bestimmt um längen mehr ahnung als ich, aber ich liege doch nicht ganz falsch, wenn ich annehme, dass man mittels des quenchsignals auch eine manuelle leistungssteuerung vornehmen könnte; nach dem motto (zB) zeit A = 1/32 leistung, zeit 2A = 1/16 leistung, 4A = 1/8 Leistung ....
    wenn das so nicht ganz falsch ist, wäre doch nur zu testen oder zu messen, wie lange zeit A für 1/1 leistung ist und dann für die niedrigeren stufen das quenchsignal entsprechend früher auszulösen. wenn ich die kollegen der strobistgruppe richtig verstanden haben, machen die es doch genau so, oder?

    ich kann deren zurückhaltung ja auch nachvollziehen. in diesem speziellen fall geht es ja aber eher um einer leistungserweiterung - für solche fragen müssten die doch eigentlich offen sein. kann natürlich auch sein, dass sie sich mit altem gerät nicht mehr befassen wollen, sondern nur noch auf die aktuellen serien setzen.


    was die ströme angeht, stellte ich als elektrolaie zum einen die farge, ob radiopopper wirklich mit quenchsignalen arbeitet - von denen selber habe ich diese auskunft ja noch nicht bekommen, sondern nur indirekt über alien bee:

    Quote

    Thanks for contacting us! The quench signal is in the light itself. We do not know Radio Popper’s design and our design is proprietary and confidential. I hope this helps, and if there is anything else we can do to assist, please let us know!


    also wird da ein quenchsignal zumindest ausgelöst. im zweifelsfall müsste man also zwischen radiopopper receiver und blitz noch einen "quenchgeber" schalten. aber auch das stelle ich mir immer noch einfacher vor, als einen ganzen trigger selber zu bauen.

    hi peter,
    die radiopopper-leute halten sich mit infos sehr zurück und diejenigen unter ihnen die auskunft geben sollen sind auch nicht unbedingt kompetent.
    auf die idee bis ich durch einen blog bei strobist http://strobist.blogspot.com/2…emote-trigger-debuts.html gekommen. dort wollen einige einen trigger selber bauen. nun bin ich weder elektroniker noch programmierer und der kostenrahmen des selberbaus liegt in der gleichen region wie der JrX von Radiopopper. deshalb dachte ich, es wäre interessanter den radiopopper zu convertieren.
    zu dieser selberbaugruppe dibt es eine website http://code.google.com/p/strob…ce-trigger/wiki/FirstPage die von till seyfahrt aus HH geleitet wird. er hat wohl schon einen funktionierenden prototypen mit einem nikon sb-24 betrieben und da es ein open-source projekt ist, gehe ich davon aus, das er auch nicht mit daten hinter den berg hält.
    in der dazugehörigen diskussionsgruppe wird das quenchsignal eingehender erläutert und so wie es sich dort ließt, scheint es wirklich nur um einen stromimpuls zu handeln: http://groups.google.com/group/spot-development
    gruß
    tim

    noch mal ein paar mehr Infos:


    vom radiopopper jrx gibt es einen transmitter (sender) und einen empfänger (receiver). es sind also keine kombigeräte, keine transceiver. den receiver gibt es in der "dummen" version und in der "studio" version. hardwaremäßig sind die geräte identisch. die "dumme" version kann nachträglich durch einen firmwareupdate zur "studio" version gemacht werden. am transmitter sind drei drehknöpfe, mit deren hilfe man die leistung von drei gruppen von blitzköpfen der hersteller alien bee bzw whitelightning regulieren kann. die regulierung findet mittels sogenannter quench signale statt. der x-kontakt löst den blitz aus und das quenchsignal stoppt ihn wieder. genau so wird im ttl modus auch die leistungsabgabe bei älteren ttl blitzen gesteuert. die "quenchzeiten" für nikon blitze kann ich (zumindest für einige typen) besorgen. meine idee ist nun, das radiopoppersystem kaufen - das preis-leistungs-verhältnis ist auch ohne die option der manuellen steuerung schon sehr gut - und sich das softwareupdate für den receiver zu kaufen. wenn sich nun jemand fände, der diese software lesen und verstehen kann und gegebenfalls die ströme messen kann, die fließen, dann müsste es doch mölich sein, den radiopopper an ältere ttl blitze anzupassen.
    hier ein paar nähere infos zu dem radiopopper - es geht wie gesagt um den JrX und NICHT um den PX
    http://www.davidjameswilliams.…cial-announcement-px-jrx/

    hi peter, hi klaus,
    es gibt im moment drei anbieter von triggern auf funkbasis, die die systemblitze per ttl regeln. da ist zum einen quantum, da regeln die quantum flash-trigger die quantum blitze. dann sind da noch pocketwizzard und padiopopper, die die systemblitze von nikon bzw canon regeln. alle drei sind recht teuer, und die letzten beiden regeln nur die aktuellen geräte - bei nikon sind das sb-600, sb-800 und sb-900.
    radiopopper bringt in einigen wochen einen neuen trigger heraus, der in der lage ist, manuell vier gruppen von blitzen zu regeln - und das kann bislang kein anderer trigger. von haus aus geht das wohl nur bei blitzköpfen des herstellers whitelightning bzw alien bee - beides us-geräte aus dem gleichen hause. viel spannender fände ich es, wenn "alte" ttl-fähige systemblitze manuell geregelt werden könnten - bei nikon sb-24 bis sb-28dx. ttl wäre mir gar nicht so wichtig - ich mache in der regel auch bei ttl immer noch ein-zwei testschüsse und kontrolliere ob es stimmt - da kann ich die blitze auch gleich manuell einregeln. die regelung der nikon blitze ist an sich kein großes problem. die frage ist eben nur, wie bekommt man das radiopoppersignal, das eigentlich für alien bee geräte gedacht ist, auf nikon (oder canon) geändert. bei nikon hält man sich mit infos sehr zurück, aber die spezifikationen der signale wie sie für die nikon blitze sein müssten, kann ich besorgen.
    gruß
    tim